M i MA zügelt: Räume für Kinder. Raum zum Wachsen. Im Gespräch mit Innenarchitektin Cora Bojahr

M i MA zügelt: Räume für Kinder. Raum zum Wachsen. Im Gespräch mit Innenarchitektin Cora Bojahr
Alle Bilder (c) Cora Bojahr
Das Kinderzimmer war kürzlich schon einmal Thema. Seither lässt es mich nicht mehr los. Worauf kommt es an? Wie gestalte ich einen Raum, der so flexibel und wandelbar sein muss wie kein zweiter? Auf der Suche nach Antworten traf ich auf Cora Bojahr. Die gelernte Erzieherin und studierte Innenarchitektin hat sich auf die Gestaltung von Kinderzimmern spezialisiert. Ich habe sie mit meinen Fragen ‚gelöchert‘. In unserem Interview spricht sie über die Koordinaten der Raumgestaltung (Alter, Größe, Spielvorlieben, Geschlecht), die Wichtigkeit abgegrenzter Funktionsbereiche und schlichter Möbel. Mir haben Cora Bojahrs Antworten sehr geholfen, einen Zugang zum Thema Kinderzimmer zu finden und die Prioritäten zu setzen. Vielen Dank, liebe Cora, dafür! 

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Erst einmal zu Dir: Wer bist du? Was machst du? Wo lebst du und wie wohnst du?
Mein Name ist Cora Bojahr. Lange Jahre habe ich als Erzieherin im heilpädagogischen Bereich gearbeitet. Die Schwerpunkte meiner Arbeit lagen u.a. darin, Kindern mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen einen Rahmen zu bieten. Die Raumgestaltung nahm schon während dieser Zeit einen hohen Stellenwert bei mir ein. Die Psychomotorik, die Montessori Pädagogik und die integrative Arbeit haben mich sehr geprägt (Integration von Kindern mit besonderen Entwicklungsbedürfnissen).
Heute lebe und arbeite ich, nach meinem Studium der Innenarchitektur, in München. Mein gegenwärtiges Betätigungsfeld vereint beide Berufe, da ich mich auf die Planung von Kinderräumen spezialisiert habe. Die Planung meiner Handlungsräume berücksichtigt pädagogische und innenarchitektonische Sichtweisen.
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M i MA zügelt: Räume für Kinder. Raum zum Wachsen. Im Gespräch mit Innenarchitektin Cora Bojahr
Worauf kommt es bei der Planung eines Kinderzimmers besonders an?
Der Raum für das Kind ist oft der kleinste Raum und vereint die meisten Funktionsbereiche. Die Raumproportionen, geformt durch die raumbildenden Elemente, wie Fenster, Tür, Wand, Boden und Decke, stecken den Rahmen einer Planung. Der Raum gibt also mit seiner Größe und Form vor, was , wie und wieviel eingeplant werden kann. Das heißt, nicht immer können alle Wünsche und Vorstellungen erfüllt werden. Zugunsten der Raumproportionen und der zu erzielenden Raumordnung, müssen evtl. Kompromisse geschlossen oder Two-in-One Lösungen geschaffen werden. 
Bevor ein Raum für ein Kind geplant wird, sollte man sich folgende Frage stellen: Wer ist der Bewohner? Das Alter, die Größe, die momentanen Spielvorlieben und das Geschlecht des Kindes stellen einige Planungskriterien dar, die berücksichtigt werden müssen. Das Kind gibt das Maß vor. Zum einen durch seine stetig wachsende Körpergröße und zum anderen durch seinen Entwicklungsverlauf und die damit verbundenen wechselnden Vorlieben. Der Raum sollte sich auf die Entwicklung des Kindes anpassen können. Um einen Raum für ein Kind zu gestalten, der die Entwicklung unterstützt, sollte man sich im klaren darüber sein, was das Spiel für Kinder bedeutet und worauf es beim Spielen im Allgemeinen ankommt.
Was sind die größten Herausforderungen bei der Planung und Gestaltung eines Kinderzimmers?
Die optische Trennung der unterschiedlichen Funktionsbereiche stellt oft eine größere Herausforderung bei der Planung eines Kinderzimmers dar. Schlafen, Spielen und Arbeiten sind drei Funktionsbereiche, die ganz unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden müssen. Oft begünstigt eine optische Trennung unterschiedlicher Bereiche das Verhalten, welches an dem jeweiligen Bereich geknüpft ist. Kinder wissen, dass sie in der Turnhalle rennen und toben dürfen, so ist es schwer Kinder dort zur Ruhe zu bringen. Wir Erwachsene fangen in Kirchen und Bibliotheken an zu flüstern, weil wir genau dieses gelernte Verhalten mit dem Raum in Verbindung bringen. Wie soll ein Kind im Kinderzimmer zur Ruhe kommen, wenn z.B. das Bett zu sehr mit dem Spielbereich in Verbindung steht. Oft erschwert eine am Bett angebrachte Rutsche genau das. Aus diesem Grund sind solche Spielbetten auch nicht empfehlenswert. 
Eine weitere Herausforderung ist, das Kinderzimmer zukunftsorientiert zu planen. Was ist Morgen? Was ist in einem  Jahr? Was ist, wenn das Kind zu Schule kommt? Das Kinderzimmer sollte den entwicklungsspezifischen Veränderungen stand halten können. So kann man auch ein Säuglingszimmer vorausschauend planen, ohne gleich eine komplett neue Zimmereinrichtung kaufen zu müssen. Manchmal sind die Räume, die als Kinderzimmer dienen, in einem Mietobjekt. Die Familie weiß, dass sie irgendwann noch einmal umziehen möchte. Hier ist natürlich klar, dass die eingeplanten Möbel mobil sein sollten und auch in einem anderen Raum gut einsetzbar sind. Besonders kleine Räume oder Räume mit Dachsschrägen haben ihre Tücken. Letztlich entstehen immer Lösungen, von denen auch ich überrascht bin. Gerade diese Herausforderung macht die Arbeit für mich so interessant.
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Worauf sollte man bei der Möblierung eines Kinderzimmers achten?
Es gibt ganz unterschiedliche Prioritäten, die sich jeder selber setzt. Dem einen sind die Materialien und die verwendenden Zusatzstoffe der Möbel sehr wichtig, der andere möchte in einem niedrigen Budget bleiben und der nächste sucht Einbaulösungen für den Raum seiner Kinder. Unabhängig davon und unabhängig davon, was die Industrie uns vorgaukelt, sollte ein Kinderzimmer bestenfalls mit optisch neutralen Möbeln möbliert werden. Ein Schrank ist ein Schrank, in dem Spielzeuge und Kleidungsstücke aufbewahrt werden. Ein Bett ist ein Bett, in dem geschlafen wird. Hier greift ein Entwicklungsziel, nämlich die Förderung der Phantasie der Kinder. Kinder sind in der Lage, wenn sie die Realität kennen, alles in etwas hineinzuinterpretieren. Der Schrank wird zum Berg oder der untere Bereich eines Hochbettes wird zur Bärenhöhle. Sind die Möbel neutral gehalten, ohne etwas in dieser Richtung vorzugeben, können die Möbel den Veränderungen der momentanen Vorlieben der Kinder stand halten und tatsächlich die Phantasie der Kinder beflügeln. Des weiteren geht es vor allem beim Bett auch darum, wie oben schon erwähnt, darin zu schlafen. Der Wechsel vom Spiel zum Schlaf soll vom Kind eindeutig vollzogen werden können. Wie geht das, wenn das Bett auch als Kletterparadieses, in Form eines Piratenschiffes, fungiert?
Möbel für ein Kinderzimmer sollten auf die Größe der Kinder angepasst sein, damit sie autonom handeln können. Das heißt z.B., dass die unteren Fächer eines Schrankes zum Teil offen und zum Teil mit niedrigen Türen versehen sind, die von Kindern gut eigenständig geöffnet und geschlossen werden können. Die oberen Felder, an denen das Kind evtl. auch nicht selber heran kommt, sollten geschlossen sein. Sie dienen zum Verstauen der Dinge, die momentan keine Anwendung finden. Gut lassen sich solche Aufbauten mit Modulmöbeln realisieren. Solche Möbel funktionieren wie ein Baukastensystem. Nach und nach kann der Aufbau mit neuen Modulen erweitert oder verändert werden. Kleinteiliges Spielzeug findet gut sortiert einen Platz in Spielzeugkisten. Die sind weitaus besser, als Schubladen, da Kinder die Kisten gut zum Spielort tragen können, um sie dort auszuleeren. Mit Möbeln kann eine optische Ordnung im Raum hergestellt werden. Deshalb ist es ratsam, auf zu viele Einzelmöbel, die formal nicht zusammenpassen, zu verzichten.
Die Möbel und Einbauten eines Kinderraumes stellen eine neutrale Bühne dar, auf der das Kind agiert. Das Spiel und das Handlungsmaterial stehen im Vordergrund. Die Konzentration soll sich auf das Spielzeug richten, welches als Werkzeug für die Entwicklung dient.
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Wie sollte man Farben, Muster und Formen einsetzen?
Bei der Auswahl von Stoffen und Farben sollte man sich von den Vorgaben aus der Industrie frei machen. Ein Kinderzimmer muss nicht zwingend irgendwelchen Moden unterliegen, sondern den Bedürfnissen des Bewohners gerecht werden. Farbflächen an den Wänden oder am Boden (Teppich) können so angelegt werden, dass sie Raumbereiche hervorheben oder optisch abgrenzen. Das Farbkonzept sollte aufeinander abgestimmt sein. Es reicht eine Grundfarbe aus. Akzente, die im Raum für Spannung sorgen, können über Accessoires wie Bilderrahmen, Decken oder Kissen gesetzt werden. Spielzeug – ich verwende gerne den Begriff Handlungsmaterial – bringt schon genug Farbe mit sich. Wie schon erwähnt, geht es darum, das Handlungsmaterial in den Vordergrund zu rücken.
Worauf sollte man bei der Beleuchtung des Kinderzimmers achten?
Ein Raum braucht ein gutes Allgemeinlicht, welches mit dem Lichtschalter am Eingang bedient wird. So sollte auch ein Kinderzimmer mit einem solchen Licht ausgestattet sein. Gut eignen sich Lichtsegel, Deckenleuchten oder unauffällige Schienensysteme. Im Kinderzimmer gibt es viele Bereiche, die mit einer Akzentbeleuchtung ausgestattet werden können. Am Bett ein Nachtlicht und im „Kuschelbereich“ eine Leseleuchte. Gut eignen sich Klemmspots oder Wandleuchten. Der Schreibtisch sollte bestenfalls am Fenster stehen. Ist dies nicht möglich, sorgt eine Schreibtischleuchte mit Tageslichtlampe für gutes Arbeitslicht.
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Wie würdest du ein Kinderzimmer für ein bald 6jähriges Mädchen einrichten?
Dies ist jetzt schwer zu sagen, da ich die Vorlieben und Wesenszüge des Mädchens nicht kenne. Genauso kann ich keinen spezifischen Raum berücksichtigen. Außerdem kann ich die Lebensweise der Familie und die gegebene Wohnumgebung nicht mit einbeziehen.
Ganz allgemein: Ein wichtiger Funktionsbereich wird bald ein mitwachsender Arbeitsplatz, zum erledigen der Hausaufgaben sein. Nicht immer werden Erstklässler ihre Hausaufgaben im Kinderzimmer machen.  Gerne setzten sie sich an den Esstisch oder suchen das Arbeitszimmer der Eltern auf. Im Kinderzimmer kann ein Kind leicht, von der Konzentration auf die Hausaufgaben, abgelenkt werden. Das Spiel steht bei einer sechsjährigen noch stark im Vordergrund. In dem Alter nutzen Kinder ihren Arbeitsplatz noch  gerne zusätzlich zum Basteln und Malen. Das heißt der Arbeitsplatz sollte ausreichend groß sein, um auch hier einen Funktionswechsel vollziehen zu können. Eine gute Möglichkeit besteht darin, dem Kind einen Arbeitsplatz im Arbeitszimmer der Eltern einzurichten.
Das Spiel, vor allem das Rollenspiel, steht noch im Vordergrund. Das Spiel mit einer Kinderküche, eine Puppenstube, der Verkleidungskiste, etc. nimmt noch einen hohen Stellenwert ein. Hier muss Raum bleiben, um solche Spielvorlieben ausleben zu können. Ein Hochbett schafft Raum. Unter dem Hochbett ist Platz für einen Kuschel- und Lesebereich. Solch ein Rückzugsort wird immer wichtiger. Sobald Kinder in die Schule kommen, brauchen sie noch dringlicher einen Ort zum Abschalten. Das Kinderzimmer wird immer mehr zum Wohnraum für das Kind, in dem es schalten und walten kann, wie es möchte. Die Privatsphäre wird den Kindern wichtiger, das Spiel im Wohnbereich der Eltern hat bald keine Priorität mehr. Kinder dürfen Gestalter ihres Kinderzimmers sein. Der Wunsch Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen, wächst mit zunehmendem Alter. Es macht grundsätzlich Sinn, im Kinderzimmer Freiflächen zu schaffen. Bilderwände für Wechselausstellungen oder Pinnwände zum schnellen an und abpinnen von Kinderzeichnungen bieten Kindern die Möglichkeit Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen. Zusätzliche Kleinmöbel, wie Hocker oder Regalwürfel auf Rollen können von Kindern umfangreich genutzt und eingesetzt werden. Hier greift die Two- in-One Lösung. Kinder konstruieren sich Ihre Spielwelt in kleinem Maße selber. Der Rollwürfel ist Kochherd, Einkaufsladen oder wird als Ablage für „Büroarbeiten“ genutzt. Die Kinder können ihrer Phantasie freien Lauf lassen.
Abschließend ist noch zu sagen: Ich hoffe die beschriebene Tipps und Ansichten helfen Euch weiter, zeigen aber auch, dass Kinderzimmer zu einen der anspruchsvollsten Räumen gehören. Ich könnte weit aus tiefer in das Thema einsteigen, einiges habe ich nur andeuten können.
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M i MA zügelt: Räume für Kinder. Raum zum Wachsen. Im Gespräch mit Innenarchitektin Cora Bojahr
Mehr zum Thema Kinderzimmer könnt Ihr im Magazin von Handlungsraum nachlesen. Ich habe Euch einige Links zu weiterführenden Posts zusammengestellt:

14 Comments

  • 5 Jahren ago

    Immer wieder gerne lese ich deine Überlegungen und tips zur Zimmereinrichtung. auch wenn ich wohl nicht alles umsetzten kann (da wir erst noch mal mieten) habe ich durch dich immer wieder neuen Mut und Inspiration bekommen. Vielen Dank!
    In unserer heutigen Wohnung stellte sich die Frage nach einem Hochbett im Kinderzimmer nicht oder nein, anders gesagt, da das Kinderzimmer so klein ist war es klar, dass unser Sohn ein Hochbett bekommt. Er hat es schon sehr früh (2,5) bekommen und inzwischen (jetzt ist er 5) haben wir es umgewandelt. Er schläft unten "im Bett" und oben spielt er mit kleinteiligem Spielzeug, so dass seine kleinen Geschwister (1,5) ihn nicht stören können. Noch schöner fänden wir übrigens eine Art Empore, auf die mann eine Matratze legen kann,breit oder schmal, da kann man ja dann einfach ändern. So kriegt das ganze auch einen längeren Halte-wert!
    gruß, r

  • 5 Jahren ago

    Oh Gott, das Hochbett-Thema! Ich bin drum rum gekommen mit dem Versprechen auf ein Prinzessinnen-Bett. Dieses wird aus einem schlichten zeitlosen Bett (like this: http://www.haseweiss.de/kidsshop/product_info.php?products_id=288&cPath=1_34) und einem Himmel (like this: http://www.rasselfisch.de/app/article/group/0173/variation/a) bestehen ….
    vielleicht dann ohne Himmel bis 18? 😉
    *** schönen tag euch

    • 5 Jahren ago

      Das stelle ich mir sehr schön vor!

  • 5 Jahren ago

    Als Mutter von drei Kindern habe ich die Erfahrung gemacht, dass es wenig Sinn macht, in teure…auf einander abgestimmte Möbel zu setzen, wenn es um das Kinderzimmer geht, denn die Geschmäcker der Kinder ändern sich und ab dem Schulalter wollen sie selbst bestimmen, wie das Zimmer gestaltet werden soll. Bei einem Art "Einbauschrankkinderzimmer" haben die Kinder dann wenig Möglichkeiten, die Möbel so umzurücken, wie es ihnen gerade gefällt…LG Lotta.

  • 5 Jahren ago

    Danke für die gute Zusammenfassung.
    Manchmal ist es sehr schwer, engagierten Eltern klar zu machen, dass die Prinzessinnenzeit der 8-jährigen Tochter nicht ewig dauern wird und deshalb die Anschaffung eines Bettes in Schlossform womöglich in zwei Jahren zu Frust führen wird – bei den Eltern wegen der Ausgabe, bei dem Kind, weil es dann nicht mehr gewünscht ist. Auch die Hochbettwunschzeit hat normalerweise ein Verfallsdatum – das weit vor der Lebenszeit eines solchen Bettes erreicht ist.
    Eher neutrale, flexible Möbel, die von den Kindern selbst bedient werden können, gestaltbar und ergänzbar sind, sind deshalb auch immer meine Empfehlung. Spielzeug, Wandfarbe, Bilder, Accessoires können genug Individualität und Farbe in ein Zimmer bringen und lassen trotzdem den Spielraum, die Möbel auch noch in 10 Jahren zu nutzen.

    Herzlich, Katja

    • 5 Jahren ago

      Ma würde soooo gerne ein Hochbett haben – und wir finden es auch ganz praktisch. Wie lange ist denn deiner Erfahrung die Halbwertszeit eines Hochbetts?

    • 5 Jahren ago

      Mein Sohn hat seit seinem 7. Lebensjahr ein Hochbett und ist jetzt mit fast 18 noch glücklich…aber das kann man sicherlich nicht verallgemeinern. Er hat allerdings extra noch ein schönes "Lümmelsofa"…LG Lotta.

    • 5 Jahren ago

      Mein Sohn hätte jetzt mit fast 10 gerne wieder ein normales Bett, in das man einfach so reinfallen kann. In seinem Freundeskreis werden die Hochbetten gerade allgemein uncool. Wobei das sicher auch davon abhängt, was für ein Hochbett es ist. Eine richtige Schlafebene, auf die dann bei Bedarf auch eine 140cm-Matratze passt, die bleibt sicherlich länger angesagt als ein 90cm breites "Kinder"hochbett. Aber eine richtige zweite Ebene von Wand zu Wand einziehen, das geht eben nicht überall.
      Solange Mama das Bett beziehen muss, ist das Hochbett übrigens auch bei Müttern nicht so sehr beliebt – bei mir zumindest nicht. 😉

      LG, Katja

  • 5 Jahren ago

    Schön finde ich, dass Cora sich voll auf die Hauptperson "Kind" konzentriert und für diese einen Rahmen schafft, in dem es sich frei entfalten kann.
    Schlicht&funktional und das Kind kann selbst gestalten mit seinen Spielsachen und Bildern.
    Kinder sind kreativ und lustig, es muss nichts schon "lustig" vorbereitet werden….
    Ich bin auch gerade dabei mit meinen Mädchen das Kinderzimmer zu gestalten
    – es macht riesig Spaß und ist spannend!
    Ergebnisse werden bald gepostet 😉
    Ach ja, und wer noch eine schöne Kinderküche sucht:
    http://lisaburzin.blogspot.de/2013/12/projekt-kinderkuche-nachtrag.html

    Bin gespannt auf Deine Gestaltung, liebe Indre !
    Viele liebe Grüsse,
    lisa

  • 5 Jahren ago

    Da sind wirklich ganz interessante Denkanstöße dabei, die genau meine Tendenzen bestätigen. Gerade, was zum Beispiel Plastikschränke in Baumform angeht.
    Das Haus, welches wir kaufen möchten, hat nur ein Manko – die beiden Kinderzimmer sind nicht gleich groß und das kleine ist sogar im Keller. Das wird später mal eine sehr, sehr große Herausforderung werden.

    • 5 Jahren ago

      Momentan braucht ihr doch erstmal nur eins. 🙂
      Es ist bei einem solchen räumlichen Ungleichgewicht immer eine Überlegung wert, ein gemeinsames Kinderschlafzimmer und ein Kinderspielzimmer einzurichten – das vermeidet Unfairns bei der Verteilung. Oder das Elternschlafzimmer zur Verfügung zu stellen. 🙂

      Herzlich, Katja

  • 5 Jahren ago

    Oh die Ideen von Cora sind einfach immer von unglaublicher Kreativität! Schön ihre Arbeit hier bestaunen zu können und mehr über sie zu erfahren, wo ich doch sonst eher ihren privaten Blog durchstöber und mich inspirieren lasse.
    Habt einen schönen Tag,
    Franse ☼

  • 5 Jahren ago

    danke für diesen wunderbaren beitrag. vor zwei tagen habe ich mich daran gemacht, ganz sanft und ohne grosse renovation die zimmergestaltung meines zweijährigen kindes anzugehen. welch wunderbare inspirationen ich jetzt hier bei dir finde. das lässt mich motiviert in die hände spucken und weitermachen, womit begonnen wurde. hab dank dafür, martina

    • 5 Jahren ago

      Oh, wie schön. Das freut mich. 😀

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