Neulich in Zürich

… bin ich endlich dazu gekommen, die Galerie RaebervonStenglin zu besuchen, die im Welti-Furrer Areal zwischen Lagerhallen und Lastwagen liegt. An einem Sonntagmorgen habe ich mir in aller Ruhe die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten des kanadischen Künstlers Andrew Dadson sowie im Showroom die Arbeiten des in Berlin lebenden Saâdane Afif angesehen. Die beiden Künstler arbeiten ganz unterschiedlich und doch gibt es etwas, das sie verbindet: Mir scheint, sie schreiben beide – aus gegensätzlichen Richtungen kommend – an einer ‚Poetik des Vergänglichen‘. Während Dadson schwarze Pflanzen aus grauem Beton wachsen lässt, lässt Afif seine Arbeiten in einer Art künstlerischen Verdoppelung von Musikern vertonen.
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When I was in Zurich recently, I visited the Galery RaebervonStenglin and saw the works of the Canadian artist Andrew Dadson and the Berlin based artist Saâdane Afif, which are quite different but both poetic. If you are in Zurich I recommend a visit.

Seit Jahren bittet Saâdane Afif Musiker darum, Lieder zu seinen Arbeiten zu schreiben. Die Arbeit im Showroom der Galerie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit einem Straßenkünstler, der Liedertexte für ihn vertont hat. Eine berührende poetisch-musikalische Arbeit.

5 Comments

  • 6 Jahren ago

    o da weRd ich mich mal einlesen.
    höRt sich gut an. nein …. sehRsehR gut.
    danke!

  • 6 Jahren ago

    "poetik des vergänglichen" könnte von meinem kunstprofessor stammen, hat er die kritik geschrieben? 🙂 in jeden fall eine grossartige ausstellung!

    • 6 Jahren ago

      Warst du dort?

      (Nein, die Kritik stammt von mir. Aber vielleicht war dein Kunstprofessor einst Gastprofessor in Berlin ;)).

    • 6 Jahren ago

      das könnte fast sein..

  • 6 Jahren ago

    poetik des vergänglichen — das ist so schön.

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