Ein Blick hinter ::: Ohhh… Mhhh…

Welch ein Start in die neue Woche! ‚Star-Bloggerin‘ Steffi Luxat lässt sich heute hinter die Kulissen schauen und verrät ein paar Dinge über sich, die vielleicht weniger überraschen, aber vieles erklären. So ist die Frau mit der ansteckenden Fröhlichkeit und Zuversicht etwa davon überzeugt, dass man mit dem was man gerne tut und meisten liebt auch den größten Erfolg hat – wofür sie selbst wohl der beste ‚Beweis‘ ist. Was Steffi anfasst, wird Gold. Ihr Hochzeitsbuch wurde innert kurzer Zeit zum Besteller und ihre Wohnprodukte finden reißenden Absatz. Man kann einiges lernen von der Frau, die sich nach erfolgreich bestandener Pubertät geschworen hat, dass nicht nur ihr Blog, sondern auch Leben ein ‚glücklicher Ort‘ werden soll: zum Beispiel dass Ziele-Setzen gesund und bezahlte Arbeit grundsätzlich nie verkehrt ist. Gerade für Blogger/innen ist das ein – und ich fasse mir ganz fest an die eigene Nase – ein durchaus kluger Rat! Doch genug der Vorrede. Ich wünsche euch eine spannende Lektüre und sage dir, liebe Steffi, nochmals 1.000 Dank fürs Mitmachen (und dem Maßstäbe setzenden Vergleich mit Oprah Winfrey. Mit dem inneren Herrn Lanz fremdle ich noch).
Steffis Kupferkonfetti und Wohnung. Fotos: Felix Matthies


Liebe Steffi, du bist eine der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Food- und Designbloggerinnen. Insofern werden dich die meisten meiner Leser/innen kennen. Magst du dich trotzdem oder gerade deshalb kurz vorstellen?

Also hallo erstmal… Nee, haha, Sekunde, das klingt zu sehr nach Wollpullover und Selbsthilfegruppe. Ähm, also, Haltung einnehmen: ich heiße Stefanie Luxat, bin freie Journalistin, Bloggerin, Buchautorin und frischgebackene Online-Shop-Betreiberin mit selbst designten Produkten für ein hübsches Zuhause. So jut? Ach so: ich bin 34, lebe in Hamburg und bin glücklich verheiratet.
Ein erfolgreiches Blog, ein Hochzeitsbuch mit reißendem Absatz, Wohn-Accessoires, die weggehen wie „warme Semmeln“, eine Bikini-Figur in 6 Wochen usw. Woher nimmst du all die Energie? Und hast du eine Erklärung für deinen Erfolg?
Heidewitzka, das ist ja hier wie Oprah Winfrey (Na, das ist ja mal ein Vergleich!)! Also: die Bikini-Figur hat sich leider in den Winterurlaub verabschiedet, so viel zum Thema Energie. Und Erfolg? Erklärung dafür? Könnte es sein, dass man immer mit denen Dingen, die man wirklich liebt und gerne tut Erfolg hat? Ja, da glaub ich irgendwie dran. Vielleicht ist man dann nicht so verbissen bei der Sache, sondern lässig, weil man es nicht für andere sondern sich selbst tut und dann macht es Spaß und Spaß führt zu Erfolg? Wobei, ich kenn auch sehr verbissene erfolgreiche Frauen. Aber trotzdem, ich bleib dabei: wenn man etwas richtig gern tut, dann hat es früher oder später Erfolg. So! Nächste Frage Frau Winfrey, please!
Steffis Buch. Fotos: Nina Silber

Du lachst so herzerfrischend und viel, wirkst immer fröhlich und leicht. Gibt es auch eine andere, eine schwermütige Steffi?
Oh, Herr Lanz ist auch in dieser kleinen Talkshow dabei, guten Tag, Herr Lanz! (Luxat legt bedeutungsschwer ihren Zeigefinger neben den Mund. Anmerkung der Redaktion) Nee, ich habe niemals schlechte Tage. Ich bin immer top drauf und sehe jeden Tag rattenscharf aus. Von morgens bis abends und auch die ganze Nacht. Hallo? Na klar hab ich auch S****-Tage, bin schwermütig und heule eine Runde. Ich bin doch auch nur das Mädchen, das die Wassermelone trägt. Ich hab mir allerdings geschworen als ich meinen Blog gestartet habe (und als ich aus der Pubertät raus war), dass der Blog (und mein Leben) ein happy place werden soll. Zwischendurch mit nachdenklichen Tönen oder wenn mal was mit Karacho daneben geht und ich denke, das könnte anderen auch so gehen sprich ist Diskussionsmaterial, dann blogge ich das auch. Aber wie im Leben möchte ich mich auch auf dem Blog auf die schönen Tage konzentrieren, gute Laune verbreiten und es soll kein Tagebuch meiner Krankheiten und Fehlschläge werden, sondern sich in erster Linie um die Design- und Food-Themen drehen. Das passt auch so unschön zusammen „boah, hatte ich heut Magen-Darm“ und dann „hier kommt mein Lieblings-Bollo-Rezept!!!“. Weißte?
Womit verdienst du heute vor allem dein Geld – mit dem Bloggen, dem Bücherschreiben, dem Journalismus? Und wie wird oder soll deine weitere berufliche Zukunft aussehen – hast du konkrete Pläne und Ziele oder lässt du die Dinge auf dich zukommen?
Genau, mit den drei Dingen. Plus Workshops, die ich zum Thema Bloggen und Social Media gebe, Beratung in dem Bereich und meinem nigelnagelneuen Online-Shop  wo ich eigene Produkte verkaufe. Mein größtes Ziel ist glücklich zu sein mit dem was ich tue. Deshalb variiere ich meine Ziele stetig, je nachdem was sich sehr gut anfühlt und mich glücklich macht. Und die Miete zahlt, is klar. Vielleicht ist das mein großes Ziel, ja stimmt, die Miete und den Rest nur noch mit den Dingen verdienen zu können, die mir wirklich Spaß machen. Ich teste das bereits seit einem Jahr und kann sagen: es funktioniert so weit Bombe!
Steffis Wohnprodukte in ihrer schönen Wohnung in Hamburg. Fotos: Felix Matthies

Welche Rolle spielt dein Blog Ohhh… Mhhh… dabei?
Eine sehr große Rolle, was ich noch vor ein paar Jahren niemals gedacht hätte. Ein Blog ist, auch wenn es nicht immer danach aussieht, sehr viel Arbeit, wenn man einen hohen Qualitätsanspruch hat. Und manchmal kam es in den Anfangsjahren vor, dass ich dachte: ich lösch den jetzt einfach. Das ist mir gerade zu viel, zu anstrengend, zu sonstwas. Es ist natürlich nicht einfach, wenn man im Job immer mit den tollsten Stylisten, Fotografen und Experten zusammen arbeitet und plötzlich will man privat im Blog das gleiche Niveau, muss aber alle Fotos und Geschichten selber machen. Abends, wenn man im Dunkeln von der Arbeit nach Hause kommt. Aber mein Mann hat von Anfang an das Potential von meinem Blog geglaubt und hat recht behalten (typisch Anwalt!). Ich hab schon ewig nicht mehr dran gedacht, den Blog zu löschen, weil er unglaublich viel Spaß macht und tolle Türen öffnet. Ich habe pro Tag um die 6.000 Leser, 12.000 Facebook-Fans und diesen wunderbaren Menschen habe ich zum Beispiel zu verdanken, dass mein Buch Einfach heiraten! Das Hochzeitsbuch direkt ein Bestseller wurde und ich diese Woche mein 1000. Produkt in meinem Online-Shop bei DaWanda verkauft habe. Und ich mich gerade traue mein erstes, größeres Produkt zu verkaufen: Den Alles-so-schön-einfach-Adventskalender. Jedes Mal, wenn ich davon einen verkaufe, tanze ich vor Freude! Ernsthaft! Meine Blogleser helfen mir dabei, viele meiner Träume zu verwirklichen. Und wie ich höre, wenn ich meine Blogleser treffe oder sie mir Emails schreiben, tue ich dies wohl auch – sie ermutigen zum Realisieren ihrer Träume. Das ist doch ein Knüller, oder? Ich bin sehr dankbar für diesen Erfolg.
Der ‚Alles-so-schön-einfach-Adventskalender‘. Foto: Felix Matthies

Welche Geschichte hat dein Blog eigentlich? Wann hast du Ohhh… Mhhh… gegründet und was war der Anstoß dazu?
Ich war jung und brauchte Ablenkung! Vor fast fünf Jahren. Und einen Ort, an dem ich machen kann was immer ich möchte ohne das irgendwelche Meinungsforscher kommen und mir erklären, was meine Leser angeblich cool oder doof finden und ich deshalb dringend veröffentlichen soll. Das findet man dank seiner Statistikanalyse schon sehr schnell selbst raus, was gut ankommt und was nicht. Aber das heißt noch lange nicht, dass man dann nur das tun sollte, was andere super finden. Manchmal kann man seine Leser nämlich auch mit Sachen überraschen, von denen sie vorher gar nicht dachten, dass sie sie cool finden könnten. Hah! Da ist Hesse mein größter Freund. Mut wird belohnt. Das war schon immer so.
Als ich 2009 mit dem Bloggen begann, war die Zahl der Lifestyle-Blogs noch überschaubar. Heute ist die Blogosphäre unüberschaubar groß. Täglich werden tausende neuer Blogs in Leben gerufen. Viele – so auch ich – fragen sich, wie die Entwicklung wohl weitergeht. Wie schätzt du die Zukunft der Lifestyle-Blogs ein? Welche Blogs haben deiner Meinung nach dauerhafte Überlebenschancen?
Ich glaube an Qualität, die setzt sich immer durch. Und der Mut für eigene Ideen wie gesagt. Das machen was andere machen, womit andere Erfolg haben, hilft nur kurzzeitig, weit kommt man damit nicht. Sich etwas neues zu trauen, eigene Wege zu gehen, den Weg, den noch niemand geht, zu dem alle sagen „was machst du da?“, da wird es spannend. Und es ist wichtig, sich gesund mit seinem Blog aufzustellen. Ich bin eine große Verfechterin der bezahlten Arbeit. Dass sich die Arbeit lohnt und man sich nicht einfach ausbrennt, sondern einen Plan hat, wofür es sich lohnen soll, so viel Energie in ein Projekt zu stecken. Und das Bloggen frisst sehr viel Zeit und Energie, auch wenn man das vielleicht nicht immer merkt, weil es so viel Spaß macht. Da ist es gut ein messbares Ziel vor Augen zu haben, das man erreichen möchte. Das kann sein, dass man über Werbeeinnahmen ein Budget für Profifotografen zur Verfügung hat oder eine Assistentin oder das Material für DIY-Ideen, Reisen – was auch immer. Oder das man gern einen Buchvertrag bekommen möchte, das Thema aktiv angeht mit dem Blog als Bewerbung. Ziele halte ich für sehr gesund.
Schön wohnen – das war auch eines von Steffis Zielen. Fotos: Felix Matthies

An welchen Projekten arbeitest du zurzeit und auf welche neuen Projekte dürfen wir schon jetzt gespannt sein?
Ich versuche gerade erstmal Ordnung in die aktuellen Projekte zu bekommen. Der Erfolg meines Online-Shops hat mich etwas überrannt, so sieht es auch bei uns in der Wohnung und auf meinem Schreibtisch aus. In erster Linie arbeite ich ja als freie Journalistin, dann blogge ich und jetzt gibt es so ganz nebenbei noch den Online-Shop  wo jeden Tag ordentlich was los ist. Aber, wie oben erwähnt, bringt so ein Erfolg natürlich auch neue Möglichkeiten. Wie zum Beispiel die Hilfe meiner neuen Aushilfe. Und man wächst ja auch so wunderbar an neuen Herausforderungen. Wie war das noch gleich? Am Anfang war das Chaos? Ich mache manchmal einen Köpper ins Ungewisse und ja, auch Chaos. Aber ich springe wenigstens. Andere bleiben zitternd auf dem Sprungturm. Nur: da ist es mir viel zu kalt und langweilig auf Dauer. Also, lieber Herr Lanz, Frau Winfrey, wenn ich das noch kurz sagen dürfte als finalen Tipp: Springt so viel ihr könnt! Es macht sooo viel Spaß!!

Steffi fotografiert von ihrer Freundin, der Modebloggerin Marlene Sørensen


Übrigens: Ich lasse mir heute ebenfalls hinter die Kulissen schauen – einen Augenblick beiNicola von schischi und heititei.

17 Comments

  • 5 Jahren ago

    Steffi ist einfach immer wieder herzerfrischend – vielen Dank liebe Indre für das schöne Interview und den Blick hinter…

  • 5 Jahren ago

    moin moin aus dem norden,

    tja, die kleene frau luxat und icke sind quasi nebeneinander aufgewachsen, also SIE mehr neben mir 😉
    für mich hat da eine sehr schöne, lebensfrohe, interessante Entwicklung stattgefunden und ich hab mich dolle gefreut sie vor kurzem als erwachsene Frau zu treffen…….herzensgut!!!!!!
    wer erfindet schon was neu…….
    ich backe mit leidenschaft und erfinde auf meinem blog auch keine mini gugl neu ausser das man die zutaten verändert und sich ne flotte deko ausdenkt. ideen habe ich täglich, nur trau ich mich nicht ne menge eigenkapital in die hand zu nehmen und in vorkasse zu gehen……ob das wohl der menschheit gefällt und dafür zahlen möchte……die frage verwirft vieles. ich mag die steffi sehr und mich steckt sie an mit ihrem lachen und ihrer liebenswerten art. ich erkenne neidlos an was sie so täglich zaubert und gönne ihr jeden verkauften kupferpunkt der sich an die wand kleben lässt.(auch in pink 😉 wünsche ihr von herzen den größten glücklichen erfolg den man haben kann und verdanke mich für den MUT ( den ich sehr wohl erkenne) weiterzumachen!! Danke Steffi und danke an Lanz&Winfrey. Mich haben die fragen jetzt nicht gestört oder etwas vermissen lassen. Aber, wie dat so is…..über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten………. bin und bleibe ein ohhh…mhhh…fan (vorbelastet ein büschen, weil ich die steffi schon mit zahnspange kannte)

    habt einen tollen Dienstag, liebe grüße karin

  • 5 Jahren ago

    Liebe Indre,

    er hat mich beschäftigt, dieser Beitrag deiner ansonsten so spannenden Hinterblicksserie, die Herzhüpfermomente mit sich bringt, wenn du uns die Vorhänge der Vielfältigkeit der Bloggerleben öffnest.
    Was war es also, was diesmal für mich so unrund lief?
    Sind es die immer gleichen, so traumhaft rundgeschnuckelten Antworten in amerikanischer Manier, die mich schwer an diese vom Tellerwäscher zum Millionär-Geschichten erinnern, die"Ich kann alles schaffen, wenn ich mit ganzem Herzen dabei bin." – Overtüren?
    Oder ist es – wie du selbst bemerktest – die ominöse Fülle an Hochglanzmagazinblogs, die wie ich empfinde, eben nichts mehr mit Einzigartigkeit zu tun haben?
    Erstaunlicherweise schreibt Steffi von "Sich etwas neues zu trauen, eigene Wege zu gehen, den Weg, den noch niemand geht, zu dem alle sagen "was machst du da?" …" – klar, ihren Weg kann niemand gehen, der ist einzigartig, denn niemand ist Steffi, niemand lebt ihr Leben.
    Aber hat nicht schon mal jemand Punkte für die Wand verkauft? Oder Sterne? Adventskalender?
    Ach, stimmt, die waren nicht kupfern? (Pink gab´s aber schon, oder?)
    Mag sein, es liegt an meinem grottenschlechten Gedächtnis für Trendstyles, die sich schneller veratmen, als meine Kinder Nein sagen können, dass ich in einem Jahr nur noch anhand der gutsortierten Rechnungsbelege wüsste, in welchem Shop ich Kreise oder Sterne für die Wand erstanden habe. Es könnte aber durchaus auch einfach daran liegen, dass mir Wiedererkennungswert und Persönlichkeit fehlen.
    Ich bin überzeugt davon, dass in ihrer Lebenskonstellation dieser Weg der richtige ist, sich aber so allgemeingültige Aussagen, die wohl von allen bekannten Bloggern genau SO gesagt worden sein könnten, nicht in andere Leben übertragen lassen.
    Die Denkansätze mögen gut sein, aber auch sie sind so goldenverpackt in meinen Augen weder neu, noch für jeden Menschen haltbar, wenngleich uns dies jedes Magazin, jeder Lebensratgeber in gebundener Form und eben diverse Lifestyleblogs Glauben machen wollen.
    Was bleibt, ist der selbe Beigeschmack wie im März bei Holly Beckers "Blog your way", (bei dem Steffi Gastdozentin war), als auf die (mir) wichtigen, speziellen, persönlichen Fragen bezüglich des Bloggens nur Stille folgte.
    Und genau das finde ich, wie Kristiane und Nina es schon formulierten, schade.
    Mehr als schade.

    Es fehlt mir das Herzklopfen vor und der Tiefgang nach dem Sprung …

    Liebe Grüße
    Katja

    • 5 Jahren ago

      und ich kaufe entsetzt ein kleines U für die Overtüre! So.

    • Johannes
      5 Jahren ago

      Der blog ohhhmm ist wie eine Mahlzeit, die aus Zuckerwatte mit Zuckerguss und Zuckerstreuseln besteht, zum Trinken ein Krug Zuckerwasser. Voll okay denn manchmal braucht man das… Und manche brauchen und mögen das oft, sonst wär der blog nicht so populär. Der guten Indre vorzuwerfen, dass sie aus dieser Mahlzeit keine Vitamine, Ballaststoffe oder Mineralien rauszuholen vermag, das ist unfair. Ich hab Kochbuch gewundert, warum diese Bloggerin hier portraitiert wird, da ich finde, dass sie so gar nicht zu dem passt, was hier stattfindet. Aber auch wer gerne frisch, Bio und slwfood kocht nimmt gern mal eine Zuckerwatte in die Hand.

  • 5 Jahren ago

    Es ist schon ein Blick in ein Paralleluniversum.

    Bestimmt ist es so, dass man mit Mut, Authentizität, Selbstbewußtsein und Gelassenheit vieles erleichtern und sich Türen öffnen kann. Nicht planlos daddeln, sondern Ziele und Struktur schaffen, ein guter Rat. Durchaus.

    Aber das Leben ist so viel mehr als das.

    Deswegen vermisse auch ich die Tiefe in diesem Beitrag, die aber natürlich nicht Teil einer Onlinepräsenz sein muß. Wieviel echte Persönlichkeit man öffentlich zur Schau stellt, bleibt jedem selbst überlassen und ein guter Denkansatz bleibt ein guter Denkansatz, auch dann, wenn man von der weniger erfolgreichen oder weniger heiteren Seite der Antwortgeberin quasi nichts erfährt.

    Über die Magen-Darm-Grippe eines anderen in Kombination mit dem neuesten Sauerkrautrezept möchte auch ich nicht detailliert in Kenntnis gesetzt werden. Aber die echten Herausforderungen interessieren mich und zwar auf dem Weg, nicht erst am Ziel. Bezogen auf große und kleine Dinge, kleine und große Pläne. Das macht Menschen, die schreiben, mir greifbarer und berührt mehr.

    Liebe Grüße von Nina

  • 5 Jahren ago

    ja, springen. wenn der mut da ist. das kann eben dauern.

  • 5 Jahren ago

    danke für den einblick 🙂
    und für's mutmachen!!

  • Kristiane
    5 Jahren ago

    Mir schwirrt das Wort "schade" im Kopf herum … ich vermisse die "größeren" Fragen, vielleicht auch solche mit mehr "Mehrwert". Die, für die ich Dich und diesen Ort so schätze.

    (Einschub: "größer" und "mehr" sind bestimmt die falschen Vokabeln, denn sie wollen zuviel.)

    Womöglich ist es nur der Glanz, der Oberfläche, der mich etwas gelangeweilt zurücklässt und mir zugleich etwas Angst macht. Ich fühle mich bei der Lektüre von 'ohhhmhhh' an den Optimierwahn des Frauenzeitschriften-Regals erinnert und daran hat das Interview nichts geändert, noch etwas hinzugefügt.

    Nun gut, ist das kritikwürdig? Wichtig, egal? Ich weiss es nicht. Aber das 'schade' ist immer noch da.

    Kristiane
    (Entschuldige, falls der Kommentar nun mehrfach abgeschickt wurde. Mein Browser macht Probleme und ich war mir unsicher ob Du eine Moderation aktiv hast.)

    • 5 Jahren ago

      einem leisen 'schade' im kopf kann ich mich selbst nicht erwehren … aber spaetestens beim 'sprungturm' fuehlte ich mich ploetzlich ertappt und bin dankbar fuer diesen schubser am montagmorgen!

      freundlich grueßt
      rike

    • 5 Jahren ago

      Ja, vielleicht hast du recht und mein "innerer Herr Lanz" und meine "innere Frau Winfrey" (die Steffi als meine beiden inneren Moderatoren identifiziert hat), waren dieses Mal ein wenig zögerlich beim Fragen?!

      Wie dem auch sei. Welche Fragen würden dich interessieren? Was würdest du gern wissen? LG I.

  • 5 Jahren ago

    hier geht die sonne auf! so viel energie und positiv gedachtes bringt schwung in den montag. das ist wirklich ansteckend. vielen dank fürs interview, ihr zwei! liebe grüße, wiebke

  • 5 Jahren ago

    *Ich bin doch auch nur das Mädchen, das die Wassermelone trägt*
    ….schon verknallt!

  • 5 Jahren ago

    Macht mir das MUT…macht mir das ANGST…
    Ich weiss noch nicht so genau…man darf nicht den Weg gehen, den Andere gehen…( viele Wege und Dinge gibt es schon auf dieser Welt & können einfach nicht neu erfunden werden ) …Mut, dass man mit Dingen ,die man liebt erfolgreich wird…daran glaube ich auch definitiv !!! Nur DAS ist der richtige Weg…
    Bin auch dabei meinen eigenen Dawanda Shop zu eröffnen und am sammeln und tuen…ich muss meine Kreativität endlich ausleben…die lag so lange brach…in meinen bezahlten Job, tue ich Dinge, die ich nicht so wirklich mag…
    Aber es wird in meinem Shop nicht wirklich Dinge geben, die komplett neu erfunden wurden !!! Irgendwie, irgendwo…gibt es sie etwas anders…schon…
    ( ist das dann kein eigener Weg ??? )
    Das ist jetzt eine Denkaufgabe für mich !!!

    • 5 Jahren ago

      Naja, Frau Luxat hat weder das Bloggen, noch den Aufkleber oder den Adventskalender erfunden, Gab's alles schon, bevor sie an den Start ging. Aber sie füllt das mit ihrer Energie, und das wirkt authentisch, fröhlich und irgendwie ansteckend. Ich glaube, die Kombination aus Onlineshop und erfolgreichem Blog hilft auch. Also, nur Mut. Was ist denn das Schlimmste, das passieren könnte?

    • 5 Jahren ago

      :* & thanx

    • 5 Jahren ago

      Gern! Im Verteilen ungebetener Ratschläge spiele ich in der Bundesliga — mindestens 😉

      Ich habe aber auch für mich persönlich (und vor allem beruflich) herausgefunden, dass man manchmal auch was riskieren muss. Eine grosse Klappe, einen beherzten Sprung mitten in neue Gefilde, ein bisschen Selbstvertrauen. Man kann sich dabei eigentlich nur überraschen, und wenn's nicht klappt, dann weiss man wenigstens, dass man es ausprobiert hat, und sich in ein paar Jahren nicht fragt, was gewesen wäre, wenn… Frau Mima hat hier aber auch den ein oder anderen tollen Post zur Kreativität, vielleicht mal stöbern?

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