M i MA zügelt: Einrichten, Herumschieben, Wegwischen. Der Grundriss Part II

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Heute geht es wieder einmal um die Grundrissplanung. So langsam drängt die Zeit auf eine Entscheidung, doch wir sind längst noch nicht so weit. Mit euren Empfehlungen und Erfahrungen im Hinterkopf drehen wir uns weiter um die Frage ‚offener Wohn-Essbereich oder Wohnküche mit separaten Wohnzimmer‘, fragen uns, ob wir ein oder besser zwei Bäder bauen lassen und überlegen, wie man den langen Flur sinnvoll nutzen kann. Es sind grundlegende Fragen und entsprechend schwer tun wir uns. Doch nun wird alles einfacher. Denn kürzlich erhielten wir eine so schöne wie praktische Entscheidungshilfe von unserer Architektin
Susan von den 2-box Architekten hat uns ein Grundriss-Spiel gebastelt. Mit Folienstift und Modellmöbeln können wir unsere künftige Wohnung nun beliebig ent- und wieder verwerfen. Ist das nicht eine wundervolle Idee? Ein großes Dankeschön dafür, liebe Susan!

Jetzt können wir alle Varianten ausprobieren: offener Wohn-Essbereich und geschlossene Wohnküche, zwei Bäder, 1 Bad oder halb-offenes Bad, Flur mit Arbeitsbereich oder Laufmeile. Wir rücken Möbel, schieben Wände und reißen sie wieder ein. So macht das Grundrissplanen Spaß! Und ich kann euch einmal konkreter zeigen, um welche Varianten unsere Gedanken kreisen.
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Hier seht ihr eine offene Variante des Wohn-Essbereichs. Ein ziemlich riesiger offener Raum, der alles in sich vereint: Küche, Flur, Essbereich, Wohn- und Lesezimmer. Was meint ihr dazu? Zu gewagt? Oder die richtige Entscheidung?

Bei meinem großem Wohnabenteuer werde ich von verschiedenen Partnern begleitet, die mich mit Rat und Ressourcen unterstützen. Wer, wie, was und warum erfahrt ihr hier.

12 Comments

  • 5 Jahren ago

    Wir haben überlegt, wie unsere normalen Abläufe als Familie sind, wie in den nächsten Jahren die Bedürfnisse der Kinder sein werden, wo Gäste schlafen usw.

    – Ich wollte die Eingangstür nicht direkt in den Wohnbereich, weil sonst Sand usw eher weitergetragen wird. Außerdem war mir Abstand zwischen zwischen Wohnbereich und Wohnungstür wichtig.

    – Die großen Glasflächen sind toll, bei uns ist dadurch aber viel Hall entstanden (mit Betonestrich und zwei gegenüberliegenden großen Glasflächen auf 95 qm zusammenhängendem C-förmigem Raum). Wir werden beim nächsten Streichen auf die Wände eine Schalldämmung anbringen lassen.

    – Überlegt, wo der allerschönste Ausblick sein wird und wie Ihr den am besten geniessen könnt. Bei uns vom Esstisch aus, da genießen wir mehrmals am Tag den Blick. Sofa hätte dort leider nicht hingepasst.

    – 2 Bäder sind praktisch, überlegt, ob Ihr als Familie eher zur Fraktion der Dauerbader oder der Katzenwäscher gehört, denn ggf reicht 1 Bad. Wir haben eines mit Dusche und Badewanne und ein kleines mit Dusche.

    – Wo soll Wäsche gewaschen werden, trocknen usw? Wo wird Essen/ Getränke/ saisonale Kleidung gelagert?

    – Auf dem Grundriss fällt auf, daß die Balkontür eine normale Tür ist. Ich würde an so einer Stelle immer ein Schiebeelement machen, bei uns stehen die Schiebetüren im Sommer ganz viel offen, aber nicht im Weg.

    – Jetzt könnt Ihr auch entscheiden, ob Ihr eine Stufe zwischen Wohnraum und Terrasse haben möchtet oder nicht – ganz wichtig, bei beiden Varianten entstehen ganz unterschiedliche Eindrücke!

    LG, Nora

  • 5 Jahren ago

    Ich finde das ist eine ganz schwierige Frage, zu denen es immer nur sehr subjektive Antworten geben kann. Ich beispielsweise finde einen Flur ganz und gar nicht verschwendeten Wohnraum. Einen Flur kann man super schön gestalten und mit entsprechenden Lösungen für Taschen, Schuhe und Jacken ist er außerdem super praktisch. Ich würde nie auf einen Flur verzichten.

    Beim Kochen aus dem Fenster schauen zu können, das stelle ich mir auch ganz wunderbar vor.

    Und der offene Wohnraum: Warum nicht? Es gibt Menschen die in umgebauten Fabrikhallen wohnen und bei denen es super gemütlich ist. Mit Teppichen und Möbeln kann man den großen Raum in entsprechende Zonen teilen und hat gleichzeitig einen fantastischen Weitblick. Klingt gut.

    Das Grundriss-Spiel finde ich übrigens großartig. Ich habe mir bei unseren Umzügen immer eins selbst gebastelt, allerdings sah das nie so toll aus. Hin- und Herschieben hilft unwahrscheinlich beim Erkennen von Dingen, auf die man im Vorfeld ohne Visualisation gar nicht käme.

    Wünsche Euch viel Spaß und Erfolg!
    Sandra

  • Anonym
    5 Jahren ago

    moin!

    mein favorit: geräumige wohnküche mit großem tisch, bequemen stuhlsesseln und sofa – plus gemütliches fernseh-lese-computer-kuschelzimmer.
    ich habe drei söhne groß gezogen und würde es immer wieder so machen: gucken die jungs einen actionfilm, kann ich trotzdem mit einer freundin gemütlich kaffeetrinken, veranstalten sie eine LAN-party mit 6 leuten, kann ich mich mit freunden im wohnzimmer ungestört zu einem glas wein zusammen setzen…
    flur oder windfang finde ich persönlich unverzichtbar.

    ich bin gespannt, wofür du dich entscheidest!
    herzlichst tigermama

  • 5 Jahren ago

    Oh, ich liebe Grundrisse – aber auf den Fotos kann ich nicht so viel erkennen – wo sind die Fenster? Und was für ein langer Flur? Bin gespannt auf mehr!

    Liebe Grüße, Mond

  • 5 Jahren ago

    Ich persönlich finde offenes Wohnen grundsätzlich sehr schön, allerdings ohne Flur…also Pufferzone von Treppenhaus und Wohnbereich…könnte ich mir nicht recht vorstellen…schon allein die vielen Schuhe, die bei uns da so anfallen…;-) LG Lotta.

    • 5 Jahren ago

      Ja, die Schuhe machen uns auch ein wenig Kopfzerbrechen.

  • 5 Jahren ago

    Also mein Wohnzimmer hat 40m2. Darin habe ich Küche mit Tresen, Esstisch, Leseecke, und Couch zum Ausziehen mit Couchtisch und TV, Stereoanlage etc. Ich finde es grandios! Mach das! Ich habe allerdings zusätzlich auch einen Flur von dem die anderen Zimmer abgehen. Ich habe in die Wand die wir gezogen haben um eine Schiebeglastür vom Wohnzimmer zum Flur einzubauen (damit es in der Heizperiode doch eine Barriere gibt) statt einem Safe einen Schuhschrank eingelassen. Ausserdem habe ich über der Wohnungstür einen Hängeboden einziehen lassen (Altbaudecken sei Dank), der nicht nur mich trägt sondern auch Koffer etc. Leider bin ich noch nciht zu einem Post über all das gekommen, weil doch immer noch so viele Kleinigkeiten fehlen und der Post natürlich so perfekt wie möglich werden soll.

    • 5 Jahren ago

      Das klingt spannend. Magst du nicht mal was zeigen, auch wenn es noch nicht ganz perfekt ist?

  • 5 Jahren ago

    Was ich auf jeden Fall vermeiden würde, das wäre ein langer Flur – was unnützer, toter Wohnraum!

    Mir persönlich gefällt eure *große* Wohnlösung mit großzügigem Raumfluß und dem Eindruck, daheim *Platz* zu haben. Ist aber natürlich individueller Geschmack…

    Und ich sehe beim Kochen ebenfalls nicht aus dem Fenster – und es fehlt mir nicht…

    • 5 Jahren ago

      Beim Kochen in die Ferne blicken zu können, stelle ich mir sehr schön vor. Seit Jahren schaue ich gegen die Wand.

  • 5 Jahren ago

    Lass mich raten, die Häuserfront ist komplett verglast?!
    Wie schön fänd ich es, beim Kochen aus dem Fenster zu schauen – das fällt bei dieser Variante aus.
    Muss die Küchenzeile direkt in dieser Ecke sitzen oder seid ihr frei in den Anschlüssen?
    Ich würde nämlich die Ausrichtung von Küche und Essbereich genau um 90° drehen – nur zum Balkon hin wird der Platz für den Tisch dann nicht reichen, stimmt´s?

    Liebe Grüße
    Katja

    • 5 Jahren ago

      Ja, du hast recht: Die Seite zum Balkon wird komplett verglast sein. Was die Anschlüsse anbelangt, sind wir leider nicht frei. Und vor der Küche soll ein kleiner Tisch stehen, für uns drei. Der Große ist zum Arbeiten, Kruschen und für große Dinner gedacht.

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