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Ausreißer

Foto von Dmytro Yakymuk. M i MA Nikolaus Spendenaktion

{Verlosung/Werbung/Spendenaktion} Heute ist Nikolaustag, und ich gestehe, dass ich selbst noch einmal nachsehen musste, wem genau wir da eigentlich alljährlich am 6. Dezember gedenken – und warum. Also: Der gute Mann, wäretdem die Kinder wenigstens einmal im Jahr ihre Stiefel blitzblank putzen, lebte im 4. Jahrhundert nach Christus und war als Bischof in Myra tätig, einer antiken Stadt in der heute türischen Provinz Antalya. Es heißt, er sei ein guter Mensch gewesen, der sich unermüdlich und uneigennützig für hilfebedürftige Menschen eingesetzt habe. Aus reichem Elternhause stammend, nutzte er sein Vermögen, um Waisen-, Armen- und »Seniorenhäuser« für Seeleute a.D. zu errichten. Außerdem rettete er, so die Legende, die Stadtbewohner/innen vor einer Hungersnot und die Kinder von Myra vor Seeräubern. Bis in die Jetztzeit wird Nikolaus darum als Schutzpatron der Kinder, Seeleute und Bäcker/innen verehrt.

Und der »Stiefel«? Nun, der rührt nach Meinung von Brauchtumsforscher/innen von der Kinderrettung her: Die Seeräuber wollten sie als »Pfand« nehmen, weil die Stadt das geforderte Lösegeld für die gekaperten Getreideschiffe nicht aufbringen konnte. Der gute Nikolaus verhinderte dies, indem er die Schiffe gegen den Kirchenschatz zurückkaufte. Daraus sei, so die Expert/innen, zunächst der Brauch des »Schiffchensetzens« entstanden: Am 5. Dezember stellten die Kinder früher ein selbstgebasteltes Schiffchen vor die Zimmertür. Erst später wurde ein »Schuh« daraus – und einer steht jetzt hier.

Rote Nikolaus-Boote

Mit Unterstützung von neun Unternehmen ist es mir dieses Jahr gelungen, einen ziemlich großen Nikolaus-Stiefel mit allerlei feinen, guten und schönen Dingen für euch zu füllen {siehe unten}. Mein Honorar für diese Aktion möchte ich – ganz im Sinne Nikolaus – für einen guten Zweck einsetzen. Darum:

Lasst mich bis zum 13. Dezember um Mitternacht wissen, welches Projekt oder welche Organisation ihr unbedingt förderwürdig findet. Die Entscheidung, wem oder was das Geld zugute kommt, fällt mit der Auslosung der/des Stiefel-Gewinner/in.

Ich freue mich auf viele gute Spendenvorschläge und wünsche viel Glück! danke euch für die vielen Spendenvorschläge! Der Nikolaus-Stiefel geht an Miriam {Nr. 11} und die Spende damit an die Heilsarmee, die Obdachlose mit Zuflucht und Notbetten, Suppen und warmen Getränken unterstützt.

Liebe Miriam, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch. Bitte teile mir via Mail deine Adresse mit.


Kaeseplatte von Bries et ses amis

BRIE ET SES AMIS ist einer Berliner Startup mit französischen Wurzeln: Seit 1921 handelt der Familienbetrieb aus Chartres mit Käse, von dem wir hierzulande noch nie gehört, geschweige denn gekostet haben. Das wollte Gründerin Paula Kirchenbauer ändern. Während Eltern und Geschwister die 200 Sorten umfassende Käsevielfalt auf französischen Wochenmärkten feilbieten, vertreibt die »Fromagers-Affineur« das Sortiment online. In den Nikolaus-Stiefel haben die »Brie-Freund/innen« einen 50€-Gutschein für eine Käseplatte nach eigener Wahl gesteckt.


Löwenbrot von Brotliebling

Das Brot zum Käse kommt von Brotliebling: Das Unternehmen mit Sitz im Berlin-Wedding will die Welt fürs Selberbacken begeistern und sendet darum seit 2012 Back-Sets quer durch die Republik. Darin enthalten: abgewogene Zutaten in Bioqualität samt Backanleitung und Backpapier. Für den Nikolaus-Stiefel haben die Brotliebhaber ihr Lieblingsbrot das Löwenbrot ausgewählt: ein Vollkornbrot aus Weizen- und Dinkelmehl mit Mandeln und wilden Hanfsamen.


Drinksyndikat Gin und Tea CocktalDetox-Tee von Tree of Tea

Die Getränke stellen der Berliner Cocktailversandhandel »Drink-Syndikat« und der Passauer Bio-Teehandel »Tree of Tea«, die für die jüngsten Cocktailrezepturen gemeinsame Sache gemacht haben. Das Ergebnis dieser Kooperation hat das »Drink-Syndikat« in den Stiefel gelegt: ein Cocktail-Set mit Zutaten und Rezepten für die sechs Gin- und Tee-Cocktails. Die Tee-Experten haben ihr großes Detox-Wohlfühlset dazu gelegt – für den inneren Reinigungsprozess.


Brettchen mit Messer von Heute ist Morgen

Die »Infrastruktur« fürs gelungene Mahl stammt von »Heute ist Morgen«, einer jungen Online-Plattform für nachhaltiges Design: Ein Käsemesser aus Bambus und japanischen Stahl, ein Bambus-Schneidebrett und 2 Beton-Eierbecher haben die beiden Gründer Tim-Robert Meyer und Philipp York Martin zum Stiefelglück beigesteuert.


archiv/e magazin 01 und 02

Anselm und Lina vom Berliner Indie-Magazin »archiv/e« ergänzen das kulinarische Vergnügen um den Lesegenuss: In den Stiefel haben sie dafür je eine Ausgabe ihres Magazins Nr. 01 und 02 gesteckt.

Birdy von das-rote-paketbilderleiste Kleinwaren / von Laufenberg


Die weihnachtliche Gemütlichkeit unterstützen der Leipziger Online-Shop für junges Design »Das Rote Paket« und das Düsseldorfer Grafikstudio »Kleinwaren / von Laufenberg«: »Das Rote Paket« hat BIRDY, den wollenden Vogel, Vera von Laufenberg eine magnetische Bilderleiste in den Stiefel gesteckt.


WSAKE Lettered PendantAn den übervollen Stiefel hat das Regensburger Vater-Tochter-Unternehmen WSAKE eines ihrer »Lettered Pendants« gebunden. Welches »Zauberwort« darauf stehen soll, das darf die/der Gewinner/in bestimmen.


Bildnachweise: Nikolausstiefel (c) Melanie Mauer | Weihnachtsgeäst von Dmytro Yakymuk | Boote (c) Jacob Sapp | alle anderen Bilder stammen jeweils vom Unternehmen

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Kann eine 3,8 Millionen-Stadt, in der Menschen aus über 80 Nationen aller Alterskohorten und unterschiedlichster Sozialmilieus leben, eine Heimat sein? Ja, sie kann. Und nicht nur das. Die Großstadt zeigt uns, wie wir in unserer komplexen, bisweilen chaotischen Welt heimisch werden und dabei menschlich bleiben: mit großherziger Gleichgültigkeit.

Mehr in der aktuellen Ausgabe des No Robots Magazins und exemplarisch in Szene gesetzt von Jung von Matt für die BVG.

PS: Der 2. Spot ist übrigens auch sehr sehenswert.

„Ein Kind kommt nicht für die Eltern zur Welt. Es ist nicht da, um die Erwartungen der Erwachsenen zu erfüllen, sondern um zu dem Wesen zu werden, das in ihm angelegt ist. Es darin zu unterstützen, ist unsere Aufgabe.“ Remo Largo

Nicht immer gelingt es mir, meine Erwartungen zurückzunehmen, meine Kinder beim Sein und Werden selbstlos zu unterstützen. Aber ich hoffe, es gelingt mir oft genug.

Foto: Junge mit Sonnenbrille (c) Ieva Jansone

Michel Foucault, Gegenraeume, Utopisches potenzial, Heterotopien„Kinder kennen solche Gegenräume, solche lokalisierten Utopien … . Das ist natürlich der Garten. Das ist … das Indianerzelt auf dem Dachboden. Und das ist … das Ehebett der Eltern. Auf diesem Bett entdeckt man das Meer, weil man zwischen den Decken schwimmen kann. Aber das Bett ist auch der Himmel, weil man auf seinen Federn springen kann. Es ist der Wald, weil man sich darin versteckt. Es ist die Nacht, weil man unter den Laken zum Geist wird.“

Michel Foucault, aus: Die Heterotopien. Der utopische Körper – Zwei Radiovorträge


Heterotopien nennt Foucault jene Gegenräume, in denen alles möglich scheint und alles anders sein könnte. Nicht: „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose“. Nein! Ein Bett ist das Meer ist der Himmel ist ein Wald ist die Nacht.

Anders als Utopien, die an einem jenseitigen Ort liegen, sind Heterotopien im Hier und Jetzt angesiedelt. Foucault spricht von den Freudenhäusern und Gefängnissen, aber auch von Gärten, Bibliotheken und Museen, vom Indianerzelt, vom Dachboden oder eben vom elterlichen Bett. All diese Orte sind Teil der sozialen Wirklichkeit, haben ihren festen Ort im Sozialgefüge. Doch sie bewegen stets ein Stück außerhalb den geltenden Normen und Regeln. Eben darin liegt ihr utopisches Potenzial.

Ich wünschte, es gäbe mehr gute Gegenräume in unserer Welt, gerade auch hier im Netz. Ja, ich bin für mehr Gärten, für mehr geheimnisvolle Dachböden und Indianerzelte im Internet, wo Phantasie, Möglichkeitssinn und Kreativität sich wechselseitig beflügeln.

Fotos (c) Ieva Jansone, die mit ihrem Büro für utopische Angelegenheiten einen solchen Gegenraum auf Facebook baut und noch bis zum 1. August in der Realwelt betreibt {Türrschmidtstraße 24 | Berlin-Lichtenberg | Nähe S-Bhf. Nöldnerplatz}.

Ieva Jansone, Zaubermathe, Kalabrien, Martin WyrwichNach sechs Jahren Arbeitswelt hat mein Sohn Mi. (23 Jahre) beschlossen, sich noch einmal auf das Abenteuer Bildung einzulassen. Ein guter Entschluss, finde ich, und eigentlich fand er das auch – bis er einen Blick in sein künftiges Mathebuch warf: Nichts habe er verstanden. REIN. GAR. NICHTS. Die Kluft schien ihm so groß, dass er ernsthaft zu zweifeln begann. Da fiel mir Martin Wyrwich ein.

Martin unterrichtet Mathematik an der Evangelischen Schule Berlin, die als „Schule im Aufbruch“ neue Wege des Lehrens und Lernens geht und gründet gerade das Zaubermathe-Institut. Vier Stunden hat er mit Mi. verbracht. Das Ergebnis lautet: „Hat voll Spaß gemacht. Ich hab mehr verstanden als in 10 Schuljahren?“

Vielleicht sucht der ein oder die andere von euch auch gerade einen Ausweg aus der Mathemisere, der eigenen oder die der Kinder? Dann kann ich Zaubermathe wirklich empfehlen. Was den Unterschied zur klassischen Mathevermittlung macht, warum und wie es wirkt – darüber habe ich mit ihrem „Erfinder“ Martin Wyrwich gesprochen.

Ieva Jansone, Zaubermathe, Kalabrien, Martin Wyrwich

„Zaubermathe“ – was ist das?

Zaubermathe ist eine Pädagogik, die den Spaß an der Mathematik und den Sinn der Mathematik an die erste Stelle stellt. Gleichzeitig ist es ein Weg, wie mathematisch Hochbegabte und solche, die gar nichts verstehen, gemeinsamen unterwegs sein können, ohne dass die einen immer warten müssen und die anderen sich gehetzt oder dümmer fühlen.

Worin liegt der Unterschied zur klassischen schulischen Vermittlung der Mathematik?

Der Schulmathematik ist wichtig, dass die Kinder zu jedem Zeitpunkt verstehen, was sie da machen. Deshalb baut in Mathematik ein Stein auf dem anderen auf. Je höher das Haus, an dem sie bauen, desto besser wissen Sie dann auch, was sie da tun. So die Hoffnung. Was den Kindern viel zu lange fehlt, ist der Sinn und das Ziel.


„Zaubermathe geht genau den umgekehrten Weg: Die Kinder fahren am ersten Tag mit dem Lift ganz nach oben und genießen die Aussicht.“


Zaubermathe geht genau den umgekehrten Weg: Die Kinder fahren am ersten Tag mit dem Lift ganz nach oben und genießen die Aussicht. Sie sehen die Mathematik und das, was man mit ihr machen kann, in ihrer vollen Schönheit, BEVOR sie rechnen lernen. Und dann laufen sie die Treppe RUNTER, um das, was sie da oben gesehen haben, immer besser und mit mehr Tiefenschärfe zu durchdringen. Irgendwann bekommen sie auch die Lust auf’s Rechnen.

Ieva Jansone, Zaubermathe, Kalabrien, Martin Wyrwich

Was machst du, dass Mi. nach vier Stunden sagt, dass es Spaß gemacht hat, mit dir in die Mathematik einzusteigen und er mehr von Mathematik verstanden hat als in 10 Schuljahren?

Mi. hat einen Überblick über die Funktionsanalysis bekommen: Warum gibt es so etwas wie Funktionen? Um Bewegungen, Prozesse und Veränderungen zu verstehen und analysieren zu können. Eine einzige gerade oder krumme Linie fasst unendlich viele Einzelrechnungen zusammen. Was suchen wir? Besondere Punkte in dieser Line: wie Maxima, Nullstellen, Wendepunkte … Wie suchen wir? Indem wir eine Gleichung aufstellen, diese in den meisten Fällen gleich „0“ setzen und auflösen.


„Mit dem Ziel vor Augen und dem Verständnis für den Prozess hat er jetzt keine Angst mehr.“


Er hat außerdem einen Überblick über die grundlegenden „Zeichenregeln“ bekommen und hat jetzt die freudige Ahnung, dass er in ein paar Stunden Funktionen skizzieren können wird, noch bevor er sich ans Rechnen macht. Auf Basis einer 2-Minuten-Skizze kennt er dann die meisten der gesuchten Punkte und kann fast alle Fragen richtig beantworten. Sollte er sich doch einmal verrechnen, dann wird schnell wissen, wo er einen Fehler gemacht hat. Mit dem Ziel vor Augen und dem Verständnis für den Prozess hat er – jetzt – keine Angst mehr. Er ist nicht mehr verloren in diesem Irrgarten von Regeln und Formeln und fühlt sich Herr der Lage.

Ieva Jansone, Zaubermathe, Kalabrien, Martin WyrwichMathematik – was ist das für dich?

Das Unbekannte übte schon immer mehr Anziehungskraft auf mich aus, als bloßes Wissen. Mathematik hilft, die (schöne) Welt, die wir sehen, zu beschreiben. Wenn diese Beschreibungen gut sind, können wir mit ihnen viel Neues entdecken.


„Mathematik hilft, die (schöne) Welt, die wir sehen, zu beschreiben.“


Ein Beispiel: Die Relativitätstheorie Einsteins beruht auf einer einzigen Beobachtung (Lichtgeschwindigkeit ist konstant und unabhängig vom Referenzsystem). Ansonsten ist sie reine Mathematik. Einstein selbst hatte große Mühe, sich mit so manchen Aussagen, die auch noch in seinen Formeln steckten, anzufreunden. Doch alle Vorhersagen, auch die, an die er selbst nicht glauben wollte, wurden bestätigt. Kurz: Mathematik ist das Werkzeug, um auf Entdeckungsreise zu gehen.

Ieva Jansone, Zaubermathe, Kalabrien, Martin WyrwichWorin liegt ihr Zauber?

Wenn wir statt nur auf Zahlen zu schauen, auf das blicken, was wir mit ihnen machen können, wird Mathematik sehr sinnlich und wunderschön. Ich habe noch niemanden gesehen, der sich ihrem Zauber entziehen kann, wenn er erst einmal ihre Möglichkeiten gesehen hat.

Doch der eigentliche Zauber der Mathematik steckt in ihrem sozialen Potenzial: Sie ist einzige Beschreibung der Welt, die den Anspruch auf Objektivität und Universalität einlösen kann. Denn sie ist unabhängig von Perspektiven, Fachwissen und Denkschulen. Mathematik ist.

Ieva Jansone, Zaubermathe, Kalabrien, Martin Wyrwich


„Mathematik ist wie der Mensch. Beide sind zum Höchsten fähig und gerade auch deshalb in der Lage, sehr viel kaputt zu machen.“


Kontakt: Martin Wyrwich Δ Web: Zaubermathe ∇ Mail: martin@martin-wyrwich.de

Alle Fotos (c) Ieva Jansone {aus der Serie Calabria}

„Was macht der Mann, Mama?“
„Er sucht seine Zeichensachen zusammen?“
„Malt er hier?“
„Ja.“
„Warum“
„Weil er Künstler ist.“
„Arbeitet er immer hier?“
„Oft.“
Sie beobachtet ihn. Schaut zu, wie er Ding für Ding aus seinem Stoffbeutel nimmt, wie er nach und nach ein winziges Tischatelier schafft. Drei Bleistifte, Tinten, Tusche und winzige Kladden. Eine Pappe, nicht größer als ein Bierdeckel, dient als Klemmbrett. 
Die Bedienung bringt Kaffee. 
Er kramt in seinem Stoffbeutel, legt ein Papier zum Rest. Notizzettelgroß. Nimmt einen Schluck Kaffee. Klemmt das Papier auf die Pappe, zieht einen ersten Strich. „Mama, darf ich zusehen, wie er malt?“ „Bestimmt.“ „Fragst du ihn? Bitte, Bitte!“
„Entschuldigen Sie, meine Tochter …“ 
„Oh, is it your daughter? She’s a princess! Do you agree, that I draw her?“
Ich blicke zu Ma. 
Sie nickt.
Er setzt den Bleistift an. 
Wir bestellen entgegen unserem Plan eine zweite Runde.
Später wird er uns das winzige Portrait schenken: „It’s difficult to capture her. She grows up in every second.“
Edwin Dickman lebt seit 58 Jahren in Berlin. Immer wenn ich im P103 bin, ist er da und zeichnet. Die Zeichnung hat einen Ehrenplatz in Ma.’s Zimmer bekommen. 
PS: „If interested here is a link on a doc called Judgment On Paris staring Ed Dickman. It is about an artists relation with Germany and his loves.“ Diese Nachricht erhielt ich vorgestern – zu meiner Überraschung und Freude – von Robert Whitfield King.

Éva hat den Schritt getan: Sie hat das Tempo rausgenommen und neue Pfade beschritten. Ich stehe noch auf dem Fleck, aber eines ist klar: Es muss anders werden. Langsamer. Leichter. Lockerer. Aber wie? Vielleicht indem ich die Unordnung lieben lerne, die Dinge öfter mal einfach geschehen und mir häufiger egal sein lasse… Wie schafft ihr Ruhe und Zeit für Muße?

I have to change some things. My live needs to become more slowly, lighter and easier. Even now I don´t know how to change. Maybe I should love to learn the disorder, to let things happen and to be indifferent from time to time…. How do you manage time for rest and leisure?