M i MA zügelt: Von Offenheit und Weite und der Entscheidung für ein Küchenkonzept.

M i MA zügelt, Offenheit, Weite, Entscheidung, offene Wohnküche, Wohnen, Grundriss, Hastrich und Keuthage Architekten
Rund ein Monat ist vergangen seit dem letzten M i MA zügelt-Artikel. Seither ist viel passiert. Wir haben die Winterpause genutzt und viele, vor allem die grundsätzlichen Entscheidungen getroffen. Der ‚Eiertanz ums Bad‚ hat endlich ein Ende. In der Küchenfrage sind wir einen großen Schritt weiter, sogar die Steckdosen und Lichtanschlüsse sind verteilt. Nicht nur der Austausch mit Freunden und Familie hat bei der Entscheidungsfindung geholfen, sondern auch und vor allem die Auseinandersetzung mit der Frage: Wie wollen wir wohnen? Sie ‚zwang‘ uns darüber nachzudenken, was uns eigentlich wichtig ist, wann und wie und welche Räume uns gut tun, worauf wir gut und worauf wir keinesfalls verzichten wollen. Das Ergebnis lautet: Offenheit und Weite. Entlang dieser zwei Kriterien haben wir verschiedene Grundrissoptionen abgewogen, diverse Raumvarianten geprüft und verworfen, und schließlich eine ausgewählt. Nun folgen die Detailfragen: Welcher Bodenbelag, welche Wandfarbe, welche Möblierung etc.? Heute geht es um die Küche. Nachdem wir verschiedene Möglichkeiten durchgegangen sind, haben wir uns entschieden – und zwar für die ‚offene Wohnküche‘.
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via Homesick


Unsere künftige Küche wird also kein separater Raum, sondern Teil des Wohn- und Esszimmers sein. Mir ist bewusst, dass diese Entscheidung nicht nur olfaktorische Konsequenzen hat (die sich hoffentlich mit einer Dunstabzughaube in den Griff kriegen lassen), sondern auch hohe funktional-ästhetische Ansprüche an die Küchenmöbel stellt. Sie müssen sich einfügen in den Raum, für sich stehen und zugleich mit der vorhandenen Wohn- und Esszimmerausstattung harmonieren: mit dem Tisch und den Stühlen, dem Sofa, den Regalen und Sesseln. Sie dürfen nicht aufdringlich, aber müssen schön sein. Damit verbinden sich viele Fragen.

Welche Farbe soll die Küche haben? Aus welchen Materialien sollen Fronten und Arbeitsplatte bestehen? Soll sie modern oder klassisch, grifflos oder modular sein? Und schließlich: Wie soll die Küche im Raum angeordnet werden? Sollen wir eine geräumige Küche in L-Form wählen, oder vielleicht doch lieber die dezentere, aber weniger geräumige Variante Küchenzeile plus Insel? Soll die Küche hell oder – etwas mutiger – dunkel sein? Muss der Backofen auf Augenhöhe angebracht werden, oder geht es auch – wie früher – unterhalb des Kochfelds? Fragen über Fragen, die zu beantworten alles andere als leicht ist. Wie habt ihr euch entschieden? Oder was ist eure Meinung dazu?

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via La maison d´Anna | via dezeen
Auf der Suche nach Antworten durchforste ich regelmäßig das Internet. Meine Funde sammle ich auf einem Pinterest-Board. In unserem Wohnzimmer stapeln sich Küchenmagazine und -kataloge. Leider verhält es sich mit Küchen wie mit Schuhen: Das Modell, das mir auf Anhieb am besten gefällt, liegt mit Sicherheit in einer gehobenen Preiskategorie – und bleibt damit ‚Inspirationsquelle‘. Im Moment tendiere ich gen Minimalismus: eine Küchenzeile mit Hoch- und Oberschränken und eine Kücheninsel. So schön diese Variante ist, sie bietet wenig(er) Stauraum. Allein die Geräte nehmen schon viel Platz weg. Das spricht gegen die Küchenlösung. Aber: Welche Geräte braucht man eigentlich in einer zeitgemäßen Küche abgesehen von Kühlschrank, Herd und Spülmaschine? Kommt man ohne Dampfbackofen und mit normalem Backofen aus? Reicht ein Standardkochfeld von 60cm aus? Und welches Kochfeld ist empfehlenswert: Ceran oder Induktion (Gas wie bisher geht leider nicht)? Unsere neuen Töpfe eignen sich für alle Herdvarianten und sind insofern keine Entscheidungshilfe. Habt ihr Erfahrungen? Ich freue mich wirklich über jede Entscheidungshilfe!

Wenn ihr mögt und habt, so ladet doch ein Bild eurer Küche als Inspirationsquelle und Planungshilfe auf meiner Facebook-Seite hoch. 

Bei meinem Wohnabenteuer werde ich von verschiedenen Partnern begleitet, die mich mit Rat und Ressourcen unterstützen. Wer, wie, was und warum erfahrt ihr hier.

32 Comments

  • 5 Jahren ago

    Liebe Indre,
    hast Du die neue Küche von amerrymishap gesehen? Ich denke, sie könnte Dir gefallen:
    http://www.amerrymishapblog.com/2014/01/kitchen-renovation-complete.html
    Viele Grüße!

    • 5 Jahren ago

      Ohja! Danke. Ganz mein Geschmack. 😀

  • Kerstin
    5 Jahren ago

    Also unser Zauberwort hieß: Schreiner. Der kann nicht nur Holz geölt sondern auch Lack-Küchen. Und er sagt niemals Sätze wie "Das geht nicht, den Schrank gibt es nur in 60 breit" oder "Für diese Küchenblockmaße kann ich Ihnen leider die Arbeitsplatte in dem Material nicht anbieten" oder "Ich muss hier aber eine Abschlussleiste machen, das gehört zu diesem Modell"…

  • 5 Jahren ago

    In meiner Altbauwohnung verfügt kein Raum über mehr als zwei rechte Winkel. Damit meine ich nicht, dass die Wände ein bißchen schief sind. Alle Räume haben mindestens eine Wand die komplett schräg im Raum steht. Das ist einerseits toll, weil man kreativ einrichten MUSS, aber andererseits, gerade bei der Küche, eine Herausforderung. Uns blieb also nur die lange gerade Wand für die Küchenzeile. Um nicht zu viel Arbeitsfläche zu verschenken, ist der Backofen total altmodisch unter dem Herd. Allerdings sind beide Geräte autark und können bei Bedarf irgendwann voneinander getrennt werden.

    Aufgrund eines extrem dicken Wasserrohres brauchten wir eine extratiefe Arbeitsplatte. 75 cm. Das würde ich nie nie wieder hergeben. Allein der Platz, der dadurch noch hinter dem Kochfeld entsteht, ist gold wert.

    Insgesamt finde ich lockerleichte Küchen mit offenen Regalen viel angenehmer als mit Hoch- und Hängeschränken zugebaute. Dafür bücke ich mich dann auch gerne, wenn ich was im Backofen habe 😉

  • 5 Jahren ago

    achso, Nachtrag, Backofen und Dampfgarer sind am besten übereinander, mit einer Topfschublade darunter einzubauen, dann kann man immer schön "hineinschauen". Der Pizzastein im Backofen und das ausziehbare Gestänge im Backofen haben wir uns erst imNachhinein gegönnt. Beides absolut empfehlenswert!

    LG af

  • 5 Jahren ago

    Liebe Indre,

    wir haben 2009 unsere offene Küche in matt weiß bekommen. Glänzend mag ich nicht, Fingerabdrücke etc… und ich glaube, dass man sich schneller daran satt sieht. Matt ist zurückhaltender…

    Induktion, da Gas hier nicht möglich, ist sehr gut. Vor allem super schnell sauber zu machen.
    Heute gibt es bereits solche Felder, wo man den Topf hinstellen kann, wo man mag.
    Diese würde ich aktuell nehmen.
    Das breite Feld – 80 cm – ist prima.
    Der Dampfbackofen (Gaggenau) war zwar arg böse teuer,
    ist aber mein Herzenswunsch gewesen und ist wirklich toll.
    Aufgewärmtes schmeckt wie frisch gekocht, sous vide klappt, Spargel schmeckt vorzüglich
    und, und, und….
    Eine Mikrowelle kann man sich auf jeden Fall sparen.
    Hängeschränke – wie Flottelotte auch schreibt, mag ich ebenfalls nicht.
    Daher haben wir auch keine.
    Dafür tiefe und auch breite Schubladen – davon viele.
    Da unsere Deckenhöhe super niedrig ist – Fachwerkhaus –
    haben wir keine Dunstabzugshaube und die seitlichen von BORA waren damals zu neu.
    Heute würde ich sie nehmen.
    "Olfaktorisch" leben wir aber auch gut ohne.
    Küchenfenster auf und alles ist "frisch".
    Wir haben anstatt einem Mittelblock – da raummäßig nicht möglich –
    eine vom Schreiner angefertigte Teakholzplatte mit zwei Barhockern.
    Der beliebteste Platz im Häuschen.
    Wenn der Hausherr kocht, kann ich arbeiten, surfen etc. und bin trotzdem "dabei".
    Der Esstisch ist aus dem gleichen Holz.
    Anstatt eines Fliesenspiegels hinter Herd und Waschbecken haben
    wir satinierte Glasscheiben. Immer wieder.
    Viel hygienischer und leichter sauber zu halten als Fliesen mit Fugen.

    Das Innenleben unserer großen Schubladen war ebenfalls mein Herzenswunsch.
    Auch das hat sich gelohnt.
    Für Besteck, Messer anstatt im Messerblock in den Schubladen,
    Abteilungen durch "verschraubbare Holzabstandhalter" in der Tellerschublade, eine große Gewürzschublade – Foto lade ich mal hoch – die allerdings schon wieder zu klein ist,
    alles fühlt sich schön an und ist auch praktisch.

    Wir haben für Küche und Esszimmer damals unser Wohnzimmer aufgegeben.
    Es ist kein Fehler gewesen, denn ein Sofa ist nicht unser Lebensmittelpunkt.
    Spare das Geld lieber erstmal und investiere in die Küche.
    Ein tolles Sofa kann man später immer noch kaufen – bei uns, wenn wir ausbauen.
    Mit Glück in 2014 …
    LG, schönes Wochenende und eine gelungene Planung wünscht Dir af

  • 5 Jahren ago

    Unbedingt ein schlichtes Design wählen für eine offene Wohnküche, neutrale, helle Farben. Ich persönlich finde ja so eine Kücheninsel in der Mitte sehr praktisch, leider hatten wir dafür keinen Platz. Ich würde einen gedanklichen Test machen, welche Küchengeräte, Teller etc. man WIRKLICH nutzt, ich befürchte, die Hälfte fristet ein langweiliges Leben im Schrank…;-) Ich persönlich mag nicht so die Einbauhängeschränke…aber das ist natürlich Geschmacksache…LG Lotta.

  • Anonym
    5 Jahren ago

    Kleine Ergänzung zu den schubladen.lieber die standardbreite wählen; unsere extrabreiten großen sind in der daily routine eher unpraktisch:wenn man zu zweit an der darüber liegenden Arbeitsfläche werkelt, müssen immer beide zurück treten,wenn einer was aus der Schublade braucht. Kein drama, würde ich jetzt aber anders handhaben. Lg

    • 5 Jahren ago

      Guter Punkt. Wahnsinn, woran man so alles denken muss 😉

  • 5 Jahren ago

    Hallo Du, bei mir ging auch kein Erdgas. Habe mir einen Gasherd besorgt und versorge ihn mit einer Gasflasche unter der Spüle. geht bei uns ganz gut, da wir keine Designerküche haben, sondern eine mit uralten, tollen, weißen, vom Schreiner gefertigten richtig tiefen Unterschränken. Waren schon gebraucht und mit einem neuen Anstrich wunderschön.

    • 5 Jahren ago

      Diese Variante kenne ich von "früher" und von vielen guten Freunden. Leider ist das schon rechtlich und versicherungstechnisch nicht möglich bei uns.

  • 5 Jahren ago

    Da ist wirlich so viel passiert – die Küche ist jetzt noch die Kür und wie ich finde wichtigstes Element.
    Es ist nicht so leicht sich von den momentanen Designvarianten zu lösen, die es jetzt überall zu sehen gibt, auch wenn sie toll aussehen bleibt da wenig individuelles übrig… Aber es gibt sie und das ist die Herausforderung. Lieber länger überlegen, sich nicht überreden zu lassen und den eigenen Bedürfnissen folgen – viel Glück dabei. Iris

    • 5 Jahren ago

      Ja, das stimmt, man ist sehr beeinflusst von all den Moden und Trends… aber ich nehm dich beim Wort 😉

  • 5 Jahren ago

    Hui, diese Entscheidungen machen ja schon beim Lesen ganz konfus!
    Vor ein paar Monaten haben die "Schwiegereltern" eine neue Küche bekommen, die sich auf wenigen Quadratmetern als wirklich groß zeigt. Es wurden nur Schubladenschränke verbaut, die unglaublich viel Stauraum bieten und bis in den letzten Winkel blicken lassen. Arbeitsfläche und ein großer Herd sind enorm wichtig. Ich denke so ein Block bietet neben Rundum-Stauraum Platz für viel Fläche und einen mindestens 5-flammigen Herd. Ich mag deine Ideen immer sehr gern! Und muss erstmal dein Pinterest-Board durchforsten 😀

    • 5 Jahren ago

      Schubladen. Ja, genau. Davon will ich auch ganz, ganz viele!!! 😉

  • 5 Jahren ago

    Liebe Viviane,

    danke für den Tipp. Ich habe bisher auch nur gutes vom Dampfgarer gehört. Mal schauen, wie es sich ausgeht.

    LG Indre

  • 5 Jahren ago

    Liebe Indre,
    wenn du einen Dampfgarer hast, reichen m.E. 60 cm Kochfeld, weil dann weniger Kochfelder im Einsatz sind. Vorausgesetzt, du brauchst den Dampfgarer regelmässig, ist schon ein bisschen ein umgewöhnen, aber wenn man den Dreh raus hat, ist's ein super Ding. Mein Mann hasst es zwar, dass wir wegen dem Dampfgarer auf eine Mikrowelle verzichtet haben. Aber das Aufwärmen geht nur ein paar Minuten länger und es schmeckt dann viel besser. Viel Spass beim Entscheiden!

    Herzliche Grüsse, Viviane

  • 5 Jahren ago

    Liebe Indre,

    eine neue Küche zu planen ist ja immer soooo spannend! Ich finde offene Küchen ganz wunderbar, schön gesellig und gerade wenn man immer viele Kinder und Gäste um sich herum hat einfach unschlagbar. Eine gute Dunstabzughaube löst viele der "olfaktorischen" Probleme und wenn Du vielleicht nicht so gerne so ein Riesenteil an der Decke oder an der Wand haben möchtest gibt es au von Gaggenau oder Bora ganz tolle Abzüge zwischen zwei Kochfeldern in der Arbeitsfläche. Sehr gut wirksam, sehr praktisch auch in der Reinigung und sehr hübsch anzuschauen. Für das Kochfeld unbedingt mehr als 60 cm einplanen, bei 60 cm passen eigentlich nie gleichzeitig Töpfe auf alle Kochstellen. Und unbedingt Induktion nehmen wenn Ihr vorher Gas hattet, das kommt einfach am nächsten ran. Am besten Flächeninduktion, dabei ist man dann unabhängig von einzelnen Kochstellen und man kann den Topf hinstellen, wo man will. Den Backofen würde ich unbedingt im Hochschrank einbauen, ist viel komfortabler in der Bedienung und sieht auch hübscher aus als unter der Arbeitsplatte. Beim Kühlschrank würde ich Dir unbedingt 0°-Zonen empfehlen, die sind unschlagbar für frisches Grünzeug. Möchte ich persönlich nicht mehr missen. Ach ja, und ausreichend Schubkästen und Auszüge wo immer es geht. Bei Hängeschränken sind große Schwenkklappen mit Servo-Drive (öffnen/schliessen per Knopfdruck) sehr praktisch, viel besser als Drehtüren.

    Liebe Grüße,

    Isabelle

    • 5 Jahren ago

      Hui, toll! So viele gute Hinweise. Vielen lieben Dank!

  • 5 Jahren ago

    Liebe Indre,

    die Überlegungen kann ich so gut nachvollziehen. Wir bauen ja hoffentlich auch bald und sind gerade in heißen Planungsphase. Wir werden auch einen offenen Wohn- Koch- Essbereich bekommen.
    Geplant ist eine Schrankwand, da hinter wäre der Hauswirtschaftsraum, vor der Schrankwand ist ein Küchenblock geplant mit Induktionskochfeld und Spüle. Große Arbeitsfläche.
    Wir suchen derzeit noch nach einer Lösung, wie wir die vielen Küchenkleingeräte (Küchenmaschine, im Sommer Eismachine etc) unterbringen können, ohne daß sie überall offen rumstehen, aber sonst auch leicht zu erreichen sind. Da sind wir schon sehr gespannt, was der Küchenplaner uns da vorschlagen will.
    Dampfgarer möchten wir auch gerne und Backofen, beides in Augenhöhe.
    Vor dem Küchenblock steht der Esstisch in Richtung Garten. Rechts gelangt man ins Wohnzimmer.
    Farbe weiß am liebsten hochglanz.
    Ein weitere offener Punkt sind Steckdosen im bereich des Küchenblocks. Ich möchte keine im Bereich der Arbeitsfläche, die so schön plan sein, also entweder in einer Schublade oder an den Seiten.

    • 5 Jahren ago

      Na, da sind wir ja mit ganz ähnlichen Fragen beschäftigt. Danke fürs Teilen deiner Gedanken. Das hilft mir sehr beim Abwägen.

  • Cäcilie
    5 Jahren ago

    Liebe Indre.

    Unsere Küche hat sich seit inzwischen 15 Jahren in den meisten Punkten bewährt:

    Offener Wohn-, Ess- und Küchenraum, der Kochbereich ist jedoch mit einer 1,45m hohen Wand vom übrigen Raum abgeteilt (wir Erwachsenen können beim Kochen drüberschauen, aber der Blick vom Esstisch auf das "Kochchaos" bleibt uns erspart. Gespült und aufgeräumt wird schließlich erst nach dem Essen! An der Küchenseite dieser Trennwand lassen sich auch prima die häufig benutzten Werkzeuge griffbereit unterbringen)

    Farbe: weiss (weil hell, zeitlos schön und flexibel mit farbigen Accessoires aufzupeppen)

    Arbeitsplattenhöhe: allgemein 97cm (perfekt für alle Vorbereitungs-, Schneid- und Spülarbeiten; die 75cm breite Ceranplatte liegt jedoch mittig in einem 1,80m breiten tiefergelegten Bereich mit nur 85cm Höhe (ideal für Rührarbeiten, Hilfe von Kindern und man kann einfach besser in hohe Töpfe hineinschauen)

    Backofen in Bauchhöhe, höhere Spülmaschine mit Besteckschublade, großer Kühlschrank mit separaten Frischefächern (wirklich super für Gemüsevorräte)

    Soweit alles prima, heute würde ich nur noch mehr Arbeitsfläche einplanen und damals waren Induktionsplatten noch nicht Standard.

    Ein Foto siehst du in SoLebich)
    Liebe Grüße!

    • 5 Jahren ago

      Oh, da schau ich doch gleich mal nach. Danke!

  • 5 Jahren ago

    Hallo Indre,

    Küchenauswahl ist eine umfangreiche Aufgabe. Wir waren kurz davor eine neue Küche zu kaufen. Dann habe ich mich umentschieden, da meine liebgewonnene Alte noch top funktioniert. Aber wenn ich irgendwo zu Besuch bin schaue ich mir jetzt genauer die Küchen und Funktionalitäten an und merke mir dies für die Zukunft. Eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist bei den Kochfelder in der Küche einer Freundin. Sie hat zwei große Felder vorne und hinten ein Kleines und eins, dass sich der Größe der Kochfläche anpassen lässt. Das Problem ist, wenn viel gekocht wird für Freunde und Besuch sind vorne beide Kochfelder meist auch mit großen oder hohen Töpfen besetzt. Diese waren dann irgendwie im Weg, wenn man hinten am kleinen Topf rühren oder Zutaten hinzufügen will. Ich würde bei meiner Küche, drauf achten, wie die Kochfelder verteilt sind. Beim Gasherd hat dies vielleicht keine Bedeutung, aber da kenne ich mich nicht so aus.

    Liebe Grüße
    Anna

    • 5 Jahren ago

      Danke für den Tipp. Ich werde ihn beherzigen.

  • Anonym
    5 Jahren ago

    Liebe Indre
    wir haben auch eine offene Wohnküche und sind super zufrieden damit.
    Die Fronten sind schlicht weiß mit Metallgriffen, ich würde mich jetzt vielleicht auch für grau entscheiden.
    Es ist eine Küche von "Contur".
    Den Bereich zum Esstisch haben wir mit einer halbhohen Wand (so ca 1m) abgeteilt.
    Dahinter ist eine Küchenzeile mit Arbeitsplatte und man sieht vom "Wohn-und Esszimmer"
    aus nicht das Chaos…Viel Platz haben wir nicht, aber ich würde mich immer wieder so entscheiden.
    Liebe Grüße
    Christine

    • 5 Jahren ago

      Das bestärkt mich in meiner minimalistischen Neigung. Danke!

  • 5 Jahren ago

    hui – kücheneinrichtung! das ist ja auch keine einfache sache. auch so ein ding, das man ja nicht alle zwei jahre neu kauft.
    wir haben auch eine offene küche und mit der planungshilfe vom küchenbauer ist im prinzip ein U daraus geworden, denn wir wollten unbedingt eine theke haben, die den übergang vom küchen- in den essbereich gibt. vom esstisch aus kann man jetzt nicht auf's chaos gucken, das vielleicht vom kochen noch da ist und kann so in ruhe das essen genießen. 🙂
    wir haben auf grund unserer wandsituation nur zwei oberschränke, dafür aber viele schubladen und die ecken mit drehschränken ausgenutzt. eigentlich nicht wenig stauraum, aber am ende aller tage doch irgendwie zu wenig. unsere notwendigen küchengeräte sind die spülmaschine, herd, backofen (in augenhöhe) und eine versteckte mikrowelle – der kühlschrank natürlich sowieso. wenn wir den platz gehabt hätten, hätte ich sogar gerne die spülmaschine auf augenhöhe gehabt. diese bückerei beim ein- und ausräumen nervt irgendwie. der herd ist ein kleines induktionsceranfeld – völlig ausreichend in der größe (wobei das eine preisentscheidung war). induktion ist okay, aber wenn man keine hochwertigen töpfe hat, muss man damit rechnen, dass die töpfe singen. ich hab anfangs gedacht, ach, was soll's – aber jetzt nervt's schon ab und zu. ob man induktion unbedingt haben muss, weiß ich nicht. schön ist natürlich, dass die platten nicht so lange nachwärmen, sonder recht schnell wieder abgekühlt sind.
    die oberfläche der küche ist aus glas, darunter ist die lackierung weiß. damit es nicht zu trist wird, haben wir uns für relinggriffe entschieden und die arbeitsplatte ist im dekor kanadischer apfel, also helles, recht deutlich gemasertes holz. wir sind bei der klassischen dekor-platte gelandet, weil sie einfach super unempfindlich ist – und sich was anderes auf grund des budgets irgendwie nicht anbot. die glasfronten finde ich immer noch sehr schön, weil sie auch super einfach sauber zu halten sind, aber sie sind an den ecken doch sehr empfindlich und das ist echt schade. nach nur 3 jahren haben wir schon einige macken drin.
    ich lade bei gelegenheit mal ein bild hoch.
    generell finde ich es wichtig, dass die küche ihren praktischen wert behält. so manche idee von küchendesignern sieht zwar toll aus, finde ich aber wenig praxistauglich (z.b. offene regale für gläser und geschirr). funktionalität und gutes design zu vereinen, ist hier eine besondere herausforderung. zudem würde ich auf genügend arbeitsfläche und steckdosen achten. und schon wird so eine küchenplanung irgendwie wenig romantisch, was? 🙂
    ich wünsche euch viel spass bei der planung und bin schon sehr gespannt, was am ende bei euren vier wänden raus kommt!
    ganz herzliche grüße
    die frau s.

  • 5 Jahren ago

    Hallo Indre
    in der vorigen Wohnung habe ich 12 Jahre mit Gas gekocht und wusste von den Erfahrungen bei meinen Eltern, dass ein normales Ceranfeld gar nicht geht! Jetzt haben wir Induktion, und ich find`s super, schnell heiß, sofort aus. Und wie schon in der alten Wohnung 90 cm, wenn es der Platz irgendwie zulässt, würde ich mich immer dafür entscheiden.
    Da wir unsere Küchenschiebetüren meist offen haben, haben wir uns für weiß, hochglanz, grifflos entschieden. Hört sich schlimmer an als es ist, durch die nicht vorhandenen Griffe hat man mal schnell drübergewischt und es hängt kein ´Knösel` an den Griffen 🙂
    Unsere Architektin hätte es schicker gefunden, eine Wand komplett mit Schränken zu versehen und die andere nur mit Unterschränken. Wir haben auf den Küchenplaner gehört, dass Arbeitsfläche wichtiger sei als Schick, und haben jetzt ganz normal Unter- und Oberschränke, und das ist für den Alltag praktisch. Alleine beim etwas-in-den-Kühlschrank räumen ist es günstig, gleich daneben etwas Platz für die Einkäufe zu haben.
    Weiterhin toitoitoi bei Deinen Entscheidungen, ich bin aufs Ergebnis gespannt.
    Liebe Grüße, Petra

    • 5 Jahren ago

      Das klingt ganz nach meinem Geschmack. Magst du vielleicht ein Foto von deiner Küche schicken (wenn du es nicht veröffentlichen magst, behalt ich es für mich ;)). Und: Für welchen Küchenanbieter habt ihr entschieden?

  • Anonym
    5 Jahren ago

    Liebe Indre,
    wir haben eine fünf Jahre alte Küche von Ikea. Weiß mit Metallgriffen. Durch ihre Schlichtheit macht sie jeden Farbwechsel der Wand mit und ich habe mich noch nicht wattgesehen. Den Backofen haben wir auf Augenhöhe eingebaut, das sieht gut aus und ist echt praktisch: kein krummer Rücken mehr beim Bedienen. Herdtechnisch würde ich auf Induktion setzen, das ist ein echter Sprung nach vorn.
    Den unvermeidlichen Fliesenspiegel haben wir mit einem echten Spiegel verkleidet, was dem Raum Tiefe gibt, elegant aussieht und dem Koch selbst Einblicke ins Familienleben bietet, obwohl man diesem den Rücken zukehrt. Das Zauberhaften ist kein Problem, einfach beim täglichen Herdputzen mit Fensterreiniger drüber – fertig.
    Liebe Grüße
    Steffi

    • 5 Jahren ago

      Liebe Steffi, das klingt sehr schön. Danke für die Ideen! Wenn du magst und hast, pin doch ein Foto eurer Küche an mein Pinterestboard. Herzlich I.

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