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Verlosung

Foto von Dmytro Yakymuk. M i MA Nikolaus Spendenaktion

{Verlosung/Werbung/Spendenaktion} Heute ist Nikolaustag, und ich gestehe, dass ich selbst noch einmal nachsehen musste, wem genau wir da eigentlich alljährlich am 6. Dezember gedenken – und warum. Also: Der gute Mann, wäretdem die Kinder wenigstens einmal im Jahr ihre Stiefel blitzblank putzen, lebte im 4. Jahrhundert nach Christus und war als Bischof in Myra tätig, einer antiken Stadt in der heute türischen Provinz Antalya. Es heißt, er sei ein guter Mensch gewesen, der sich unermüdlich und uneigennützig für hilfebedürftige Menschen eingesetzt habe. Aus reichem Elternhause stammend, nutzte er sein Vermögen, um Waisen-, Armen- und »Seniorenhäuser« für Seeleute a.D. zu errichten. Außerdem rettete er, so die Legende, die Stadtbewohner/innen vor einer Hungersnot und die Kinder von Myra vor Seeräubern. Bis in die Jetztzeit wird Nikolaus darum als Schutzpatron der Kinder, Seeleute und Bäcker/innen verehrt.

Und der »Stiefel«? Nun, der rührt nach Meinung von Brauchtumsforscher/innen von der Kinderrettung her: Die Seeräuber wollten sie als »Pfand« nehmen, weil die Stadt das geforderte Lösegeld für die gekaperten Getreideschiffe nicht aufbringen konnte. Der gute Nikolaus verhinderte dies, indem er die Schiffe gegen den Kirchenschatz zurückkaufte. Daraus sei, so die Expert/innen, zunächst der Brauch des »Schiffchensetzens« entstanden: Am 5. Dezember stellten die Kinder früher ein selbstgebasteltes Schiffchen vor die Zimmertür. Erst später wurde ein »Schuh« daraus – und einer steht jetzt hier.

Rote Nikolaus-Boote

Mit Unterstützung von neun Unternehmen ist es mir dieses Jahr gelungen, einen ziemlich großen Nikolaus-Stiefel mit allerlei feinen, guten und schönen Dingen für euch zu füllen {siehe unten}. Mein Honorar für diese Aktion möchte ich – ganz im Sinne Nikolaus – für einen guten Zweck einsetzen. Darum:

Lasst mich bis zum 13. Dezember um Mitternacht wissen, welches Projekt oder welche Organisation ihr unbedingt förderwürdig findet. Die Entscheidung, wem oder was das Geld zugute kommt, fällt mit der Auslosung der/des Stiefel-Gewinner/in.

Ich freue mich auf viele gute Spendenvorschläge und wünsche viel Glück! danke euch für die vielen Spendenvorschläge! Der Nikolaus-Stiefel geht an Miriam {Nr. 11} und die Spende damit an die Heilsarmee, die Obdachlose mit Zuflucht und Notbetten, Suppen und warmen Getränken unterstützt.

Liebe Miriam, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch. Bitte teile mir via Mail deine Adresse mit.


Kaeseplatte von Bries et ses amis

BRIE ET SES AMIS ist einer Berliner Startup mit französischen Wurzeln: Seit 1921 handelt der Familienbetrieb aus Chartres mit Käse, von dem wir hierzulande noch nie gehört, geschweige denn gekostet haben. Das wollte Gründerin Paula Kirchenbauer ändern. Während Eltern und Geschwister die 200 Sorten umfassende Käsevielfalt auf französischen Wochenmärkten feilbieten, vertreibt die »Fromagers-Affineur« das Sortiment online. In den Nikolaus-Stiefel haben die »Brie-Freund/innen« einen 50€-Gutschein für eine Käseplatte nach eigener Wahl gesteckt.


Löwenbrot von Brotliebling

Das Brot zum Käse kommt von Brotliebling: Das Unternehmen mit Sitz im Berlin-Wedding will die Welt fürs Selberbacken begeistern und sendet darum seit 2012 Back-Sets quer durch die Republik. Darin enthalten: abgewogene Zutaten in Bioqualität samt Backanleitung und Backpapier. Für den Nikolaus-Stiefel haben die Brotliebhaber ihr Lieblingsbrot das Löwenbrot ausgewählt: ein Vollkornbrot aus Weizen- und Dinkelmehl mit Mandeln und wilden Hanfsamen.


Drinksyndikat Gin und Tea CocktalDetox-Tee von Tree of Tea

Die Getränke stellen der Berliner Cocktailversandhandel »Drink-Syndikat« und der Passauer Bio-Teehandel »Tree of Tea«, die für die jüngsten Cocktailrezepturen gemeinsame Sache gemacht haben. Das Ergebnis dieser Kooperation hat das »Drink-Syndikat« in den Stiefel gelegt: ein Cocktail-Set mit Zutaten und Rezepten für die sechs Gin- und Tee-Cocktails. Die Tee-Experten haben ihr großes Detox-Wohlfühlset dazu gelegt – für den inneren Reinigungsprozess.


Brettchen mit Messer von Heute ist Morgen

Die »Infrastruktur« fürs gelungene Mahl stammt von »Heute ist Morgen«, einer jungen Online-Plattform für nachhaltiges Design: Ein Käsemesser aus Bambus und japanischen Stahl, ein Bambus-Schneidebrett und 2 Beton-Eierbecher haben die beiden Gründer Tim-Robert Meyer und Philipp York Martin zum Stiefelglück beigesteuert.


archiv/e magazin 01 und 02

Anselm und Lina vom Berliner Indie-Magazin »archiv/e« ergänzen das kulinarische Vergnügen um den Lesegenuss: In den Stiefel haben sie dafür je eine Ausgabe ihres Magazins Nr. 01 und 02 gesteckt.

Birdy von das-rote-paketbilderleiste Kleinwaren / von Laufenberg


Die weihnachtliche Gemütlichkeit unterstützen der Leipziger Online-Shop für junges Design »Das Rote Paket« und das Düsseldorfer Grafikstudio »Kleinwaren / von Laufenberg«: »Das Rote Paket« hat BIRDY, den wollenden Vogel, Vera von Laufenberg eine magnetische Bilderleiste in den Stiefel gesteckt.


WSAKE Lettered PendantAn den übervollen Stiefel hat das Regensburger Vater-Tochter-Unternehmen WSAKE eines ihrer »Lettered Pendants« gebunden. Welches »Zauberwort« darauf stehen soll, das darf die/der Gewinner/in bestimmen.


Bildnachweise: Nikolausstiefel (c) Melanie Mauer | Weihnachtsgeäst von Dmytro Yakymuk | Boote (c) Jacob Sapp | alle anderen Bilder stammen jeweils vom Unternehmen

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Bevor Peter Lindbergh, der mit bürgerlichen Namen Peter Brodbeck heißt, zum internationalen Starfotografen wurde, arbeitete er als Schaufensterdekorateur und studierte Malerei und Konzeptkunst in Düsseldorf. Erst 1971 wandte sich der von Berliner Avantgardekunst inspirierte 27jährige der Fotografie zu – und machte international Karriere. Die erreichte 1990 mit seinem Titelbild für die Januarausgabe der britischen Vogue ihren Höhepunkt: Quasi über Nacht wurde Lindbergh zum »Schöpfer der Supermodels« und läutete eine neue Ära der Modefotografie ein: weg vom »Kleiderständer« hin zur Persönlichkeit.


»Bei richtiger Schönheit sprechen wir über Individualität, über die Courage man selbst zu sein, die eigene Sensibilität einer Person. Alles andere ist nur eine manipulierte Fiktion.« Peter Lindbergh


Ich mag Lindberghs Fotografien, die mehr Filmstill als Foto sind – und stets eine Einladung zum Kopfkino. Ob die rauchende Kate Moss, die Frauen im weißen Hemd oder »Naomi, Linda, Tatjana, Christy und Cindy in den Straßen von New York« – jedes Bild scheint den einen, den ganz besonderen Moment festgehalten. Und wir, die Betrachter/innen, sind eingeladen, die ganze Geschichte zu erfinden, deren {vorwiegend weibliche} Protagonisten in ihrer Ungezwungenheit und Schönheit für ein uneingelöstes Versprechen stehen: das Versprechen auf die volle Anerkennung und unantastbare Würde des Individuums.

Die Kunsthal Rotterdam zeigt seit dem 10. September und bis zum 12. Februar 2017 eine erste umfassende Retrospektive des schon heute legendären Modefotografen, die anschließend um den Globus wandern wird. Anhand von über 220 Lindbergh-Fotografien erzählt »A Different Vision on Fashion Photography« die Geschichte der Mode seit 1970 und wie sie sich mit Lindbergh verändert hat. Parallel zu der von Thierry-Maxime Loriot kurierten Ausstellung hat der TASCHEN Verlag im September seinen gleichnamigen Begleitband herausgebracht.  Das 500 Seiten starke Buch mit mehr als 400 Fotografien gibt Einblick in Lindberghs Schaffen seit den 1970er Jahren – ein wunderbares Buch, finde ich: Kopfkino ohne Ladenschluss. Umso mehr freue ich mich, ein Exemplar an euch verschenken zu können.

Hinterlasst dazu einfach bis zum 30. November 0.00 Uhr eine kurze Notiz, was euch an Lindberghs »Vision on Fashion Photography« fasziniert {bitte unbedingt eine E-Mailadresse angeben!}. Frau Zufall und Herr Glück werden haben das Übrige tun getan und die Nr. 12 orakelt – Herzlichen Glückwunsch, liebe Katja!

Du kannst – wie alle anderen natürlich unbedingt auch – dein Buch am Samstag, den 3. Dezember zwischen 16 und 18 Uhr sogar von Lindbergh höchstpersönlich signieren lassen. Dann nämlich ist der Starfotograf anlässlich der Eröffnung des ersten Berlin TASCHEN Flagshipstores in der Hauptstadt.

Einladung zur Signierstunde von Pter Lindbergh im TASCHEN Store Berlin

Ich danke dem TASCHEN Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars und eines weiteren Buchs für meine Leser/innen.

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dsc01962

Karl-Marx-Straße 17 Berlin-Neukölln. Zweiter Hinterhof – und dann immer der Zitrone nach. Hinter einer schweren Stahltür im dritten Stock liegt die COJE. Hierher haben Anselm und Lina geladen, um die Veröffentlichung der zweiten Ausgabe ihres Lifestyle-Indie-Magagins archiv/e zu feiern.


EINE NAHEZU PERFEKTE VERBINDUNG VOM DIGITALEN INS ANALOGE. EIN UNFASSBARER ÄSTHETISCHER FLOW. – DIE MACHER BEHERRSCHEN DIE KUNST DER UMSETZUNG VON EINEM MEDIUM INS ANDERE. HoppundFrenz


Als mir die Tür geöffnet wird, erlebe ich eine Überraschung: Vor mir liegt ein kleines Dorf. 10 Holzhütten stehen in der großen Loft-Etage, eine Lounge ist der Dorfplatz, eine offene Küche der Gemeinschaftstreff.

Ich kann mir wenig schönere Orte für den Release des archiv/e Magazins 02 vorstellen als den Multifunktionsraum von Marcus und Isabella Kolata. Das junge Designerpaar wollte für Kreative aus aller Welt eine Unterkunft, einen Arbeits-, Ausstellungs- und Austauschraum in einem erschaffen – das ist ihnen gelungen! Zwischen Altholz und Grünpflanzen treffen Gastfreundschaft und Inspiration glücklich zusammen. Das hat sicher seinen Teil zum Gelingen der Publikationsparty beigetragen.

Über 70 Leute waren Linas und Anselms Einladung gefolgt– trotz strahlend blauem Himmel und 30°C im Schatten: Frauen und Männer, Jung und Alt und Mittelalt, Blogger/innen, Blogleser/innen und Printliebhaber/innen flanierten plaudernd durch die Fotoausstellung von archiv/e-Bloggerin Cindy Ruch {cake+camera}, genossen das Buffett und die Bagels nach einem Rezept von Julia Herrmann {Chestnut & Sage}, bastelten Papierdiamanten von und mit Jules Villbrandt {herz und blut} und lauschten meiner „Ode an Berlin„. So viele gute Gespräche. Von Papier bis Politik, von Beruf über Berufung zur verkanten Kreativität des Maschineningenieurs. Neue Kontakte wurden geknüpft und lang geplante Begegnungen Wirklichkeit {endlich habe ich Danane kennengelernt!}.

Nach diesem rundum schönen Samstagnachmittag {mehr Impressionen findet ihr hier} ist das zweite Magazin nun also im Verkauf. Es ist etwas anders als die erste Ausgabe mit der großartigen stepanini, denn die Inhalte stammen dieses Mal von vier verschiedenen Blogs: herz und blut deckt den Bereich Wohnen ab, cake+camera steht für die Rubrik Reisen, Chestnut & Sage kümmert sich ums Essen und M i MA steht fürs Denken. Neu ist auch, dass in jedem Kapitel bit.ly-Links zu Originalinhalten, Klängen und spannenden Projekten führen.

Warum die beiden Magazinmacher/innen das Konzept erweitert haben, könnt ihr im Interview mit Anselm und Lina nachlesen, dass ich Anfang August mit den beiden geführt habe. Außerdem könnt ihr hier und heute eines von drei Magazinen 02 gewinnen.


BIS FREITAG, DEN 23. SEPTEMBER 16 KÖNNT IHR EINES VON DREI ARCHIV/E MAGAZINEN 02 GEWINNEN.


Hinterlasst bis Freitag, den 23. September 0.00 Uhr eine Nachricht und verratet Anselm, Lina und mir, worauf ihr im neuen Heft am meisten gespannt seid. Die Gewinnerinnen sind: Sabine {2}, Bettina {11} und Astrid {15}. Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt mir eure Adresse per Mail.

Einen kleinen Einblick ins Magazin findet ihr hier:

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Die frühe Losfee zieht die Zahl. Es ist die Nummer 5 und damit das Buch Östlich der Sonne und westlich des Mondes von Kay Nielsens für 2-box. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude damit!
Für alle, deren Wünsche die Losfee nicht erfüllen konnte, gibt es vielleicht einen kleinen Trost: Von heute bis Sonntag, den 26. Juni, ist Sommer-Sale bei TASCHEN mit bis zu 70% Rabatt auf Aufstellungsbücher und Mängelexemplare. 

{Kooperation} Denk ich an Kuba, denk ich an Salsa, Zigarren und Rum. An Oldtimer, morbide Architekturschönheiten, ewige Partylaune und sozialistische Träumer/innen. Vorurteile und Klischees, in denen wie an allen Stereotypen ein Funken Wahrheit steckt. Die ganze Wahrheit – das ist mehr als wahrscheinlich – werde ich nie kennenlernen, nicht zuletzt da sich der karibische Inselstaat mitten im Wandel befindet. Wie gut also, dass es Bücher gibt. Sie nehmen einen mit in fremde Welten und vergangene Zeiten. So etwa das Buch des Fotojournalisten Lee Lockwood Castros Kubo, das TASCHEN gerade neu aufgelegt hat. 

Das bereits 1967 erschienene Buch enthält Lockwoods Gespräche und Beobachtungen und Hunderte von Fotografien seiner Reisen an der Seite Castros bis in die 1960er-Jahre. Doch das ist nur ein Buch von vielen, die ihr gewinnen könnt. 
Bis Mittwoch, den 22. Juni verlose ich in Kooperation mit TASCHEN ein Buch eurer Wahl im Wert von 50,- Euro. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit eurem Wunschtitel. Die Losfee verkündet am 23. Juni in aller Herrgottsfrühe die/den Gewinner/in. Viel Glück!*
Lee Lockwood. Castros Kuba. Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959–1969, TASCHEN

Lee Lockwood. Castros Kuba. Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959–1969, TASCHEN

Lee Lockwood. Castros Kuba. Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959–1969, TASCHEN
Lee Lockwood. Castros Kuba. Ein Amerikaner in Kuba. Reportagen aus den Jahren 1959–1969, TASCHEN
*Regeln für die Verlosung auf M i MA
Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. 
Bitte habt Verständnis dafür, das ich nur Nachrichten berücksichtige, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden und eine gültige E-Mail-Adresse enthalten bzw. von einer/einem eingeloggten User/in abgegeben wurden. Für fehlende, verspätete oder an falscher Stelle abgegebene Einträge übernehme ich keine Verantwortung. 
Die Gewinner/innen werden per Zufallsauswahl bestimmt und innerhalb von fünf Tagen unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise wurden unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden.

{Kooperation} Vor einiger Zeit stieß ich auf den Sklavenrechner. Ein schreckliches Wort. Aber leider trifft es.  Er errechnet, wie viele Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, damit ich meinen Lebensstil halten kann. Das Ergebnis ist erschreckend! Nach EU-Definition liegt die Zahl der von mir quasi-beschäftigten Personen bei einem Kleinunternehmen mittlerer Größe (Schluck). Neben Wohnung und Technik (Smartphone, Kamera, PC, TV etc.) treibt vor allem meine Garderobe die Werte nach oben, denn in der Textil- und Schuhindustrie mangelt es vielfach an sozialen und ökologischen Standards.  Das weiß ich schon lange und verdränge es doch immer wieder erfolgreich. Das muss aufhören!

Auf der Suche nach Alternativen stieß ich kürzlich auf Sorbas. Das junge Berliner Unternehmen, das nach Alexis Sorbas, der Hauptfigur aus dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis benannt ist, steht für gute Schuhe – in qualitativer und ethischer Hinsicht. Denn Gründer und Geschäftsführer Eike Vogler lässt sein Schuhwerk in kleinen Handwerksbetrieben zu fairen Arbeitsbedingungen und nach strengen Umweltstandards produzieren.

Wie es mit Sorbas weitergeht, welche Modelle gerade in der Entwicklung sind, wer hinter der Neugründung steht – das und mehr erfahrt ihr nun im Interview mit Eike.

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Erzähle ein wenig von dir: Wer bist du? Was hast du vor Sorbas gemacht? 

Ich bin ein Typ Anfang 30, komme ursprünglich aus Hamburg und lebe inzwischen schon viele Jahre in Berlin. Hier fühle ich mich im Neuköllner Weserkiez sehr wohl. Grundsätzlich bin ich aber überall dort zuhause, wo ich frei bin. Deshalb reise ich auch sehr gerne. Mit jeder neuen Erfahrung, jedem neuen Gedanken und jeder neuen Perspektive verändere ich mich und bleibe kreativ. Vor Sorbas habe ich studiert, gejobbt und war viel in der Welt unterwegs.
Wie bist du auf die Idee gekommen, Sorbas zu gründen? 
Nach meinem Studium wollte ich keinen normalen Karriereweg einschlagen, ich war eher an Entwicklungsarbeit interessiert. Doch statt in Büros zu sitzen und nach Vorgaben zu arbeiten, wollte ich lieber selbst spannende Ideen entwickeln und umsetzen. Mir ist wichtig, sinnvolle Dinge zu tun und nach einer möglichst freien, unvoreingenommenen Lebensart leben zu können. Deshalb war ich auf der Suche nach einem Produkt, mit dem ich genau das umsetzen konnte. Und zwar so, dass auch andere davon profitieren können.

Auf die Idee, Schuhe zu machen, kam ich dann durch eine Studie der UN, in der Entwicklungspotentiale für Albanien untersucht wurden, und welche das Potential der dortigen Schuhindustrie betonte. Nun werden Sorbas Schuhe zwar nicht in Albanien produziert, aber auch auf dem Balkan und auch mit dem Ziel, die Entwicklung dort positiv zu beeinflussen.

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Wofür steht der Name Sorbas eigentlich?
Alexis Sorbas ist eine Romanfigur und wurde in den Sechzigern vom Schauspieler Anthony Quinn in einem gleichnamigen Film dargestellt. Sorbas ist ein lebensfroher Mensch mit einer intuitiven Lebensweisheit, der seinen Impulsen folgt, ohne dabei banal zu sein. Im Film trifft er auf einen Engländer, der auf seiner philosophischen Suche nach Glück und Weisheit ist und in Sorbas sein Ideal findet. 
Ich habe den Film gesehen, kurz nachdem ich mich entschlossen hatte, das Schuhlabel zu gründen. Er bringt eigentlich alles zum Ausdruck, worum es mir in diesem Vorhaben geht: die Suche nach einer nachhaltigen, glücklichen Lebensart, die Lebenslust und nicht zuletzt den Mut, einfach der Intuition zu folgen. So verkörpert „Alexis Sorbas“ im Grunde auch die Persönlichkeit der Schuhmarke Sorbas. 
Du arbeitest mit einem traditionellen serbischen Schuhmacherbetrieb zusammen. Warum gerade Serbien?
Ich möchte ein Produkt anbieten, bei dem ich selbst den Herstellungsprozess nachvollziehen und die Arbeitsbedingungen positiv beeinflussen kann. Deshalb lasse ich Sorbas Schuhe in Europa herstellen aus Materialien, die ebenfalls fast ausschließlich in Europa und unter guten Bedingungen hergestellt werden. Für Serbien habe ich mich entschieden, da hier zum einen das traditionelle Schuhmacherhandwerk gepflegt wird. Zum anderen aber, weil ich dort mit begrenztem Startkapital positive wirtschaftliche Impulse setzen und faire Löhne zahlen kann, ohne dass die Schuhe enorm teuer werden müssen.
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Wie haben Mesa und du zueinander gefunden? 
Zunächst bin ich ganz einfach mit dem Rucksack durch den Balkan gereist und habe mir einige kleine Betriebe und Schuhfabriken angeschaut. Letztendlich hat mir allerdings die Entwicklungsorganisation USAID auf der Schuhmesse in Düsseldorf den Kontakt zu der kleinen Schuhmacherei vermittelt, mit der ich nun zusammenarbeite. Ich habe zuerst Prototypen der Schuhe dorthin geschickt und bin dann letztes Jahr selbst nach Serbien gefahren, um zusammen mit den Leuten vor Ort das Design so anzupassen, dass es produziert werden kann. Dort habe ich Mesa schließlich persönlich kennengelernt. Er gehört zu einer Familie, die seit über 70 Jahren im Schuhmacherhandwerk tätig ist. Gemeinsam mit seiner Schwester Ajtana hat er gerade die Leitung des Betriebes übernommen.

Was hast du in den nächsten 1-2 Jahren mit Sorbas vor? 
Sorbas Schuhe sind im Moment ja vor allem für Frühjahr und Herbst geeignet. Ich werde sukzessive das Sortiment mit Modellen für Sommer und Winter erweitern. Geplant sind jetzt erstmal Halbschuhe, Stiefeletten und Boots, die für Sorbas typisch alle weich wie Sneaker sind. Dazu arbeiten wir mit neuen Werkstoffen und entwickeln unter anderem Modelle mit veganen Materialien natürlichen Ursprungs, die bisher kaum für Schuhe verwendet wurden. Zusätzlich zu den veganen Modellen wird es auch als Ledervarianten geben, so dass der Kunde die Wahl hat. Wenn Sorbas wie geplant weiter wächst, kommt das auch dem Betrieb in Serbien zugute, denn wir möchten die Zusammenarbeit weiter ausbauen. Ich kann mir aber auch vorstellen, im Laufe der Zeit weitere kleine Betriebe in anderen Erdteilen mit Aufträgen zu unterstützen und als Sorbas-Produzenten aufzunehmen.
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{Honorierte Kooperation} Gleich zweimal Print darf ich heute verschenken. Das junge Kölner Start-Up artboxOne und der ebenfalls in Köln ansässige, jedoch schon deutlich ältere TASCHEN Verlag [Gründungstag: 9. Februar 1980] spendieren Druckwerke in Buch- und Bildformat.

Bis Sonntag, den 31. Januar 0.00 Uhr könnt ihr einen bzw. zwei Gutscheine gewinnen:

  • Gewinn No. 1 ::: artboxOne + TASCHEN-Gutschein im Wert von je 50€ –> geht an Alex (wosolleshingehen)
  • Gewinn No. 2 ::: artboxOne-Gutschein im Wert von 50€ –> geht an Holunder
Hinterlasst einfach eine Notiz, über welches Buch und/oder Bild ihr besonders freuen würdet. Und bitte vergesst nicht, eure E-Mail-Adresse anzugeben! Die Losfee und Kollege Zufall haben sich auf Los-Nr. 18 und 4 verständigt: Herzlichen Glücklich!
Sollte die Vielzahl an Büchern und Motiven euch vor die Qual der Wahl stellen, sind euch meine Favoriten vielleicht eine kleine Orientierungshilfe. Von den artboxONE-Bildern gefallen mir zum Beispiel ‚across the bridge‚, Blues Expert oder Mass Tourism aus der Pixum Edition. Vom TASCHEN Verlag würde ich wohl entweder das Buch über den Konzeptkünstler Ai Weiwei oder das über Hieronymus Bosch, der in diesem Jahr seinen 500. Todestag feiert, oder jenes über den talentierten Mr. Testino wählen. 
Übrigens: Wer sich nicht auf Losfee und Zufall einlassen will, kann von heute bis zum 31. Januar bis zu 70% reduzierte Bücher bei TASCHEN finden. Reinschauen lohnt sich!
Seit 2011 entwirft Elisabeth Heil unter dem Label by elhe Taschen und Accessoires als Unikat oder in kleinsten Kleinauflagen. Dabei verbindet die gelernte gestaltungs- und bekleidungstechnische Assistentin auf einzigartig schöne Weise Textiles und Grafisches. All ihre Produkte entwirft und fertigt sie selbst in ihrem kleinen Atelier in der sächsischen Kleinstadt Hartha. 
Für den M i MA-Adventskalender hat Elisabeth ein Stück aus ihrer Taschenkollektion ausgewählt: die Beuteltasche Kupfer. Vielen lieben Dank dafür!
Wer sie künftig tragen darf, darüber entscheidet die Adventsfee, wenn ihr bis zum 15. Dezember um Mitternacht eine Nachricht mit Email-Adresse hinterlasst.  Der wunderschöne Beutel geht an Jess Tanzt. Viel Freude damit!
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Gut ein halbes Jahr ist es her, dass „M i MA gzüglet“ ist. Die Zeit der Aneignung ist vorbei. Mittlerweile finde ich die Lichtschalter blind und die Wege im Schlaf, kenne die Geräusche und Gerüche. Auch das Mäandern der Dinge nimmt ab. Fast alle haben ihren Platz gefunden. Einzig die Wände sind noch ein offener Punkt, um nicht zu sagen Problem. Wandgestaltung bleibt meine persönliche Herausforderung und eine Aufgabe, der ich gerne ausweiche. 

Da kam das Angebot des Berliner Künstler-Kollektivs Post Collective gerade recht, forderte es mich doch auf, mich der Wandfrage zu stellen. Im Kinderzimmer ist sie mit Capricorn Candy nun vorläufig beantwortet (wenn es sich zum Jugendzimmer wandelt, wird sie wohl spätestens wieder virulent). Bleiben noch der lange Flur, das Wohn- und Schlafzimmer. Aber wie ein altes Sprichwort so schön sagt: „Gut Ding will Weile haben.“ Und der nächste Stupser kommt bestimmt.
Weicht ihr der „Wandfrage“ auch lieber aus? Oder geht euch die Wandgestaltung leicht von der Hand? Wie dem auch sei. Bis Sonntag, den 20. September habt ihr die Chance, einen Gutschein für Bild aus dem Portfolio der europäischen Top-Instagramer zu gewinnen – oder auch eines von dreien meiner Bilder.


10 x Gutscheine im Wert von 10 Euro

Hinterlässt bis Sonntag um Mitternacht einen Kommentar und „verratet“, wie ihr das Thema Wandgestaltung handhabt. Und die Gewinner/innen sind: alle!


Hinter Post Collective steht eine Gruppe von bekannten Europäischen Instagramern, die ihre beliebtesten Fotografien über die Online-Plattform als qualitativ hochwertige und dekorative Kunstdrucke verkaufen. Gegründet wurde das Berliner Start-up Anfang diesen Jahres von Ferdinand Prinz. Der gebürtige Kölner (*1989) hat in London Marketing studiert und lebt seit 2015 in Berlin.