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M i MA zügelt

{Reklame | Verlosung} So wie Kleider Leute, machen Bilder Wände. Ich selbst bin mit beidem eher zurückhaltend, so dass sich sowohl mein Kleidungs- wie auch mein Wohnstil eher schlicht ausnimmt. Nicht dass ich das „Üppige“ ablehne. Im Gegenteil. Den Bohemian Style zum Beispiel finde ich großartig und ich liebe die Petersburger Hängung – nur eben beides nicht an mir bzw. an meiner Wand. Da mag ich den lässigen Minimalismus bzw. die Solisten- und Reihenhängung lieber. Ihre Klarheit und Ruhe tun mir gut im quirligen Großstadtalltag.

Was ich solistisch oder in Reihe an meine Wände hängen würde? Zum Beispiel diese fünf Bilder von der Posterlounge, von denen ihr heute eines als Forex in Größe 50 x 70 cm gewinnen könnt.

Die Liebe käme Schlafzimmer, die White cubes ins Wohnzimmer und der Frankenstein in den Flur – oder alles drei in Reihe über die Coach. Im Kinderzimmer fände der Löwe einen {seinem Naturelle angemessenen} Einzelplatz und die Küche würde kurzerhand zum Tanzsaal erklärt. 


GEWINNT EINES MEINER 5 LIEBLINGSBILDER VON DER POSTERLOUNGE – ODER EIN BILD EURER WAHL.


Welches der fünf Bilder gefällt euch am besten? In welches Zimmer würdet ihr es hängen? Und wenn euch keines davon überzeugt: Welches würdet ihr gerne wohin hängen? Hinterlasst einfach bis Samstag, den 20. August 0.00 Uhr eure Antwort, und wenn ihr den Beitrag dazu noch auf Facebook teilt, freu ich mich noch mal mehr.

Die Gewinner/in wird wie immer von Frau Glück und Herrn Zufall ausgewählt und am Sonntag, den 21. August bekanntgegeben. Es ist – tadaa – die Nr. 1 und damit Dörte vom Pleißenhof. Herzlichen Glückwunsch!

Posterlounge, Poster

 

WestwingNow, Wohnen, Interior, HAY, Menu, Muuto, Normann Copenhagen

{Reklame} Wer mich bzw. M i MA kennt, weiß dass ich eine Vorliebe fürs Graue habe. Ich verbinde damit keineswegs die Eintönigkeit der „grauen Maus“ oder die fehlende Individualität der „grauen Masse“. Im Gegenteil. Für mich steht Grau für Vielfalt – für Vielfalt auf den zweiten Blick.

Was sich auf den ersten Blick als farbloses Einerlei zeigt, entpuppt sich beim zweiten Hinsehen als monochrome Vielheit: als Dunkel- oder Tiefgrau, Aschgrau, Hellgrau oder Taubengrau, als Schiefer-, Lava- oder Mausgrau etc. Ich mag diese „Grauzonen“. Keiner Wunder also, dass ich von meinem Streifzug durch WestwingNow vor allem Graues mitgebracht habe.

Die Bank Frame würde sich gut an unserer langen Flurwand machen, das Woll-Kissen Mingle auf unserem grauen Sofa Tom. Das Dosen-Set Peili  würde – wie der Jute-Teppich Mangrove – in unser schiefergraues Badezimmer wandern. Der Essig- & Öl-Spender Spoonless und das Handfeger-Set Sweeper & Funnel würden mit Schale Crenit einen Platz in unserer lavagrauen Küche bekommen. Vase Still und Stuhl Afternoon bekämen einen Platz am weißen Esstisch. Was meint ihr? Passt zu mir, oder? 😉

Kueche, graue Kueche, Haecker, M i MA zuegeltUnser Umzug liegt mehr als ein Jahr zurück. Mittlerweile sind uns die Geräusche und Gerüche vertraut. Wir finden die Lichtschalter ohne Hinzusehen und den Weg zum Klo im Schlaf. Die Möbel haben einen festen Ort gefunden und die Angst vorm falschen gehängten Bild ist einer neuen Lust am Wandgestalten gewichen. Klingt ziemlich abgeschlossen? Ist es auch. Aber doch nur ziemlich. Hie und da gibt es noch offene Baustellen, allen voran im Bad. Hier klafft noch immer eine riesige Lücke unterm Waschtisch.

Nach den guten Erfahrungen mit unseren Einbauschränken haben wir uns entschieden, auch für den „Lückenschluss im Badezimmer“ eine Tischlerei zu rate zu ziehen. Auf der Suche nach einem passenden Betrieb bin ich über die Edition Tischler gestolpert, einer Online-Plattform für Möbeltischler/innen. Zwar habe ich dort (noch) keine Schreinerei in unserer Nähe gefunden, wohl aber Gefallen an der Initiative, die dem Handwerk mehr Sichtbarkeit in der virtuellen Welt verleihen will. Über ihre Hintergründe, Hoffnungen und Akteure, das Verhältnis von Industrie und Handwerk und anderes habe ich mit Monika Dieckmann vom Fachverband Tischler NRW  gesprochen.

Badezimmer, dunkelgraue Badfliesen, dunkles Bad

Wer steckt hinter der Edition Tischler?

Die Edition Tischler ist ein Online-Ausstellungsraum für Tischler mit einer großen Leidenschaft für den Möbelbau. Sie setzt sich aktuell aus 29 Innungstischlereien zusammen, die sich zu einem bundesweiten Netzwerk – mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen haben. Die Edition Tischler ist mit Unterstützung von Tischler NRW entstanden, dem Innungsverband des Tischlerhandwerks in Nordrhein-Westfalen.

Alle Möbel, die im Online-Showroom angeboten werden, sind von Tischlern im Netzwerk entworfen worden und werden in den Werkstätten der Editions-Tischler mithilfe moderner Maschinen und mit größter handwerklicher Präzision gebaut. Eine Jury wählt die handverlesenen Stücke anhand hoher Qualitäts- und Designkriterien aus. Wenn sich Kunden ihr Möbelstück ausgewählt haben, können sie sich an die nächst gelegene Editions-Tischlerei wenden – oder an jeden anderen der 29 Betriebe im Netzwerk. Dieser persönliche Kontakt ist wichtig, damit die Tischlerei das Möbel nach den Vorstellungen des Kunden fertigen kann. Der Tischler liefert es selbstverständlich bis nach Hause und baut es dort auch auf. Sollten später noch Fragen aufkommen, können sich Kunden jederzeit an ihre Tischlerei wenden.

Was ist das Ziel und die Vision der Edition?

Die Edition Tischler hat zwei große Ziele: Die Online-Plattform soll den Verkauf von Tischler-Möbeln über das Internet fördern, aber auch die Tischler als Gestalter und Einrichtungsexperten bekannter machen. Der Verkauf von Möbeln über das Internet boomt – doch das Handwerk ist im Vergleich zur Industrie wenig vertreten. Tischler NRW unterstützt als Innungsverband seine Mitgliedsbetriebe beim Aufbau der Plattform, um den Online-Verkauf von Tischlermöbeln zu fördern.

Tischler NRW möchte mit der Edition Tischler aber auch dazu beitragen, das Image dieses traditionellen Handwerks zu differenzieren und zu erweitern. Das Tischlerhandwerk gehört zu den ältesten Gewerken überhaupt, und dennoch wissen die meisten Menschen nur wenig darüber, was ein Tischler oder Schreiner, wie das Gewerk in einigen Regionen auch genannt wird, eigentlich macht – das bestätigen Umfragen immer wieder. Dabei ist das Tischlerhandwerk extrem vielseitig: Tischler planen und fertigen nicht nur Möbel und Küchen, sondern auch komplette Inneneinrichtungen. Mit modernen, zum Teil computergesteuerten Maschinen verarbeiten Tischler neben massivem Holz auch Kunststoffe, Holz- und Mineralwerkstoffe, Glas, Metall und Stein. Manche Tischler bauen komplette Häuser aus oder sie gestalten die Innenräume von Läden, Arztpraxen und Yachten. Manche bauen auch Messestände, Wintergärten oder Saunen. Andere Tischlereien fertigen hauptsächlich Fenster, Türen oder Treppen. Einige Tischler planen große Bauprojekte, andere sind studierte Gestalter und entwerfen ganze Möbellinien. In jedem Fall sind Tischler die richtigen Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Gestaltung und Inneneinrichtung – auch das soll die Edition Tischler kommunizieren.

Edition Tischler, Beistelltisch Nachtschublade
Beistelltisch Nachtschublade

Handwerkliche und industrielle Produktion – wie verhalten sie sich zueinander? 

Wie die Industrie, stellen auch Tischler ihre Möbel mithilfe moderner, zum Teil computergesteuerter Maschinen her, die sie mit traditionellen Handwerkstechniken kombinieren. Dennoch gibt es nach wie vor gravierende Unterschiede: Die Möbelstücke werden nicht anonym in riesigen Produktionsstätten, sondern in einer überschaubaren Werkstatt von einem ausgebildeten Gesellen oder Meister gefertigt. Vor allem aber nehmen Tischler sich für jede Kundin und jeden Kunden die Zeit, ein persönliches, maßgeschneidertes Möbelstück zu entwickeln und das passende Material auszusuchen. Für die Industrie, die auch versucht, auf der Basis wiederkehrender, seriell gefertigter Versatzstücke ihren Kunden immer mehr Varianten anzubieten, wäre das nicht rentabel. Teurer wird es beim Tischler trotzdem nicht, da durch den Verzicht auf die Handelsebene ein wichtiger Kostenfaktor entfällt.

Warum sollte ich Möbel vom Tischler (statt von der „Stange“) kaufen?

Tischler sind Gestaltungs- und Einrichtungsexperten, die sich wirklich Zeit für ihre Kunden nehmen. Das Einrichten einer Wohnung ist schließlich eine persönliche Angelegenheit. Selbst dann, wenn die Kundin oder der Kunde noch gar nicht so genau weiß, was sie oder er eigentlich will, kann der Tischler ihnen helfen, die Idee zu konkretisieren. Er hat die Fähigkeit, vage Vorstellungen in Entwürfe zu verwandeln und (Einrichtungs-) Probleme zu lösen: Wenn Kunden beispielsweise nicht mehr wissen, wie sie ihre vielen Sachen unterbringen sollen, entwickelt der Tischler eine maßgefertigte Stauraumlösung, die zum Einrichtungsstil der Kundin oder des Kunden passt. (Interessante Tipps finden Sie dazu auf der interaktiven Internetplattform www.mehr-stauraum.de.)

Edition Tischler, Buecherregal Link
Bücherregal Link

Wer kann sich Möbel vom Tischler leisten?

Es gehört zu den Mythen, dass Möbel vom Tischler immer teurer sind als Industrieprodukte. Für eine maßgeschneiderte Küche vom Tischler beispielsweise muss ein Kunde keineswegs tiefer in die Tasche greifen als für eine hochwertige Marken-Küche. Möbel vom Tischler sind jedoch sicherlich nichts für Menschen, bei denen der günstigste Preis bei der Wahl ihrer Einrichtung Entscheidungskriterium Nummer eins ist. Möbel vom Tischler lohnen sich für all jene, die ihre Einrichtung mit Sorgfalt auswählen, Wert auf die optische und haptische Qualität ihrer Möbel legen, oder die es zu schätzen wissen, wenn ihr Möbel eine individuelle Handschrift trägt.

Wie sehen Sie die Zukunft der Möbeltischlerei?

Unsere Gesellschaft individualisiert sich immer mehr – ob Singles, klassische Familie, Patchworkfamilie oder Senioren – jeder hat eigene (Wohn-)Bedürfnisse, die sich im Laufe eines Lebens wandeln. Der Bedarf an Möbeln und Einrichtungen, die auf den einzelnen Menschen zugeschnitten sind, wird daher in Zukunft noch steigen, sodass es für Tischler immer genug zu tun geben wird.

Aber auch die Betriebe selbst wandeln sich: So bietet die digitale Kommunikationstechnik schon jetzt viele Optionen, die auch die Arbeitsweise in der Tischlerei verändern: Schon lange nutzen viele Tischlereien beispielsweise die CNC-Technik, mit der eine effiziente Fertigung jeder beliebigen Freiform möglich ist. Die stetig wachsende Vielfalt an Materialien verändert ebenfalls das Tischlerhandwerk: Ob es um den Einsatz innovativer Werkstoffe, beispielsweise mit selbstheilenden Oberflächen, den 3-D- Druck oder Licht im Möbel geht – die Vielfalt, die das Tischlerhandwerk seinen Kunden bieten kann, nimmt immer mehr zu.

Auch bei der Präsentation von Entwürfen gibt es immer ausgefeiltere Möglichkeiten, damit sich Kunden ein wirklichkeitsgetreues Bild von ihrem geplanten Möbel oder ihrer Einrichtung machen können. Immer mehr Tischlereien werden in Zukunft Apps nutzen, mit denen das neue Möbel in die bestehende Einrichtung projiziert werden kann. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kunden in einer virtuellen Realität ihre neu gestaltete Wohnung schon in der Planungsphase begehen und von allen Seiten ansehen können.

Edition Tischler, Beistelltisch EMIL
Beistelltisch EMIL
{Kooperation} Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wären wir nicht unserem Geruchssinn gefolgt. Ein Brand langt für dieses Jahr. So blieb es – Gott sei dank – bei einem ordentlichen Loch in der Kuscheldecke und einem ebensolchen Schreck. 
Nachdem der überwunden war, war klar: Die Klemmleuchte muss weg und ein ungefährlicherer Ersatz her. Dass der nun gerade nach dem internationalen Notsignal im Sprechfunk benannt wurde, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Mayday wurde 1999 von Konstantin Gcric entworfen und zählt nicht nur zu den bekanntesten Stücken des bekannten Industriedesigners, sondern gilt auch bereits als Designklassiker. Kein Wunder, denn die tragbare Leuchte ist ebenso formvollendet wie praktisch. Sie ist immer genau da, wo sie gerade gebraucht wird: beim Spielzeugschrank zum Dinge-Finden, unterm Hochbett zum Bilderbuch-Schauen oder auf dem Schreibtisch zum Malen und Basteln. Und selbst wenn sie mal auf der Seite liegt, kann man sicher sein, dass nichts anbrennt.
Übrigens wenn ihr von Gcric so angetan seid wie ich und die Ausstellung KONSTANTIN GRCIC. PANORAMA im Vitra Design Museum 2014 verpasst habt, empfehle ich euch einen Besuch im Grassi Museum in Leipzig. Dort ist sie noch bis zum 1. Mai  zu sehen – Leipzig ist immer einen Besuch wert.
Und nun wäre ich gespannt zu erfahren, welche risikoarmen Leuchten ihr so fürs Kinderzimmer empfehlen würdet.
Für die Unterstützung mit Produkten bedanke ich mich herzlich bei Made in Design .
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Vor einigen Wochen war Albertine Baronius {studio na.hili} zu Besuch. Sie sollte unsere Regale für stocubo ins Bild setzen. Gut zwei, drei Stunden dauerte die Session. Aus dem Nebenzimmer hörte ich sie leise räumen und schieben, klappern und klicken. Das Ergebnis kann man nun im neuen stocubo-Magalog und hier bestaunen. – So sieht es also bei uns durch die Augen eines Profis aus. 

(c) Styling & Fotografie: Anna Albertine Baronius

Eiermann--Tisch, Louis Poulsen, stocubo, Eames, Normann Copenhagen, Aarebild
Kleiden machen Leute, heißt es. Bilder machen Räume, finde ich und tue mich mit dem Bebildern nicht minder schwer als mit dem Kleiden (siehe Interview bei Texterella). Die Wände unserer neuen Wohnung blieben darum auch erst einmal nackt. Erst nach und nach – mit wachsendem Raumgefühl – fanden die ersten Bilder zögerlich ihren Platz. Doch abgeschlossen ist der Prozess des Bebilderns noch lange nicht und ich frage mich: Wie gehen die Expert/innen an diese gestalterische Herausforderung ran? Gibt es einen einfachen Weg, wie sich die „Angst vorm falsch gehängten Bild“ überwinden lässt?

Ein Dank geht an dieser Stelle an Posters.de, die mich mit Rat, Rahmen und Prints unterstützt haben.

Eiermann--Tisch, Louis Poulsen, stocubo, Eames, Normann Copenhagen, Aarebild, Ieva Jansone, MayDay

Eiermann--Tisch, Louis Poulsen, stocubo, Eames, Normann Copenhagen, Aarebild, Olle Eksell, by Larssen

Eiermann, Streifenteppich, Druck, dinazwei

Die Gestaltung unseres Badezimmers war – der ein oder die andere von euch erinnert sich vielleicht – ein rechter Eiertanz: ein großes Bad oder lieber zwei kleinere? Dusch- oder Wannenbad oder beides?Ein oder zwei Waschbecken? Hell oder dunkel? Und so fort. Nach langem Hin und Her, Vor und Zurück haben wir uns schließlich entschieden. Für ein großes, dunkles Duschbad mit zwei Waschbecken. Mag sein, dass wir diese Entscheidung manches Mal bereuen (wenn das Mädchen pubertiert zu Beispiel), aber bisher bin ich sehr froh damit. Duschen im großen dunklen Grau – das ist ein bisschen wie Hamam.
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Bei der Gestaltung des Badezimmers wurde ich von verschiedenen Partnern unterstützt: GROHE half bei Entscheidungsfindung „Dusch- oder Wannenbad“ – „Duschen im Regen“ ist mindestens so schön wie Schaumbaden. Kaldewei danke ich für die konzeptionell-strategischen Anregungen und Connox für die Einrichtungshilfe.
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Bank 153A von Artek, Connox, Little Stool Fußschemel, Side by Side, Badezimmer
Bank 153A von Artek | Fußschemel „Little Stool“ von Side by Side