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{Kooperation} Vor einiger Zeit stieß ich auf den Sklavenrechner. Ein schreckliches Wort. Aber leider trifft es.  Er errechnet, wie viele Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, damit ich meinen Lebensstil halten kann. Das Ergebnis ist erschreckend! Nach EU-Definition liegt die Zahl der von mir quasi-beschäftigten Personen bei einem Kleinunternehmen mittlerer Größe (Schluck). Neben Wohnung und Technik (Smartphone, Kamera, PC, TV etc.) treibt vor allem meine Garderobe die Werte nach oben, denn in der Textil- und Schuhindustrie mangelt es vielfach an sozialen und ökologischen Standards.  Das weiß ich schon lange und verdränge es doch immer wieder erfolgreich. Das muss aufhören!

Auf der Suche nach Alternativen stieß ich kürzlich auf Sorbas. Das junge Berliner Unternehmen, das nach Alexis Sorbas, der Hauptfigur aus dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis benannt ist, steht für gute Schuhe – in qualitativer und ethischer Hinsicht. Denn Gründer und Geschäftsführer Eike Vogler lässt sein Schuhwerk in kleinen Handwerksbetrieben zu fairen Arbeitsbedingungen und nach strengen Umweltstandards produzieren.

Wie es mit Sorbas weitergeht, welche Modelle gerade in der Entwicklung sind, wer hinter der Neugründung steht – das und mehr erfahrt ihr nun im Interview mit Eike.

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Erzähle ein wenig von dir: Wer bist du? Was hast du vor Sorbas gemacht? 

Ich bin ein Typ Anfang 30, komme ursprünglich aus Hamburg und lebe inzwischen schon viele Jahre in Berlin. Hier fühle ich mich im Neuköllner Weserkiez sehr wohl. Grundsätzlich bin ich aber überall dort zuhause, wo ich frei bin. Deshalb reise ich auch sehr gerne. Mit jeder neuen Erfahrung, jedem neuen Gedanken und jeder neuen Perspektive verändere ich mich und bleibe kreativ. Vor Sorbas habe ich studiert, gejobbt und war viel in der Welt unterwegs.
Wie bist du auf die Idee gekommen, Sorbas zu gründen? 
Nach meinem Studium wollte ich keinen normalen Karriereweg einschlagen, ich war eher an Entwicklungsarbeit interessiert. Doch statt in Büros zu sitzen und nach Vorgaben zu arbeiten, wollte ich lieber selbst spannende Ideen entwickeln und umsetzen. Mir ist wichtig, sinnvolle Dinge zu tun und nach einer möglichst freien, unvoreingenommenen Lebensart leben zu können. Deshalb war ich auf der Suche nach einem Produkt, mit dem ich genau das umsetzen konnte. Und zwar so, dass auch andere davon profitieren können.

Auf die Idee, Schuhe zu machen, kam ich dann durch eine Studie der UN, in der Entwicklungspotentiale für Albanien untersucht wurden, und welche das Potential der dortigen Schuhindustrie betonte. Nun werden Sorbas Schuhe zwar nicht in Albanien produziert, aber auch auf dem Balkan und auch mit dem Ziel, die Entwicklung dort positiv zu beeinflussen.

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Wofür steht der Name Sorbas eigentlich?
Alexis Sorbas ist eine Romanfigur und wurde in den Sechzigern vom Schauspieler Anthony Quinn in einem gleichnamigen Film dargestellt. Sorbas ist ein lebensfroher Mensch mit einer intuitiven Lebensweisheit, der seinen Impulsen folgt, ohne dabei banal zu sein. Im Film trifft er auf einen Engländer, der auf seiner philosophischen Suche nach Glück und Weisheit ist und in Sorbas sein Ideal findet. 
Ich habe den Film gesehen, kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, das Schuhlabel zu gründen. Er bringt eigentlich alles zum Ausdruck, worum es mir in diesem Vorhaben geht: die Suche nach einer nachhaltigen, glücklichen Lebensart, die Lebenslust und nicht zuletzt den Mut, einfach der Intuition zu folgen. So verkörpert „Alexis Sorbas“ im Grunde auch die Persönlichkeit der Schuhmarke Sorbas. 
Du arbeitest mit einem traditionellen serbischen Schuhmacherbetrieb zusammen. Warum gerade Serbien?
Ich möchte ein Produkt anbieten, bei dem ich selbst den Herstellungsprozess nachvollziehen und die Arbeitsbedingungen positiv beeinflussen kann. Deshalb lasse ich Sorbas Schuhe in Europa herstellen aus Materialien, die ebenfalls fast ausschließlich in Europa und unter guten Bedingungen hergestellt werden. Für Serbien habe ich mich entschieden, da hier zum einen das traditionelle Schuhmacherhandwerk gepflegt wird. Zum anderen aber, weil ich dort mit begrenztem Startkapital positive wirtschaftliche Impulse setzen und faire Löhne zahlen kann, ohne dass die Schuhe enorm teuer werden müssen.
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Wie haben Mesa und du zueinander gefunden? 
Zunächst bin ich ganz einfach mit dem Rucksack durch den Balkan gereist und habe mir einige kleine Betriebe und Schuhfabriken angeschaut. Letztendlich hat mir allerdings die Entwicklungsorganisation USAID auf der Schuhmesse in Düsseldorf den Kontakt zu der kleinen Schuhmacherei vermittelt, mit der ich nun zusammenarbeite. Ich habe zuerst Prototypen der Schuhe dorthin geschickt und bin dann letztes Jahr selbst nach Serbien gefahren, um zusammen mit den Leuten vor Ort das Design so anzupassen, dass es produziert werden kann. Dort habe ich Mesa schließlich persönlich kennengelernt. Er gehört zu einer Familie, die seit über 70 Jahren im Schuhmacherhandwerk tätig ist. Gemeinsam mit seiner Schwester Ajtana hat er gerade die Leitung des Betriebes übernommen.

Was hast du in den nächsten 1-2 Jahren mit Sorbas vor? 
Sorbas Schuhe sind im Moment ja vor allem für Frühjahr und Herbst geeignet. Ich werde sukzessive das Sortiment mit Modellen für Sommer und Winter erweitern. Geplant sind jetzt erstmal Halbschuhe, Stiefeletten und Boots, die für Sorbas typisch alle weich wie Sneaker sind. Dazu arbeiten wir mit neuen Werkstoffen und entwickeln unter anderem Modelle mit veganen Materialien natürlichen Ursprungs, die bisher kaum für Schuhe verwendet wurden. Zusätzlich zu den veganen Modellen wird es auch als Ledervarianten geben, so dass der Kunde die Wahl hat. Wenn Sorbas wie geplant weiter wächst, kommt das auch dem Betrieb in Serbien zugute, denn wir möchten die Zusammenarbeit weiter ausbauen. Ich kann mir aber auch vorstellen, im Laufe der Zeit weitere kleine Betriebe in anderen Erdteilen mit Aufträgen zu unterstützen und als Sorbas-Produzenten aufzunehmen.
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{Honorierte Kooperation} Gleich zweimal Print darf ich heute verschenken. Das junge Kölner Start-Up artboxOne und der ebenfalls in Köln ansässige, jedoch schon deutlich ältere TASCHEN Verlag [Gründungstag: 9. Februar 1980] spendieren Druckwerke in Buch- und Bildformat.

Bis Sonntag, den 31. Januar 0.00 Uhr könnt ihr einen bzw. zwei Gutscheine gewinnen:

  • Gewinn No. 1 ::: artboxOne + TASCHEN-Gutschein im Wert von je 50€ –> geht an Alex (wosolleshingehen)
  • Gewinn No. 2 ::: artboxOne-Gutschein im Wert von 50€ –> geht an Holunder
Hinterlasst einfach eine Notiz, über welches Buch und/oder Bild ihr besonders freuen würdet. Und bitte vergesst nicht, eure E-Mail-Adresse anzugeben! Die Losfee und Kollege Zufall haben sich auf Los-Nr. 18 und 4 verständigt: Herzlichen Glücklich!
Sollte die Vielzahl an Büchern und Motiven euch vor die Qual der Wahl stellen, sind euch meine Favoriten vielleicht eine kleine Orientierungshilfe. Von den artboxONE-Bildern gefallen mir zum Beispiel ‚across the bridge‚, Blues Expert oder Mass Tourism aus der Pixum Edition. Vom TASCHEN Verlag würde ich wohl entweder das Buch über den Konzeptkünstler Ai Weiwei oder das über Hieronymus Bosch, der in diesem Jahr seinen 500. Todestag feiert, oder jenes über den talentierten Mr. Testino wählen. 
Übrigens: Wer sich nicht auf Losfee und Zufall einlassen will, kann von heute bis zum 31. Januar bis zu 70% reduzierte Bücher bei TASCHEN finden. Reinschauen lohnt sich!
{Kooperation} MÜLLERNKONTOR habe ich im September 2014 während meines „Heimaturlaubs“ im schönsten Dorf der Südheide entdeckt: in Müden an der Örtze. Dort liegt der Müllernhof. Auf dieses großzügige Anwesen – das seines Zeichens das dorfälteste ist – sind Lüder Springhorn und Maren Schmitz im Dezember letzten Jahres mit ihrem Label für Möbel und Wohnaccessoires gezogen. 
Auf dem großen Hof inmitten der eigenwillig schönen Heidelandschaft findet das Designerduo den Platz und die frische Luft, aus denen neue Ideen und Konzepte erwachsen. Dabei verbinden der gelernte Metallbaumeister und die einstige Tischlerin neue Fertigungstechniken mit traditionellem Handwerk. Produziert werden ihre Entwürfe in sozialen Werkstätten und regionalen Handwerksbetrieben. So entstehen faire Produkte aus der Region.
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Hinter das Heilig-Abend-Türchen haben Maren und Lüder ein ganz wundervolles Produkt für euch gelegt: eine rote Alma
Die Lampe wurde (ebenso wie der Deckenbaldachin) in einer regionalen Integrationswerkstatt aus Gießton gefertigt und mit einem flammenden Rot glasiert. 
Eckdaten
  • Material: glasiertes Steingut (Keramik)
  • Zubehör: 3m Textilkabel, hochwertiges Halogenleuchtmittel, Deckenbaldachin aus Keramik passend zum Lampenschirm
  • Sockel: E14
  • Maximale Leistung: 20 Watt
  • Farbe: flammrot
  • Maße: BxHxT 130x110x65mm
  • Preis: 195€ 
Wenn euch Alma so gut gefällt wie mir, hinterlasst bis zum 27. Dezember um Mitternacht eine Nachricht. Die Adventsfee wird dann ein letztes Mal die/den Beschenkten mithilfe des Zufalls identifizieren. Frohe Weihnachten! Die Adventsfee und Herr Zufall haben die Beschenkte identifiziert: Es ist linotte. Viel Freude damit!
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{Kooperation} Morgen ist Heiligabend und die letzten Geschenke müssen noch gepackt, der Baum aufgestellt, der Weihnachtsbraten gespickt und die letzten Zutaten besorgt werden. Da kann die Frage „Was essen wir eigentlich heute Abend?“ das Fass schnell zum Überlaufen bringen. 
Nicht nur muss man die Zutaten im übervollen Vorweihnachtssupermarkt besorgen, man muss sie auch kennen und finden. Damit all das nicht zu schlechter Stimmung führt, wurde vergangenes Jahr Home eat Home ins Leben gerufen. Der Berliner Kochservice bietet pro Woche bis zu drei Abendgerichte zur Auswahl. Die Zutaten können frisch verpackt in der nächst gelegenen Packstation abgeholt und zuhause in aller Ruhe zubereitet werden.  
Hinter das heutige Türchen hat das junge Start-up einen Gutschein in Höhe von 60 Euro für euch gelegt. Wenn ihr den Service gerne ausprobieren möchtet, hinterlasst bis zum 25. Dezember um 0.00 Uhr eine Nachricht.  Ausprobieren darf Luisa-Schlabitz. Viel Spaß!
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Es ist kurzfristig. Trotzdem – oder gerade deshalb – möchte ich für diese kleine, feine Ausstellung in Berlin werben, initiiert und kuratiert von der ehemaligen Galeristin Giedre Bartelt, die mir bei unserer ersten Begegnung eine ungewöhnliche Erfahrung schenkte: Während mein Vorname hier in der Regel Nachfragen auslöst, reagierte sie auf Indre wie andere auf Susanne oder Melanie. Seither weiß ich, wie es ist, einen gewöhnlichen Namen zu tragen. Aber zurück zur Sache.

Seit einigen Jahren setzt sich die aus Litauen stammende Berlinerin für die Verbreitung von osteuropäischen Handwerks- und Kunstproduktionen in Deutschland ein und veranstaltet regelmäßig Ausstellungen in ihrem Showroom Trojefas in Berlin Charlottenburg – so auch vom 5. bis 15. November.  Zu sehen und zu erwerben gibt es dort dieses Mal:
  • handgewebte Textilien des lettischen Labels Linoteka 
  • Keramik aus Litauen Owls in Bowls 
  • Polaroids der aus Lettland stammenden Künstlerin, meiner Freundin Ieva Jansone 

Die Eröffnung ist am Donnerstag, den 5. November von 18 bis 21 Uhr. Die Ausstellung läuft vom 6. bis 15. November und ist jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

CONSCIOUS LIVING, Contemporary photography and designs from the Baltics
Wielandstrasse 31
10629 Berlin-Charlottenburg

„Grau der Berge“ | Foto: Alpina

Kann es sein, dass die Bereitschaft zum Experiment mit zunehmendem Alter schwindet und einer gewissen Risikoscheu weicht? In meinem Fall muss ich das wohl eindeutig bejahen. Das zeigt sich exemplarisch am Thema Wandgestaltung. Während ich mit Anfang 20 aus Lust und Laune ganze Wände eingerissen habe, hänge ich heute ohne umfassende Kosten-Nutzen-Risiko-Abschätzung nicht einmal mehr ein Bild auf {naja, fast}. Entsprechend zurückhaltend reagierte ich auf die Anfrage von Alpina, ob ich Lust hätte, ihre neuen Feinen Farben auszuprobieren. Zwar fehlt es mir nicht an Wandfläche, aber eben am Gestaltungsmut, und so wollte ich schon ablehnen. Doch dann fiel mir Mi ein. Vor Kurzem hatte mein Sohn mir erzählt, er wolle sein Zimmer farblich neu gestalten. Also fragte ich ihn und er freute sich über die unverhoffte Chance. 

Mi teilt sich mit zwei Mitbewohner/innen eine ziemlich gut geschnittene rund 70qm große Dreizimmerwohnung in einem Berliner Innenstadtbezirk – „citynah“, wie es so schön heißt. Sie liegt in einer ruhigen Seitenstraße im Erdgeschoss und aus seinem Zimmer blickt er direkt ins Grüne. Das ist traumhaft schön und eine echte Rarität angesichts der Lage, allerdings fällt nicht allzu viel Tageslicht hinein. Welche Farbe also sollte er wählen? Etwas Freundlich-Helles, das das fehlende Licht ersetzt? Oder lieber etwas warmes Dunkles, das Ruhe schafft? Nach längerem Hin und Her entschied sich Mi für Ruhe und das tiefe, warme Grau mit dem wohlklingenden Namen „Stärke der Berge“. Das passt. Denn sein Zimmer ist weniger Arbeits- oder Studierzimmer als viel mehr Rückzugs- und Erholungsraum. 
Am Wochenende wurde also mit vereinten Kräften umgestaltet. Statt deckenhoch haben Mi und seine Freunde die Wände nur rund Dreiviertel hoch gestrichen. Das lässt – was woher nicht unbedingt absehbar war – den Raum weiter und höher wirken {die „Stärke der Berge“ macht ihrem Namen also alle Ehre}. Die Farbe lässt sich einfach verarbeiten und deckt sehr gut. Der Neuanstrich war also schnell gemacht. Viel aufwendiger war das Weg- und wieder Einräumen. Aber es hat sich gelohnt. Mi ist mit seinem neuen Zimmer rundum zufrieden – und hat einmal mehr bewiesen: Experimentierfreude zahlt sich aus. Ich werde mir künftig ein Beispiel an ihm nehmen.

Mit freundlicher Unterstützung von Alpina

Gut ein halbes Jahr ist es her, dass „M i MA gzüglet“ ist. Die Zeit der Aneignung ist vorbei. Mittlerweile finde ich die Lichtschalter blind und die Wege im Schlaf, kenne die Geräusche und Gerüche. Auch das Mäandern der Dinge nimmt ab. Fast alle haben ihren Platz gefunden. Einzig die Wände sind noch ein offener Punkt, um nicht zu sagen Problem. Wandgestaltung bleibt meine persönliche Herausforderung und eine Aufgabe, der ich gerne ausweiche. 

Da kam das Angebot des Berliner Künstler-Kollektivs Post Collective gerade recht, forderte es mich doch auf, mich der Wandfrage zu stellen. Im Kinderzimmer ist sie mit Capricorn Candy nun vorläufig beantwortet (wenn es sich zum Jugendzimmer wandelt, wird sie wohl spätestens wieder virulent). Bleiben noch der lange Flur, das Wohn- und Schlafzimmer. Aber wie ein altes Sprichwort so schön sagt: „Gut Ding will Weile haben.“ Und der nächste Stupser kommt bestimmt.
Weicht ihr der „Wandfrage“ auch lieber aus? Oder geht euch die Wandgestaltung leicht von der Hand? Wie dem auch sei. Bis Sonntag, den 20. September habt ihr die Chance, einen Gutschein für Bild aus dem Portfolio der europäischen Top-Instagramer zu gewinnen – oder auch eines von dreien meiner Bilder.


10 x Gutscheine im Wert von 10 Euro

Hinterlässt bis Sonntag um Mitternacht einen Kommentar und „verratet“, wie ihr das Thema Wandgestaltung handhabt. Und die Gewinner/innen sind: alle!


Hinter Post Collective steht eine Gruppe von bekannten Europäischen Instagramern, die ihre beliebtesten Fotografien über die Online-Plattform als qualitativ hochwertige und dekorative Kunstdrucke verkaufen. Gegründet wurde das Berliner Start-up Anfang diesen Jahres von Ferdinand Prinz. Der gebürtige Kölner (*1989) hat in London Marketing studiert und lebt seit 2015 in Berlin.
Eiermann--Tisch, Louis Poulsen, stocubo, Eames, Normann Copenhagen, Aarebild
Kleiden machen Leute, heißt es. Bilder machen Räume, finde ich und tue mich mit dem Bebildern nicht minder schwer als mit dem Kleiden (siehe Interview bei Texterella). Die Wände unserer neuen Wohnung blieben darum auch erst einmal nackt. Erst nach und nach – mit wachsendem Raumgefühl – fanden die ersten Bilder zögerlich ihren Platz. Doch abgeschlossen ist der Prozess des Bebilderns noch lange nicht und ich frage mich: Wie gehen die Expert/innen an diese gestalterische Herausforderung ran? Gibt es einen einfachen Weg, wie sich die „Angst vorm falsch gehängten Bild“ überwinden lässt?

Ein Dank geht an dieser Stelle an Posters.de, die mich mit Rat, Rahmen und Prints unterstützt haben.

Eiermann--Tisch, Louis Poulsen, stocubo, Eames, Normann Copenhagen, Aarebild, Ieva Jansone, MayDay

Eiermann--Tisch, Louis Poulsen, stocubo, Eames, Normann Copenhagen, Aarebild, Olle Eksell, by Larssen

Eiermann, Streifenteppich, Druck, dinazwei

Sie hat sich „immer bloß für Tiere, Rockmusik und Fotografie interessiert“, war konsequente Vegetarierin und die erste Fotografin des Musikmagazins „Rolling Stone“. So lernte Linda Eastman 1967 auch Paul McCartney kennen, mit dem sie bis zu ihrem Tod 1998 glücklich verheiratet war. 

2011 ist im TASCHEN-Verlag eine umfassende Retrospektive ihres fotografisches Schaffens erschienen. „Die Welt durch Lindas Augen. Ein Rückblick auf Linda McCartneys Leben und Fotografie“ zeigt spontane Familienschnappschüsse, professionelle Studioaufnahmen und flüchtige Begegnungen. Ein wunderschönes, persönliches Buch einer großartigen Frau und Fotografin. 
Ich freue mich, in Kooperation mit TASCHEN eine gebundene Ausgabe im Wert von 49,99€ verschenken zu können. Hinterlasst einfach bis Freitag, den 26. Juni einen Kommentar. Die/der Gewinner/in wird am Mittwoch, den 1. Juli bekanntgegeben (Verlosungsregeln siehe unten).
Hinweis: SUMMER SALE bei TASCHEN
Vom 25. bis 28. Juni ist „Sommerschlussverkauf“ bei TASCHEN. Auf Ausstellungsstücke und Mängelexemplare aus den Sparten Design, Fotografie, Architektur und Kunst gibt es 50 bis 75% Rabatt.

Regeln für die Verlosung auf M i MA
  • Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. 
  • Bitte habt Verständnis dafür, das ich nur Nachrichten berücksichtige, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden und eine gültige E-Mail-Adresse enthalten bzw. von einer/einem eingeloggten User/in abgegeben wurden. Für fehlende, verspätete oder an falscher Stelle abgegebene Einträge übernehme ich keine Verantwortung. 
  • Die Gewinner/innen werden per Zufallsauswahl bestimmt und innerhalb von fünf Tagen unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise wurden unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden.
Es heißt, Frauen würden seltener und langsamer gründen als Männer. Aber wenn sie es denn tun, seien sie oftmals die langfristig Erfolgreicheren. Quelle Franziska von Hardenberg ist der lebende Beweis dafür. Gerade mal 27 Jahre jung gründete die gebürtige Hamburgerin und Wahlberlinerin im März 2012 den weltweit ersten Online-Blumenladen und revolutionierte damit kurzerhand den Schnittblumenmarkt. Die Geschäftsidee ist so einfach wie genial: Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin übertrug das Prinzip des Online-Abonnements auf das Floristikgewerbe – und traf damit ins Schwarze. Bloomy Days kommt da an, wo es ankommen soll: bei online-affinen Menschen mit einer Vorliebe für schönes Wohnen. Sie lassen sich ihre Blumen ein- bis viermal im Monat wahlweise nach Hause oder ins Büro liefern. Seit Kurzem auch ich. Denn Bloomy Days ist neuer Partner der Wohnserie ‚M i MA zügelt‘, was mich gleich doppelt freut. Zum einen weil ich Blumen mag. Zum Zweiten weil ich damit ein superspannendes Start-up an meiner Seite habe.
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Bloomy Days ist gelungen, wovon viele Gründer/innen träumen: In nur drei Jahren hat sich das Unternehmen am Markt etablieren und allein von 2014 auf 2015 21 neue Mitarbeiter/innen einstellen können. Die Abonnementengruppe wächst und gedeiht. Das schafft Vertrauen und so konnte Franziska von Hardenberg die Investoren dieses Jahr wieder einmal für ihre Ideen und Ziele gewinnen und eine Summe von 2.2 Millionen Euro einsammeln. Damit soll nun das B2B-Geschäft ausgebaut und expandiert werden. Als erste Expansionsländer stehen die Schweiz und weitere Nachbarländer auf der Agenda. Doch Franziska wäre nicht Franziska, also eine erfolgreiche Unternehmerin, würde sie nicht weiter denken. Über kurz oder lang will sie mit ihrem Team einer der größten Blumenversender weltweit sein. 
Das mag für den ein oder die andere vermessen klingen. Doch wenn ich eines in meinem Berufsleben gelernt habe, dann dass man groß denken muss, will man erfolgreich sein (ganz gleich woran sich Erfolg konkret bemisst). Wer die Kopfschere allzu früh ansetzt, um die Idee aufs scheinbar rechte Maß zu stutzen, bringt sie ganz sicher nicht zum Fliegen. Unternehmungen gleich welcher Art brauchen nicht nur Mut und Risikobereitschaft, Leidenschaft und Zielstrebigkeit, sondern immer auch eine gute Portion „Größenwahn“. Dass immer mehr Frauen sich dazu bekennen, finde ich einfach großartig. In diesem Sinne Chapeau, Frau von Hardenberg, und weiterhin viel Erfolg.
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Franziska von Hardenberg (c) Bloomy Days