Ein Blick hinter die Superpapas

Früher waren sie „frei“, heute sind sie Superpapas. Sie wohnen im Prenzlauer Berg in Berlin und wenn sie nicht bloggen, dann arbeiten sie ein wenig. Am liebsten aber verbringen sie Zeit mit ihren Familien. 

Wie sie sich dabei die Freiheit bewahren, wie und wo sie sie leben und was sie noch brauchen könnten für das vollendete (Familien-)Glück, erzählen die beiden im heutigen Montagsinterview.

Habt vielen Dank, ihr zwei, für das kurzweilige Gespräch, das zumindest mich noch neugieriger macht auf die zwei Menschen hinter den Superpapas. In diesem Sinne einen angeregten Start in die Woche wünsche.


Heute sind die Rollen zwischen Papa und Mama übergreifend. Keiner ist mehr „Super“ als die/der andere – eben dieses Zusammenspiel macht das (Familien)Leben super!


Das Bild zeigt einen Vater mit Tochter. Er haelt eine Wunderkerze

Wer sind die Superpapas? Und für wen seid ihr Superpapas?

Superpapas, tja. Eine gute Frage. Eigentlich nehmen wir das Leben nicht ganz so ernst und haben uns anfänglich eher selber auf den Arm genommen mit dem Begriff „Superpapa“ als man noch ganz unbedarft in das Erlebnis Papa eingetaucht ist. Um vielleicht ein wenig aufzufallen in der großen weiten Bloggosphäre, sind wir (zwei Papas aus dem Prenzlauer Berg in Berlin) bei dem Namen für unseren Blog geblieben und schreiben regelmäßig über Themen, die man als Vater so erlebt!

Was macht ihr, wenn ihr gerade nicht Superpapas seid? Und was habt ihr gemacht, als ihr noch „frei hattet“?

Wenn wir nicht bloggen, gehen wir natürlich ein wenig arbeiten und versuchen, so viel Zeit mit den Kindern und der Familie zu verbringen, denn das ist, was im Leben zählt! Als wir noch „frei“ hatten, haben wir das Leben auf eine andere Art und Weise (studieren, jobben, feiern) genossen, würden jetzt aber nicht mehr tauschen wollen…

Das Bild zeigt einen Mann von hinten im Gegenlicht. Er traegt einen Hut

Wie war der Weg vom „freien Mann“ zum „Superpapa“?

Das ist schwer zu sagen. Logischerweise ist das Papawerden eine große Umstellung, und wie immer stellt man sich das Ganze anders vor, als es dann tatsächlich ist. Dennoch ist man heute nicht nur (Super)Papa, sondern hat auch ein wenig Freizeit, so dass man auch noch als „freier Mann“ die Freizeit nutzen kann.

Wie viel Raum gibt es neben dem Superpapa noch für den „freien Mann“? Und wie sichert ihr dieses „Biotop“ im Familienalltag?

Wir haben relativ früh damit angefangen, in einer recht „eingeschworenen“ Paparunde regelmäßig Ausflüge am Wochenende mit den Kindern zu machen. Das hat den Vorteil, dass die Kinder auch mal Unfug machen können und die Papas sich über das Jahr hinweg öfter sehen. Und auch das ein oder andere Feierabendbier unter Jungs sollte man sich bewahren…

Das Bild zeigt einen Mann von hinten. Er hat ein Kind auf dem Arm und steht mit dem Ruecken zum Meer

Was macht einen Superpapa aus und was eine Supermama?

Wir denken, dass in der heutigen Zeit, in der die Rollen zwischen Papa und Mama eher übergreifend sind und jeder Teile der „klassischen Rollenverteilung“ ausprobiert und annimmt, keiner mehr „Super“ ist als der andere, sondern das Zusammenspiel das (Familien)Leben super macht!

Wie und wo leben die Superpapas in Berlin?

Wir leben seit Jahren im vielfach zitierten Prenzlauer Berg in Berlin, sind aber weder Hipster noch machen wir etwas mit Medien. Der ein oder anderen Bio-Mahlzeit sind wir natürlich nicht abgeneigt, schon zum Wohle der Kinder ?

Das Bild zeigt zwei Maenner in einer Bar, Superpapas, Unsplash

Was sind eure liebsten Orte in Berlin als (a) Superpapa und (b) „freier Mann“?

Als Superpapas sind wir natürlich sehr gern auf Spielplätzen, aber auch an Seen in und um Berlin anzutreffen. Eben dort, wo die Kinder ihren Spaß haben.

Als „freier Mann“ treffen wir uns sehr gern im Schusterjungen (Alt-Berliner Kneipe und Restaurant), um bei Bier und Schnitzel über das Leben zu philosophieren…

Was wünscht ihr euch von der Politik, damit das Superpapa-Leben (noch) besser/einfacher wird?

Also wir können wirklich nicht klagen, es gibt genug Grünflächen und Spielplätze in der Umgebung. Außerdem haben wir tolle Elternzeiten genießen dürfen. Im Hinblick auf unsere Kinder wäre natürlich ein Wunsch an die Politik, verstärkt das Thema IT in die Schulen zu bringen, um unsere Kinder fit für die Zukunft zu machen. Hoffentlich keine Nerds ?

Das Bild zeigt einen Mann mit Muetze von hinten. Superpapas

Fotos via Unsplash: „König“ von Pawel Furman, „Vater und Tochter“ von Caleb Jones, „Mann mit Hut“ von Elijah Hail, „Vater vor Meer“ von Steven van Loy, „Männer in der Bar“ von Clem Onojehhuo, „Mann mit Mütze“ von Luke Pamer

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