KW 31 #sommerfrische
Sommerfrische Joachim Ringelnatz Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, Das durch den sonnigen Himmel schreitet. Und schmücke den Hut, der dich begleitet, Mit einem grünen Reis.
Sommerfrische Joachim Ringelnatz Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, Das durch den sonnigen Himmel schreitet. Und schmücke den Hut, der dich begleitet, Mit einem grünen Reis.
„Das Glück, das, wenn man Aristoteles folgt, zur Muße gehört, kann nicht bewirkt, erst recht nicht erzwungen werden. Es stellt sich ein, und es kann sich nur einstellen, wenn man die anderen und ebenso die Dinge, mit denen man zu tun hat, sein lässt.
Es war als würden wir verschmelzen – die Stadt und ich. 39°C im Schatten. Nur gab es den nicht auf meinem Weg.
Die Schweiz ist schön. Das ist bekannt und daran gibt es wenig zu deuteln – allein hervorzuheben vielleicht. Da fiele mir das Wasser ein.
Dieser Duft! Ich glaube, er kommt direkt aus dem Paradies. Hab‘ ihn eingefangen und festgehalten in Gelee. Jetzt gibt’s täglich Paradiesduft auf frischem Brot.
… zufällig auf Sartre gestoßen. Nach vielen Jahren. Ein wenig hineingehört und quergelesen. Ein nüchterner Blick aufs Dasein, der einen schonungslos zurückwirft auf sich selbst und in die Verantwortung nimmt.
Die Woche als Collage: B-Movie im International gesehen, in weißer Bluse über Fassbinder gelesen und am Hochstand-Projekt gefreut. Unter anderem. Die vergangene Woche war – vom Standpunkt der Arbeit her betrachtet – kurz, aus Freizeitperspektive lang, mit nur vier Werk- und drei Feiertagen.
Foto: Stephan Porombka [mit Dank fürs Zeigen-Dürfen – eine Goldigkeit] Die letzte Woche stand im Zeichen des Schreibens, dieser wundersamen Tätigkeit, über die ich immer wieder staune.
(M)Ein neuer Lieblingsplatz unter Olle Eksells Augen und der Lichtgestalt von Benjamin Hubert (Fabbian). Heute keine Reflexionen, keine Glossen, kein Statusbericht, sondern einfach nur die obligatorische Liste und die besten Wünsche für ein sonniges Wochenende mitten im Mai.
Collage: ‚Schlafender Mann‘ (c) Ieva Jansone Unter all den beeindruckenden Texten von Susan Sontag sind es diese kleinen Listen, die mich besonders berühren.
Kreativität ist ein individuelles Produktionsnetzwerk, sagt Stephan Porombka. Foto: Im Studio des Berliner Stadtfotografen André Kirchner ‚Be creative!‘ Das sei, so erklärte der Kultursoziologe Andreas Reckwitz in seinem 2012 erschienen Buch zur Erfindung der Kreativität, der kategorische Imperativ unserer Zeit.
Der März liegt nun hinter uns. Er stürmte – im wahrsten Sinne – davon und hinterließ so einige Schäden. Nun also April.
© M i MA | 2021