»Die Sichtbarkeit ist eine Falle.« {Michel Foucault}

Es gurgelt und zischt.
Es kichert und kreischt und grölt.
Es murmelt.
Es säuselt und zwitschert.
Es gluckst und röhrt und brüllt.
Es ruft und redet.
Es geifert und trällert.
Es spricht und singt.
Es lärmt.
Es tönt.
Es dröhnt.
Es blubbert.

Das Rauschen am Grund der Kommunikation hat sich zu einem ohrenbetäubenden Lärm verdichtet: ein brodelnder Brei aus abermillionen Stimmen, von denen jede Gehör finden will und doch keine einzelne mehr zu vernehmen ist. Ich könnte noch eins draufsetzen – doch wohin führt es, wenn wir dem Lärm immer weiter mit Gegenlärm begegnen?

***

In der aktuellen Ausgabe des NO ROBOTS Magazin #6 schreibe ich über mein Unbehagen am Primat der Sichtbarkeit und nähere mich vorsichtig »der neuen Rolle der Kommunikation in der veränderten Welt«.

No Robots Magazin #6 Rausch

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