Von Müttern, Vätern, Kindern, Gelehrtenphantasien und verdammt vielen Unsicherheiten [und 1 Platz im Mütter-Workshop]

Mutter-Kind – eine denkwürdige Beziehung. Anfang November habe mich schon einmal darüber geschrieben, auf Einladung von Anna [Berlinmittemom] zur Unternehmenskampagne Mehr Mut zum Ich. Seither geht mir das Thema nicht mehr aus dem Kopf, und bevor er platzt, greife ich lieber zur Tastatur. Schreiben ist ein gutes Ventil. Im Übrigen gehöre ich zu den glücklichen Gewinnerinnen von Annas Verlosung und habe zwei Plätze im Mütter-Workshop am 10. Januar 2014 in Berlin gewonnen. Einen Platz schenke ich euch. Hinterlasst bis Sonntag, den 8. Dezember 20.00 Uhr einen Kommentar; die Losfee entscheidet, wen von euch ich begleiten darf. Außerdem verschenke ich zwei aktuelle Ausgaben der wirklich spannenden GEO zum Thema Mütter. Wie sie unser Leben prägen. Das ist das Stichwort: Wie sie unser Leben prägen.

Wusstet ihr, dass die ewig böse Stiefmutter in unseren Märchen ursprünglich die leibliche Mutter war? Erst die Herren Tieck, Novalis, Grimm und wie sie alle hießen, haben – wie ich von Bertram Weiss aus besagter GEO gelernt habe – an ihre Stelle die neue Frau des Vaters gesetzt. Das romantische Ideal der selbstlos liebenden Mutter vertrug sich nicht mit dem kaltherzigen Pragmatismus der Natur: seine Kinder verstoßen oder gar töten, um das eigene Überleben zu sichern. Die leibliche Mutter musste sterben, und wurde von den Herren Dichtern ins Jenseits verbannt. Dort sitzt sie seither und gemahnt sie uns mit strenger Milde, eine ‚gute Mutter‘ zu sein.

Von Müttern, Vätern, Kindern, Gelehrtenphantasien und verdammt vielen Unsicherheiten [plus 1 Platz im Mütter-Workshop] Valeria Mitelmann Mother & Daughter
Valeria Mitelmann: aus der Serie ‚Mother & Daughter‘
Ich habe mich lange an dieser toten Märchenmama abgearbeitet. Als wenig liebevolles Über-Ich hat sie mich in manchen Selbstzweifel gestürzt und immer wieder als ‚Rabenmutter‘ beschimpft. Viel zu früh hätte ich mein Kind in fremde Obhut gegeben, viel zu wichtig sei mir die ‚Karriere‘, viel zu viel Wert legte ich auf das eigene Wohlergehen. Mit dem großen Pädagogen Pestalozzi an ihrer Seite gemahnte sie mich, dass ‚erst die naturgegebene Selbstaufgabe für das Kind einer Frau die würdevolle Größe verleihe.‘ Das heißt im Umkehrschluss: Als Frau, die sich nicht aufgibt für ihre Kinder, bin ich würdelos und klein. Das ist harter Tobak! Und obgleich ich mich für eine einigermaßen emanzipierte Frau halte, war und bin ich noch immer nicht ganz immun gegen diese Kopfgeburt gelehrter Männer.* Die typischen Symptome: schlechtes Gewissen (‚Ich bin zu wenig da.‘), Selbstzweifel (‚Genüge ich?‘) oder beides zusammen, schlechtes Gewissen mit Selbstzweifeln (‚Ich genüge nicht.‘).
*‚Das Bild der Frau als Mutter, die gleichsam naturgemäß an ihr Kind gefesselt ist, stammt aus der Feder von Männern, die vor allem eines im Sinn hatten – den Menschen zu befreien‘, schreibt Bertram Weiss in der GEO. Tatsächlich waren es vor allem die großen Aufklärer, die die Frauen bei der Befreiung des Menschen (richtiger: Mann) aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit in die Abhängigkeit ihrer Kinder stellten.
Je älter ich werde desto mehr hadere ich mit der Mutterrolle. Während ich mich als junge Mutter noch bemühte ‚gut‘ zu sein, indem ich beispielsweise – auf der Suche nach Jean Liedloffs verlorenem Glück und bis kurz vor den Bandscheibenschaden – das Tragetuch nutzte oder im Glauben an den Mythos der ‚drei heiligen Lebensjahre’ eine Fremdbetreuung vor dem dritten Lebensjahr vehement ablehnte, halte ich mich heute für verzichtbarer: Das Glück meiner Kinder hängt – davon bin ich überzeugt – nicht allein davon ab, ob ich sie bis zur Einschulung trage. Und dennoch weiß ich, dass ich als Mutter eine wichtige Rolle spiele, dass ich das Leben meiner Kinder in besonderem Maße präge – anders als ihre Väter, auch wenn sie genauso viel oder wenig für sie da waren und sind wie ich. Aber bedeutet dieses ‚Anders’ zugleich auch ‚mehr’ oder ‚wichtiger’ oder ‚intensiver’? ’Um auf mütterliche Weise zu lieben’, so die Zürcher Psychologin Gaby Geschwend in der GEO, ‚muss man weder die biologische Mutter noch weiblich sein. Die Fähigkeit zur Mütterlichkeit scheint eine Gabe zu sein, die Menschen beiderlei Geschlecht haben.’
Von Müttern, Vätern, Kindern, Gelehrtenphantasien und verdammt vielen Unsicherheiten [plus 1 Platz im Mütter-Workshop] Valeria Mitelmann
Valeria Mitelmann: aus der Serie ‚Vita‚ 

Ich finde diesen Befund heute zutiefst entlastend, liegt doch die Verantwortung für das Wohlergehen meiner Kinder nicht allein auf meinen Schultern. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es für die ein oder den anderen ein unerträglicher Gedanke ist, dass die leibliche Mutter grundsätzlich austauschbar ist. Für den Journalisten Dr. Christoph Kucklick deutet alles darauf hin, dass es vor allem die (deutschen) Mütter seien, die sich gegen ihre prinzipielle Austauschbarkeit sperrten. Im internationalen Vergleich jedenfalls beschritten sie einen Sonderweg in Richtung mütterliche Unentbehrlichkeit. So sagten in einer Studie des Rheingold Instituts 91% der befragten Mütter, es sei Aufgabe der Mütter, ihren Nachwuchs optimal zu fördern – vor allem in den ersten drei Lebensjahren, diesem ‚imaginären Schaltpunkt im Entwicklungslauf der Kinder’. Nur 23% aller Kinder unter drei Jahren werden in Deutschland fremdbetreut – und zwar aus freien Stücken und nicht aus einer Betreuungs- oder anderen Not heraus. Im Vergleich: In Dänemark sind es 75% und in den Niederlanden 60%, und es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege, dass sich die frühe Fremdbetreuung schädlich auswirkt. Wird die Mutter in ihrer Funktion und Bedeutung für das Kind vollkommen überbewertet? Das habe ich zwei Väter gefragt, die ihre Kinder phasenweise allein, und immer mit großem Einsatz großgezogen haben.

Peter Winkels (*1959), Kulturmanager in Berlin hat sich von Anfang an zunächst zu gleichen Teilen, dann aber immer wieder auch überwiegend um seine heute erwachsene Tochter gekümmert. Aus dieser Erfahrung heraus hat er nach wie vor großen Respekt vor allen, die das allein machen – weniger wegen des alltäglichen Sorgen und Kümmern als vielmehr wegen des Alleinseins und alleinigen Verantwortung. Für ihn – so glaubt er – wäre das schwierig gewesen.

Ulrich Christen (*1967), Heilpraktiker in Berlin und im Wendland hat seinen heute erwachsenen Sohn über lange Phasen allein großgezogen. Zweieinhalb Jahre sorgte er sich um den damals 2,5-5jährigen. Anschließend übernahm er erst einmal die Wochenend-Elternrolle, bevor er verschiedene Teilzeiteltern-Modelle erprobte (zwei Wochen hier, zwei Wochen da, eine Woche hier, eine Woche da). Mit 14 Jahren entschied schließlich sein Sohn, dass es das Beste für ihn sei, wieder zu 100% bei seinem Vater zu leben. Und dort blieb er, bis Ulrich Christen vor gut zwei Jahren auszog. Der heute 20jährige sagt auf die Mutter-Vater-Frage:Ich würde nicht sagen, dass die Mutter grundsätzlich die wichtigste Bezugsperson ist. Das wechselt je nach Alter und Reife oder auch Thema und hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Ein wichtiger Punkt ist m.E., ob es ein Sohn oder Tochter ist. Des weiteren spielt die Situation, in der das Kind aufwächst, eine große Rolle: Sind die Eltern getrennt oder noch zusammen, gibt es viel Streit untereinander oder ist es harmonisch zwischen den Elternteilen? Bei getrennt lebenden Eltern kommt es natürlich stark drauf an, bei welchem Elternteil das Kind lebt und ob es sich ggf. mit dem neuen Lebenspartner des jeweiligen Elternteils versteht.‘

Von Müttern, Vätern, Kindern, Gelehrtenphantasien und verdammt vielen Unsicherheiten [plus 1 Platz im Mütter-Workshop] Valeria Mitelmann Families
Valeria Mitelmann: aus der Serie ‚Family ties, Edinburgh

Ulrich, Peter, was meint ihr, wird die Bedeutung der Mutter überwertet?

Peter: Bei der Bewertung der ‚Mutter‘ hilft der interkulturelle Vergleich. Puritanische oder paternalistische Gesellschaften statten die Frauen mit einer unumschränkten Herrschaft über die Kinder und den Haushalt aus, um ihnen alles andere zu verwehren. Das trifft auch auf unser Mutterbild zu: In der alten BRD war sie sozusagen ‚Kampfdrohne‘ für ein Wirtschafts- und Geschäftsmodell. Ein Ernährer (Mann), eine Hausfrau und zwei bis drei strahlende Kinder. Filme, Werbung, Rollenbilder, Romane, Ratgeber etc.: Eine riesige Propagandamaschine seit Mitte der 50er Jahre (klar, vorher brauchte man die Damen ja noch zum Wegräumen der Trümmer). Das Schlimme ist, mit der Rückkehr des Puritanismus aus den USA seit einigen Jahren, wachsen wieder vermehrt junge Frauen mit diesen Klischees im Kopf heran. Nur, dass sie diesmal auch ökonomisch gefährdet werden; denn nur selten wird ein Einkommen reichen und die Scheidungsrate liegt bei fast 50%. Aber fast allen Damen unter 25, die ich als Praktikantinnen beschäftigt habe, hatten die Vorstellung, nach ein paar Berufsjahren (möglichst halbtags), zu heiraten und sich um die lieben Kleinen zu kümmern. Meine nichtrepräsentative Stichprobe von n=20 verzeichnet eine Zunahme dieser Haltung über die Jahre hin.

Ulrich: Im biologischen Kontext kann eine Mutter nicht überbewertet werden. Sie ist die erste, die mit dem neugezeugten Menschen Kontakt hat. Die Mutter spielt also ein große Rolle im Unbewussten des Kindes.

Was waren die größten Herausforderungen für euch als ‚aktive‘ Väter?
Ulrich: Dem selbst gemachten Druck standzuhalten. Ich wollte alles ‚richtig‘ machen, die Normen der Kindererziehung erfüllen. Das war sehr kraftzehrend und im Nachhinein gesehen auch ziemlich sinnlos, da Normen eben keine Naturgesetze sind. Was ‚gut und richtig‘ ist, kann und sollte sich nur an den eigenen Möglichkeiten und Vorstellungen messen.
Peter: Die größte Herausforderung liegt sicher im Fehlen eines Rollenmodells. Wenn es Schwierigkeiten in der Krippe gab, haben einige Erzieherinnen lieber mit meiner Frau gesprochen als mit mir, auch wenn ich derjenige war, der das Töchterlein überwiegend abholte. Anfangs fand ich das nur blöd, dann diskriminierend (je mehr ich mich mit meiner Rolle identifiziert hatte). Erst später habe ich festgestellt, dass Männer und Frauen unterschiedlich an Kita- und Schulfragen herangehen. Männer suchen eher den sachlichen Kern im Konfliktfall; die emotionale Ebene – die Befindlichkeiten, die eigene Verunsicherung, soziale Unterschiede etc. – all das lassen wir gerne raus und sind deshalb oftmals keine willkommenen Gesprächspartner für weibliche Erziehungsprofis. Soweit meine Vermutung – mit allen Klischeewarnzeichen versehen. Hier meinen Weg zu finden, war sicher die größte Herausforderung.
Von Müttern, Vätern, Kindern, Gelehrtenphantasien und verdammt vielen Unsicherheiten [plus 1 Platz im Mütter-Workshop] Valeria Mitelmann
Valeria Mitelmann für VaguePaper magazine – Issue 8

Können Väter Mütter ersetzen? Können Mütter Väter ersetzen?
Ulrich: Diese Frage macht eigentlich nur Sinn im Kontext des klassischen Mutter-Vater-Kind-Modells. Das ist aber nur noch eines von vielen. Heute wachsen Kinder glücklich auf mit zwei Müttern, zwei Vätern oder einer Mutter oder einem Vater, in Patchworkfamilien oder bei Pflegeeltern oder oder oder. Es ist für das Kind nicht wichtig, ob es den Vater und die Mutter hat. Wichtig ist, dass es in einem Umfeld aufwächst, in dem es willkommen ist, in dem es das Gefühl bekommt, richtig zu sein. 
Peter: Ersetzen ist so eine Sache. Es gibt sicher eine Liebe und Zuneigung, die aus der unmittelbaren Erfahrung der Geburt und des frühen Sorgen kommen. Das ist eine zutiefst existentielle Erfahrung, die aber Väter wie Mütter machen können. Dass Vätern dieser Zugang früher verwehrt wurde und sie ihn heute zum Teil immer noch nicht wahrnehmen, ist traurig und zum Schaden aller Beteiligten. 
Meint ihr, es gibt einen substantiellen Unterschied zwischen Müttern und Vätern?
Peter: Sicher, haben Väter in ihrer Sorge und Liebe ums Kind einen anderen Zugang. Ich vermute, dass ein Kind, das nur mit seinem Vater aufwächst leicht andere Verhaltensmuster und Kommunikationswege lernt als ein Kind, das allein bei der Mutter groß wird oder bei dem der Vater nur als richtender Herr abends einfliegt. Wir entdecken heute auch bei unserer Tochter positive wie negative Eigenheiten, die sie von beiden inkorporiert hat.

Ulrich: Der jeweils gegengeschlechtliche Elternteil ist für das Kind etwas anderes als der gleichgeschlechtliche. Er bleibt eine Art fremde Welt, die man nie ganz verstehen wird. Frauen und Männer sehen aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Dinge. Daraus ergeben sich auch Unterschiede im Umgang mit Kindern. Doch die klassischen Rollenbilder sind hier viel zu eng. So mancher Mann übernimmt eine ‚Mutterrolle‘, während manche Frau eher ‚väterlich‘ agiert.

Von Müttern, Vätern, Kindern, Gelehrtenphantasien und verdammt vielen Unsicherheiten [und 1 Platz im Mütter-Workshop] Kinder Valeria Mitelmann
Kinder fotografiert von Valeria Mitelmann

Mutter, Vater, leiblich oder nicht. Was bleibt am Ende dieses schnellen ‚Ritts‘ durch die Komplexität des Elternseins? Mir scheint, wir sind dabei, uns neu zu erfinden und zu vermehren. Die ‚gute Mutter‘ aus Gelehrtenköpfen oder als BRD-Wirtschaftswunder-Motor hat als Zentralmodell ausgedient. Die heutige Wirklichkeit braucht vielfältige, durchlässige und flexible Rollenbilder und Elternmodelle, die besser zu den jeweils eigenen Wünschen, Vorstellungen und Fähigkeiten passen – und den ohnehin hohen Anforderungsdruck an Frauen und Männer vielleicht mildern. Was meint ihr? 


Zur Fotografin
Valeria Mitelmann lebt und arbeitet als Fotografin in Hamburg and Berlin. Sie arbeitet überwiegend für Zeitschriften und Magazine wie Die Zeit, Nido, Spiegel, FAZ oder The Fashionisto. Daneben realisiert sie eigene Projekte und bietet Portrait-Fotografie mit Schwerpunkt Kinderfotografie für Privatleute. 
PS. Zur Erinnerung: Wenn ihr mit mir zum Mutter-Workshop am 10. Januar 2014 in Berlin gehen möchtet, hinterlasst eine Nachricht.

PPS. Danke, Ulrich und Peter, für das Interview! 

29 Comments

  • 6 Jahren ago

    gerade ist mir noch ein Text zur Ermutigung der Frauen zugeglogen ;-): http://www.newslichter.de/2012/11/starke-frauen-vs-belastbare-frauen/ Lieben Gruß Ghislana

  • 6 Jahren ago

    Liebe Indre,

    welch spannendes Thema, mit dem ich mich ebenso wie die liebe Raumfee, immer wieder auseinandersetze (oder muss).

    Die Frage, ob wir genügen als Elternteil – ich bin mir sicher, die stellen sich vorallem die Frauen. Hat es mit mehr Empathie oder Emotionalität zu tun? Ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, dass es so manchem Vater (und den Kindern) gut tun würde, wenn hin und wieder auch der männliche Part ein paar Gedanken in diese Richtung verschwenden würde. Nicht um an sich selbst zu zweifeln, aber um zu schauen, was die Kinder für eine gesunde Beziehung zu ihnen brauchen, um die Kinder zu stärken.

    Ich für meinen Teil hinterfrage oft, so manches Mal zu viel, aber es hilft mir aus schwierigen Situationen herauszukommen, in denen Alleinerziehende nun so manches Mal stecken.
    Da ist die Arbeit, die getan werden will, der Haushalt, die Kinder benötigen Hilfe in der Schule, möchten Zeit mit Mama, die nunmal die alleinige Ansprechpartnerin im Alltag ist (leider – ich wünschte, die meinen könnten an dieser Stelle auch auf ihren Vater zurückgreifen) und haben ihre Sorgen und Nöte, derer man sich (zu den eigenen) noch annehmen soll.
    Natürlich lässt einen das manchmal (ver)zweifeln.
    Und dann wiederum: Kein Kind braucht ein perfektes Elternteil. Sie brauchen ebenso die Ecken und Kanten, an denen sie sich ihre Hörner abstoßen können. Wichtig ist nur, dass die Basis stimmt. Dass sie sich da, wo sie aufwachsen geborgen und geliebt fühlen.

    Über meine Kinder lerne ich am meisten über mich und sehe, wo es bei uns rund läuft.
    In diesem Sinne klopfe ich ganz doll auf Holz, denn die Zeiten könnten nicht besser sein – es ist stimmig bei uns. Geborgenheit ein wohlwollender Grundsatz, egal wie groß der Mist ist, den die Jungs verzapft haben. Dieses bedingungslose Lieben, ich glaube, das beherrsche ich gut. 🙂 (Und erfreue mich dabei an all dem Geschriebenen von Jesper Juul, der für mich und sicher viele andere eine gewisse Nonchalance in all die kopfzerbrechenden Mütterzweifel schickt – wohltuend immer wieder!)

    Mit Freude hüpfe ich schwungvoll in deinen Lostopf, denn ich würde natürlich sehr, sehr gerne beim Workshop dabei sein, allein des Themas wegen und dann vorallem, um endlich die wunderbare Frau hinter diesem wunderbaren Blog kennenzulernen.

    Sollte es nicht so sein, so würde ich mich stattdessen dann in der GEO vertiefen. 🙂

    Liebste Grüße nach Berlin,
    Katja

    • 6 Jahren ago

      Das soll aber so sein, sagt der True Random Number Generator 😉

    • 6 Jahren ago

      Glückwunsch, Katja! Da würd ich mich dann über ein Resumee-Telefonat freuen 😉 Lieben Gruß Ghislana

  • 6 Jahren ago

    Spannendes Thema, und ich hätte dazu eine Menge zu denken, zu erinnern, zu schreiben, will aber jetzt nur noch mal eine andere Perspektive reinbringen, meine als gelegentliche S-Bahn-Fahrerin: Ich erlebe (für meinen "Geschmack") da zu oft Mütter, deren oberstes Interesse das Telefonieren mit wem auch immer zu sein scheint, die ihre mitreisenden Kinder ruhig stellen, die Kleinen mit dem Reinstopfen der Teeflasche oder des Schnullers, sobald nur ein Mucks aus dem Wagen kommt, ohne die Kinder dabei anzuschauen, die Größeren mit Desinteresse und "Sei doch jetzt mal still", so dass das Interesse des Kindes, etwas über seinen Tag zu erzählen, schnell erlahmt und ein sehr leerer Kinderblick aus dem Fenster (oder ins eigene Handy) starrt. Ich sehe da viel Beziehungslosigkeit… Und ich sehe auch smarte und gut verdienende Mütter/Eltern, die sich ihr Überengagement im Beruf bei ihren Kindern "frei" kaufen und sie mit Beziehungsersatz zuschütten, überfüllten Kinderzimmern, in denen kein Kind vor lauter Überreizung mehr Anregung findet. Die Zeit mit Kindern ist eine besondere, und wird in jeder Familie individuell gelebt. Wie schon in deinem Post gesagt: die Kinder sollten sich – egal in welcher Familienkonstellation – angenommen und sich "richtig" fühlen dürfen, die Eltern aber auch ;-). Die Geo würde mich interessieren ;-).Lieben Gruß Ghislana

    • 6 Jahren ago

      Das 2. Geo gehört dir 😉

      LG I

    • 6 Jahren ago

      oooooh, ich freu mich, die GEO kommt nach dem "selbststudium" als dauerleihgabe in unsere fachschulbibliothek ;-), danke! 😉 lieben gruß ghislana

  • Iris
    6 Jahren ago

    Liebe Indre,
    aargghh. Gerade hab ich einen ellenlangen Kommentar geschrieben, der im Nirwana versunken ist… Neuer Versuch:
    Ich finde es spannend, wie du dich dem Thema näherst. Ich glaube, wir hinterfragen uns in allem möglichen ständig – so auch im Müttersein. Ich glaube nicht, dass unter bestimmten Voraussetzungen (Vertrauenspersonen gefunden etc..) eine frühe Betreuung neben der Mutter den Kinder schadet. Ganz im Gegenteil. Mein Kind ist nicht "fremdbetreut" sondern seit er etwa ein Jahr alt ist, bei lieben Erzieherinnen, die ihm gemeinsam mit den anderen in der Rasselbande der Gruppe, eine Menge beibringen. Ich bin so stolz auf ihn, wie toll er sich entwickelt und dankbar, für die vielen (auch kleinen) Lehrmeister – neben mir – die er in seinem Leben hat. Ich glaube nichtsdestrotz, dass wir eine besondere Beziehung haben. Ich liebe ihn so sehr, ich fühle wie es ihm geht, er ist mein kleines Herz außerhalb meines Körpers. Aber auch die Beziehung meines Mannes zu meinem Sohn ist nicht weniger wichtig – oder die der Großeltern – sondern anders. Ich glaube, dass ich wichtig für ihn bin. Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass ich glücklich bin – auf meine Art. Wie soll ich sonst eine gute Mutter sein? Oder ihm vorleben, das Beste aus seinem Leben zu machen? Für mich gehört meine Arbeit dazu plus viel Inspiration außerhalb der eigenen vier Wände und ein gemütliches Nest in den vier Wänden. Ich glaube, für meinen Sohn auch 🙂 *
    Liebe Grüße
    Iris
    PS: Ich würde sooooo gerne, sooo soo gerne mit nach Berlin!
    *Unbeachtet der Rabenmutter-Klischees der Gesellschaft oder von anderen Müttern – auch wenn ich manchmal schlucken muss.

    • 6 Jahren ago

      Du beschreibst das so so schön! Da wird mir ganz warm ums Herz.

    • 6 Jahren ago

      Ich bin ganz gerührt. Du sprichst mir aus der Seele. Die richtigen Worte hast Du da gefunden!

  • 6 Jahren ago

    Schon mal an dieser Stelle vielen Dank für eure vielfältigen, klugen Gedanken. Ob es die Kinder und ihre Bedürfnisse sind, wie Gabi sagt oder das "Mitwerkeln" der anderen, gegen das man/frau sich nicht immer wehren mag und kann (Ulma), die Unterschiede zwischen der "Tochtermutter" und der "Sohnmutter" (Pfauenmädchen), die Herausforderung, alles allein zu managen und die daraus resultierende Dünnhäutigkeit (Raumfee), die Rolle einer gelungenen Partnerschaft (grain de sel), die Schwierigkeiten, sich für eine Rolle zu entscheiden (limeslounges), die Vorbildfunktion (Henrike) … jeder einzelne Aspekt wäre einen weiteren Artikel wert. Mal schauen. Jetzt würde ich mich erst einmal freuen, wenn die — so gute wie wichtige — Diskussion noch ein Stück weitergeht.

    • 6 Jahren ago

      … und um neue, vielleicht auch konträre Meinungen und Sichtweisen ergänzt würde.

  • 6 Jahren ago

    Das klingt ganz spannend!! … auch immer wieder mein Thema…

  • 6 Jahren ago

    Hallo –

    ja auch mich treiben diese Zweifel manchmal um, bin ich vielleicht eine Rabenmutter?. Ich habe zwei Mädels und die größere habe ich schon mit 5 Monaten an zwei Tagen in die "fremde" Hände gegeben. Früher sind sie zur Oma gegangen. Aber die haben ja ganz viele nicht mehr vor Ort. Inzwischen sind die Kinder 5 und 8 Jahre, ich arbeite fast voll und die Kinder sind in Einrichtungen gut untergebracht. Wir freuen uns immer sehr auf die Urlaubszeit, die wir alle gemeinsam und intensiv verbringen können. Letztendlich hoffe ich, dass ich den Kindern auch ein Stück Vorbild bin, dass Frau im Beruf und Familie kein Widerspruch sind. Es ist doch wichtig, dass wir Frauen den Töchtern dieses Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben. Den WS fände ich voll interessant, aber Berlin ist nich umme Ecke – die Geo würde mich sehr interessieren! 😉

    LG
    Henrike

  • 6 Jahren ago

    Achja, der Workshop scheint eher für Mütter mit Töchtern interessant zu sein. Bin ja eine Jungsmama :-).

    Liebe Grüße

    • 6 Jahren ago

      Ich finde, du solltest auch als Jungsmama dabei sein können! Das kann nur bereichernd sein. Also, wenn du magst, setze ich mich dafür ein. Ganz liebe Grüße zurück ins wieder heile Haus (ich freu mich für euch!).

    • 6 Jahren ago

      Ich denke, dass man vieles auf Jungs übertragen kann. Lieben Dank für das Angebot, Dich dafür einzusetzen. Ich würde auch sooooo gerne mal wieder nach Berlin gehen. Das letzte Mal war ich dort, als ich in der 10. Klasse war. Aber ich denke, das wird im Januar nichts, mein Mann ist doch so viel geschäftlich unterwegs.
      Viele Grüße aus dem heilen Häusle – ich freu mich auch :-).

  • 6 Jahren ago

    Liebe Indre,
    wie immer sehr kluge Gedanken und Ansätze zu einem sehr komplexen Thema. (Oder ist es vielleicht gar nicht so komplex und man macht sich zu viele unnötige Gedanken??) Ich muss das erstmal alles sacken lassen und darüber nachdenken. Nur soviel: mein größerer Sohn ist eher papaorientiert. Das war er schon immer. Aber in vielen Situationen bin auch ich wichtige Ansprechpartnerin, v.a. Trostspenderin. Also alles ganz klassisch ;-). Meine beiden Söhne sind/waren unter drei Jahren fremdbetreut und es scheint ihnen nicht zu schaden/geschadet zu haben.
    Auch ich bin der Meinung, dass Eltern (anfangs sicherlich unter Trennungsschmerz) austauschbar sind – je nach Alter der Kinder natürlich unterschiedlich. Mein Schwager und meine Schwägerin haben zu ihren eigenen drei Kindern noch ein Pflegekind zu Hause. Hier sehe ich, wie austauschbar die eigene Mutter war, allerdings kam der Kleine recht früh in die andere Familie und kennt quasi nichts anderes. "Ulrich: …Wichtig ist, dass es in einem Umfeld aufwächst, in dem es willkommen ist, in dem es das Gefühl bekommt, richtig zu sein." Dem kann ich nur zustimmen.
    Aber wie gesagt, ich muss mir da noch ein paar Gedanken machen.

    Und für alle, die sich wegen ihrer Mutterrolle unsicher sind, für die gibt es hier ein kleines Filmchen, das ich kürzlich über die Nido entdeckt habe: http://www.nido.de/artikel/mutter-vs-kinder/

    Ganz liebe Grüße, Katja

  • 6 Jahren ago

    Danke für diesen spannenden Post! Beim Workshop am 10. würde ich gerne mitkommen… für starke Töchter 😉 liebst, die lisa

  • 6 Jahren ago

    Das ist sehr spannend und interessant, dieses Thema. Ganz oft denke ich, dass mein Mann die bessere Mutter ist. Einfach weil er vieles lockerer sieht, entspannter, nicht so sehr "drin" ist im Geschehen wie ich. Und wie Katja schon schreibt: ich glaube auch nicht, dass er sich fragt, ob er ein guter Vater ist. Er ist einer. Punkt.
    Mit meiner Mutter unterhalte ich mich auch immer wieder über dieses Thema und auch sie sagt, dass es für sie und ihre Freundinnen früher niemals einen Grund gab, sich in ihrer Mutterrolle zu hinterfragen. Zumindest nicht in der Kleinkindphase.
    Ich dagegen hinterfrage mich ständig. Besonders in meiner Mutter-Tochter-Beziehung, die ich als weitaus "anspruchsvoller" empfinde, als die zu meinem Sohn. Trotzdem merke ich, dass mir Auszeiten gut tun. Die hätte ich mir noch vor ein paar Monaten nie getraut zu nehmen. Einfach weil bei uns so viele Faktoren eine Rolle spielen, die mich in manchen Situationen tatsächlich unersetzbar machen. In diesem Fall interessieren auch wissenschaftliche Studien leider nicht. Das erzeugt wiederum Druck und der macht sich bemerkbar. Bei mir in meiner Mutterrolle und auch in der Kindbeziehung. Wenn man es schafft, trotzdem den Druck rauszunehmen, sich selbst und die eigenen Interessen wichtiger zu nehmen (manchmal sogar wichtiger als diese besonderen Situationen!), dann ist das ein Meilenstein, der glücklicher macht. Alle!

    Leider bin ich am 10.01. im Krankenhaus, aber der Workshop hätte mich sehr interessiert und ich freue mich schon sehr auf Deinen Bericht, der hoffentlich folgen wird. Die GEO jedoch, die wäre ein prima Lesestoff für die besagte Zeit 😉

    Allerliebste Grüsse ♥

  • 6 Jahren ago

    Guten Morgen,
    am 10.01. sind wir in Skiurlaub, wie schade, wäre bestimmt sehr interessant.
    Ich selber bin zu Hause geblieben und wollte das auch so, würde das wahrscheinlich auch wieder so machen, obwohl ich ein berufliches Umfeld manchmal doch vermisst habe, ein bisschen mehr Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Aber allein durch die vielen Krankheiten beim Sohnemann kam es damals nicht in Frage. Schwierig für viele, diese Entscheidung. Heute bin ich entspannter und überzeugt, es ist so richtig, wie die Eltern das für sich entscheiden. Mein Bruder und seine Frau arbeiten beide voll und ich kenne kein glücklicheres, zufriedeneres, ausgeglicheneres Kind! Denn die Qualität der gemeinsamen Zeit ist dort sehr hoch und ersetzt die Quantität. Früher war ich da spießiger.
    Ich wünsch Dir alles Gute, liebe Grüße von Petra

  • 6 Jahren ago

    Bin neu hier!
    Ich bin überzeugt, dass es immer auch auf das Kind selbst ankommt. Es gibt Kinder, die haben ein unbekümmerteres Naturell und gehen neugierig und frei in neue Situationen, und es gibt Kinder, die durch ihren Charakter oder ihre bisherigen Erlebnisse "vorbelastet" sind. Für sie ist eine frühe, lange Trennung von der Mutter nicht so einfach zu verkraften.
    Ich war so eine Mutter, die ihre Kinder sogar mit ins Büro genommen hat ( war möglich weil selbstständig), das würde ich heute nicht so machen, sondern sie zumindest stundenweise betreuen lassen. Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass jedes Kind zumindest kürzere Trennungszeiten pro Tag verkraften kann. Jedoch eine tägliche, mehr als 5 stündige Trennung tut nicht jedem Kind gut.

  • 6 Jahren ago

    Nachwievor halte ich die Kinder für am zufriedendsten mit der Welt, die daheim in einer harmonischen Athmo aufwachsen – sprich, wenn Mutter und Vater sich einig sind und gut verstehen. Daher glaube ich, dass man sich als Frau immer zuerst um eine gute Beziehung zum Liebsten sorgen sollte, das färbt automatisch aufs Kind ab. Das läuft dann nämlich einfach in aller Natürlichkeit mit ohne über- oder unterbewertet zu sein…

    • 6 Jahren ago

      Wichtiger noch als eine harmonische Beziehung zum Kindsvater finde ich die harmonische Beziehung zu sich selbst, die man als Mutter UND als Vater haben sollte, um eben eine "gute" Mutter oder ein "guter" Vater zu sein. Frauen tun sich da erfahrungsgewmäß deutlich schwerer als Männer, denen Selbstkritik eher fern liegt. Ich glaube nicht, dass sich sehr viele Väter mit der Frage beschäftigen, ob sie ein guter Vater sind, wohingegen sich die meisten Mütter ständig hinterfragen und quasi mit dem Kind die Zweifel, die Unsicherheit und das Unzulänglichkeitsgefühl gebären.
      Gerade wenn man alleinerziehend ist und Vollzeit arbeiten muss, um die Kleinfamilie zu ernähren, ist das Gefühl als Mutter ungenügend zu sein besonders groß. Nicht "genug" Zeit und Aufmerksamkeit fürs Kind, nicht "genug" Zeit und Engagement für die Arbeit. Man hört dem Kind nicht richtig zu, während man es aus dem Kindergarten abholt, weil man an den nächsten Termin denkt, oder fährt das quengelnde Kind an, weil man sich grade über einen Kunden geärgert hat – und sofort ist es da, das kleine Teufelchen, das uns zuflüstert, was für eine schlechte Mutter wir doch sind…
      Mit Glück kehrt irgendwann Entspannung ein, wenn man sieht, dass man nicht perfekt sein muß, sondern dass gut auch reicht, weil das Kind doch ganz gut gerät, Freunde hat, Interessen, in der Schule gut mitkommt, höflich ist zu Erwachsenen und auch keinen Insekten die Flügel ausreisst oder mit Steinen auf Katze wirft. Aber es reicht ein Einbestellen durch die Lehrerin, der etwas in der Entwicklung oder dem Lernverhalten auffällt und sofort sind sie wieder da, die Selbstzweifel… Mist.

      Meinem Erleben nach können sowohl Frauen als auch Männer fähige, liebevolle, respektvolle und vorbildhafte "Mütter" sein… oder eben auch beide nicht. Das ist wohl eher eine Frage von Charakter und vor allem Empathiefähigkeit und Herzensbildung, als von der Tatsache, Kinder gebären zu können. Zumindest habe ich schon Frauen getroffen, deren Kindern ich gewünscht habe, sie wären aus einem anderen Schoß geschlüpft und einige Männer, die unglaublich liebevolle und engagierte Väter waren.

      Ein spannendes Thema, danke fürs Aufgreifen.

      Mit Gruß von mir,
      Katja

    • 6 Jahren ago

      Obwohl selbst keine Mutter, gehe ich da mit Katja.
      Das geo-Heft fände ich sehr spannend, habe schon an anderer Stelle darüber gelesen.

    • 6 Jahren ago

      ich würde katjas gedanken ebenfalls unterschreiben.
      schwierig machts immer dieses bild, das man mit sich herumträgt, diese schablone, die immer wieder nicht so richtig draufpassen will auf das, was ist; vor allem auch, weil andere häufig sehr gern mitwerkeln wollen an ihr und es manchmal einfach zu viel energie und kraft kostet, das nicht zuzulassen.

  • 6 Jahren ago

    Oh, das ist ein spannendes Thema…Ich glaube, wir befinden uns wirklich im Umbruch…Vor 20 Jahren war es aus meiner Sicht doch wesentlich dramatischer, wenn die Mutter aus welchen Gründen auch immer abhanden kam….Ich habe meinen Vater als Kind durch eine Krebserkrankung verloren…meine Stiefgeschwister ihre Mutter. Sie haben sich davon nie wirklich erholt…Ich bin aus der Tragödie wesentlich besser heraus gegangen…Ob dies heute anders wäre? Durchaus möglich…Zumindest würde ich behaupten, dass es für meine Kinder wahrscheinlich keinen Unterschied mehr machen würde, wer von beiden Elternteilen plötzlich fehlt…es wäre gleichermaßen dramatisch…Meinen Kindern hat es übrigens nicht geschadet, dass sie schon vor ihrem dritten Lebensjahr Fremdbetreuung erfahren haben…da bin ich mir sicher…LG Lotta.

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